Abendessen von meiner Frau

heute wurde ich bekocht; Rohkostsalat & Quinoa-Pfanne mit veganem Huhn süß-sauer. Sehr lecker, leicht scharf das Haupgericht , welches auch glutenfrei möglich ist, wenn man kein Produkt mit Gluten verwendet sondern z.B. „wie Rindfleisch“ von wiefleisch. Dieses wäre dann natürlich noch süß-sauer zu marinieren.

Hat das schon einmal jemand ausprobiert? Ich finde es eigentlich ganz spannend.

Es gibt keine richtigen Rezepte, ich war ja nicht dabei, aber die Zutaten:

Rohkost mit Spitzkohl:
  • Spitzkohl DSC_0191
  • Kohlrabi
  • Spitzpaprika
  • Tomate
  • Apfel
  • Sellerie
  • etwas Kümmel
  • Salz & Pfeffer
  • Apfelessig, Agavendicksaft und etwas Öl

 

Quinoapfanne mit Huhn süß-sauer vegan:
  • Quinoa Tricolore vorgegart (Davert) DSC_0190
  • Lauchzwiebel
  • Zitronenschale
  • Knoblauch
  • Chili & Ingwer
  • Huhn süß-sauer (Vantastic Foods)

 

 

 

Vielerlei Nudeln treffen Tomate & Pesto

….gestern Abend gab es Besuch, eigentlich wollte meine Freundin ja mit auf die Bilder, sie hat sich dann aber doch zurückgehalten 🙂

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Die Nudeln sind im Grunde glutenfrei, ich hatte aber noch ein paar Dinkelspaghetti, die kamen mit in den Topf….

Ich habe eine Tomatensauce gemacht und ein schnelles grünes Pesto, da kann man so schön varieren.

Dazu gab es noch Fenchel-Apfelsalat mit Granatapfelkernen, gebratene Pilze und gebratenen Tofu (Räuchertofu mit Mandelsesam)

Fenchel-Apfelsalat mit Granatapfelkernen:
  • 1 Fenchel  DSC_0167
  • 1 Apfel
  • Salz & Pfeffer
  • Saft 1/2 Zitrone
  • 2 EL Apfelessig
  • Öl (Olive, Nussöl o.ä.)
  • 1 kleinen Granatapfel
wichtig ist hier ein feiner Hobel, denn so können sich die Zutaten gut miteinander verbinden. Fenchelknolle und den Apfel fein hobeln, mit den restlichen Zutaten würzen, abschmecken und zum Schluss die Granatapfelkerne unterheben. Schnell gemacht und sehr frisch und lecker!!
Gemüse- und Bohnennudeln glutenfrei:
  • 1 Paket Bohnennudeln DSC_0171o.ä.
  • 2 dicke Möhren
  • 2 dicke lila Möhren
  • Salz

Gemüse putzen und mit einem Spiralschneider Gemüsenudeln drehen hobeln, je nachdem, was ihr habt. Ich habe mir letztes Jahr einen Lurch (30,- €) gekauft und bin sehr zufrieden, aber es gehen auch die einfachen, kleinen Geräte (z.B. DSC_0182Julienneschneider unter 10,- €) für den Anfang. Erst mal schauen, ob es Euch schmeckt! Nun erst die Bohnennudeln in sprudelndem Wasser kochen, nach 6-8 Minuten abgießen, einen Teil der Flüssigkeit behalten und die Gemüsenudeln für 2 Min. darin garen.

Tomatensauce (ca. 30 Min):
  • 6 aromatische Tomaten DSC_0170
  • 2 Lauchzwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 EL Salsasauce (Rezept folgt)
  • 1 EL getrocknete Kräuter (z.B. Thymian, Majoran, Rosmarin DSC_0172Basilikum)
  • 3 EL ÖL
  • Salz & Pfeffer

in einem Mixer die Tomaten pürieren. Lauchzwiebeln mit dem Knoblauch in Öl anbraten, mit dem Tomatenpüree ablöschen, restliche Zutaten hinzufügen und auf kleiner Flamme ca. 20 Minuten köcheln lassen)

Grünes Pesto:
  • Saatenmischung (Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne usw.) geröstet
  • 2 EL Petersilie gehackt CSC_0176
  • etwas Ruccola & Feldsalat grob gehackt
  • Salz & Pfeffer
  • 2 Knoblauchzehe
  • gutes Öl
  • 1 kleines Stück veganer Parmesan oder 2 EL Hefeflocken

die gerösteten Saaten in einem Mixer mit dem Parmesan mahlen. Die restlichen Zutaten hinzufügen und zu einem Pesto verarbeiten. Geht super schnell!! Wichtig ist hierbei, dass die Kerne leicht angeröstet sind. Wir rösten immer eine größere Menge mit Sesam, Sonnenblumenkernen, Kürbiskernen, auch mal ein paar Nüssen in  der Pfanne an (nicht zu dunkel werden lassen), lassen sie abkühlen und verwahren sie in einem Schraubverschlussglas auf. Dann ist so ein Pesto in 5 Minuten fertig!! Lecker ist auch ein wenig Zitronenschale im Pesto 

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Gestern Besuch & neue Rezepte!

ich freue mich immer auf Besuch, besonders, wenn es unsere „Eppendorfer Freunde“ sind. Wir sehen uns meist leider nur 2-3 x im Jahr, aber dafür wird es dann auch nie langweilig 🙂 Irgendwie hat es sich bei uns so eingebürgert, dass wir uns abwechselnd bei Ihnen und bei uns sehen von Nachmittags bis in den Abend hinein, die drei Kinder verstehen sich trotz Altersunterschied (6, 7 & 9 Jahre) großartig und wir können erzählen und uns über diverse Themen austauschen!

Das Essen ist natürlich nicht zu vergessen und deshalb habe ich gestern gekocht und wieder einiges neu ausprobiert:

Vorweg gab es Brownies, aus den Rändern habe ich Rumkugeln gemacht, damit nichts wegkommt 🙂

 

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Brote, Kräuterbutter, Rohkostplatte, Tomatensalsa, Humus, orientalischer Dip, Aufstrich wie Leberwurst, Tomatenaufstrich, Aioli, eingelegter Tofu, eingelegte Zucchini, Cig Köfte, Saures Gemüse, Äpfel, Couscoussalat…

Hier nun ein schnelles Salatrezept mit Couscous, weitere Rezepte folgen:

Couscous-Pertersiliensalat mit Minze & Granatapfel:
  • 1 kleiner Granatapfel
  • 1 Tasse Couscous
  • 1 TL Gemüsepaste (o.Brühe)
  • 3 EL Petersilie, glatt
  • 1 EL Minze gehackt
  • Salz & Pfeffer
  • Olivenöl
  • Saft 1/2 Zitrone
  • 1 Frühlingszwiebel
  • etwas Currypulver o. orientalische Gewürzmischung

Couscous mit der doppelten Menge kochendem Wasser übergießen, mit Brühe würzen, ca. 10 Minuten ziehen lassen. Minze & Petersilie hacken, Zwiebel fein schneiden, Zitrone auspressen. Zutaten zu dem Couscous geben, würzen, zum Schluss Granatapfelkerne herauslösen und unterheben.

 

 

 

 

Im Garten starten

DSC_0157DSC_0158Endlich war es wieder trocken heute, so dass wir gleich nach dem Frühstück raus sind um das Kartoffelhochbeet zu vollenden!!

Es ist geschafft und im Gewächshaus soll nun die Gartenmelde und der Stielmus keimen…..

Naja, alles ist noch nicht fertig, das Hochbeet wird natürlich noch befüllt, darum und am Gewächshaus fehlen noch Erde, Steine usw… Aber, es wird!!

 

so etwas wie asiatisch

… da hatte ich heute Lust drauf, und warm wollte ich es haben, kein Sushi oder Sommerrollen….

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Die Zutaten habe ich in mehreren Portionen angebraten, damit alles schön knackig bleibt. Hier gilt natürlich, gleiche Garzeiten zu beachten: z.B. Möhren & Sellerie zusammen, Kohl & Pastinake, Brokkoli & Zucchini usw. Der Knoblauch, Zwiebel, ein fingerdickes Stück Ingwer kann beliebig mit angebraten werden.

Hier haben wir auf viele Gewürze verzichtet, etwas Salz, Curry. Dazu habe ich Basmatireis & Glasnudeln gekocht. Anrichten und mit asiatischen Saucen (Kecap Manis, süße Chilisauce, Peking Duck Sauce o.ä. ) anrichten/abschmecken….

Morgen gibt es mittags im Büro noch eine Portion, lecker!!

 

Quiche mit Porree & Möhren (vegan)

hier für Euch ein Rezept, wie Ihr eine Quiche auch ohne Ei zubereiten könnt. Eigentlich eine ganz simple Methode, mit einer veganen „Käsesauce“

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Ihr braucht:

Teig:
  • 400 g Mehl ( z.B.: 1 Dinkel, 1/2 Braunhirse, 1/2 Kartoffelmehl)
  • 2 TL Backpulver
  • 200 g vegane Butter
Füllung:
  • 2 Stangen Porree
  • 3 mittelgroße Möhren
  • 1 kleine Rauchwurst (z.B. vegane Landjäger)
  • Öl
  • Salz & Pfeffer
Sauce:
  • 75 g Mehl
  • 50 g vegane Butter
  • 1/2 Liter Gemüsebrühe
  • Muskat, etwas Kurkuma, Pfeffer, evtl. Salz
  • 3 EL Hefeflocken
  • einen guten Schuss Sojamilch/sahne
  • 3 EL Pizzaschmelzkäse (Wilmersburger) optional
  1. Die Zutaten für den Teig verkneten, diesen in einer Springform mit den Händen verteilen, an den Seiten hochziehen.
  2. Die Rauchwurst würfeln, in einer Pfanne mit Öl anbrutzeln. In der Zwischenzeit den Porree putzen, in Ringe schneiden, Möhren schälen und in Scheiben hobeln, zu den Würfeln geben und mit anbraten, mit Salz & Pfeffer abschmecken. Evtl. mit ein wenig Wasser o. Weißwein ablöschen, die Masse sollte aber nicht „nass“ werden.
  3. Butter in einem Topf schmelzen, Mehl hinzufügen, verrühren und mit Brühe nach und nach (immer nur einen Schuss dazugeben!) zu einer dicken Sauce anrühren. Mit den Gewürzen abschmecken, Hefeflocken, Sahne, Pizzaschmelzkäse hinzufügen und gut verrühren. Die Sauce sollte noch dick sein.
  4. Die Gemüsemischung in die Springform geben, verteilen, nun die Sauce darübergeben, darauf achten, dass diese nicht höher steht, als der Teig!
  5. Im Ofen bei ca. 175 Grad (Umluft) 45 Minuten backen, dann noch einmal 5 Minuten bei 200 Grad gratinieren.

Abkühlen lassen und kalt oder lauwarm z.B. zu Salat genießen!

Übrigens kann ich erst morgen sagen, ob es schmeckt, ich habe vorgekocht 🙂 Beim Probieren fand ich die Sauce aber sehr gut gelungen, naja, mal schauen, Ihr wisst ja wie es ist, wenn man herumexperimentiert…..

 

 

Mussaka mit Zucchini vegan

hier nun das Rezept für ein veganes Mussaka mit Zucchini:
  • 4 Zucchini
  • Bratöl
  • 8-10 mittelgroße Kartoffeln
  • 350-400 g veganes Hack
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • ca. 250 ml Tomatensugo o. gehackte & gehäutete Tomaten
  • Gewürze: Piment, Zimt, Cayennepfeffer, Salz
  • Gehackte Petersilie
  • 70 g vegane Butter
  • 3 EL Mehl
  • Gemüsebrühe, ca. 1/2 Liter
  • vegane Sahne, Muskat & Pfeffer
  • 3-4 EL Hefeflocken

Die Zucchini längs in Scheiben schneiden in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten. Salzen & Pfeffern, beiseite stellen. Zwiebeln würfeln, in der Pfanne kurz anbrutzeln, Knoblauch gehackt & Hack hinzufügen, anbraten, regelmäßig wenden. Mit den Gewürzen abschmecken, Tomatensugo hinzufügen, Petersilie unterheben, beiseite stellen. Kartoffeln schälen, auf einem Hobel in feine Scheiben hobeln, beiseite stellen.

Die Mehlschwitze herstellen: Die Butter in einem Topf schmelzen, Mehl hinzufügen, verrühren. Und nun heißt es, den Schneebesen nicht mehr aus der Hand nehmen. Einen Schuss Brühe hinzufügen, zu einer homogenen Masse verrühren. Nun immer wieder einen guten Schuss Brühe hinzufügen und rühren, so dass es immer sämiger wird. Wenn die Masse zu dick ist, etwas mehr Wasser hinzufügen.  Nun die vegane Sahne (alternativ Sojamilch o.ä.), Muskat und Hefeflocken unterrühren.

In einer geölten Auflaufform jetzt immer im Wechsel Zucchinischeiben, Hackmischung, Kartoffelscheiben & die Soße verteilen, je zwei Schichten. Oben auf zum Schluss natürlich die Sauce.

Im Ofen ca. 60 Minuten bei 185 Grad backen. Nicht zu hoch auffüllen, sonst läuft es über 🙂

Abendessen mit der Familie: drei Gänge, vegan

vor ein paar Tagen haben wir geplant, Mussaka zu kochen, heute wurde somit meine Schwiegermutti eingeladen. Dieses Essen ist so lecker, etwas zeitaufwendiger aber gut vorzubereiten. Rezept folgt……

Vorweg gab es verschiedene Vorspeisen; Humus, Rohkostsalat, gebratene Pilze, eingelegte Zucchini, Brot & Dips, als Dessert Mangosorbet (gekauft)

wart Ihr schon im Alohacherie??

 

Alohacherie – eine Manufaktur der Liebe
 

…so heißt das Restaurant, welches im November in Hamburg im Herzen von Eimsbüttel eröffnet wurde. Der Name und das Programm (100% Love & 100% handmade) ist erst einmal eine Ansage! Aber unsere Erwartungen wurden absolut erfüllt.

Zum Glück habe ich reserviert, denn als wir ankamen, war noch ein Tisch frei: Unserer! Dieses süße, hell eingerichtete Restaurant mit ca. 28 Sitzplätzen ist als kleines Highlight zu bezeichnen, wenn man in Hamburg vegan essen gehen möchte. Es wird von drei Geschäftspartnern betrieben, die sich zur Aufgabe gemacht haben, uns mit feinen & veganen Speisen zu beglücken. Die Karte ist übersichtlich, also vernünftig, für jeden ist etwas dabei.

Es gibt 4 Vorspeisen, 3 Suppen, 4 Hauptgerichte, davon ist eines ein Kindergericht, 3 Burgergerichte und drei Desserts.

Wir wurden sehr freundlich empfangen und bekamen zügig die Speisekarte, ein Blick hinein und ich dachte, mmmhhh, einmal alles! Jedes Gericht hört sich verlockend an.

Entschieden haben wir uns für:

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Antipastiteller

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Maronen-Orangensuppe

 

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Seitanragout auf getrüffeltem Süßkartoffelpüree & Steinpilzen

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Esskastanienbraten mit Rotkohl, Kartoffel-Pastinakenklössen

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Marzipan-Mohncreme mit Kirschen

Kurz zu den Gerichten möchte ich anmerken:

  • Antipastiteller: sehr feiner Linsensalat, gut abgeschmeckter Salat, Gemüse gut gewürzt
  • Suppe: ein besonderer Geschmacksmoment, tolle Kombination mit Orange & Marone (Pfeffer wäre auch noch gut gekommen, Orangenöl verwendet)
  • Brot war innen saftig-nussig und außen knusprig, ganz frisch
  • Seitanragout: Seitan hat mich nicht 100% überzeugt, etwas zu wenig Geschmack, dafür waren die Pilze, die Sauce & das Püree fantastisch und nicht zu toppen
  • Esskastanienbraten: Braten sehr lecker, Klösse frisch und gut gemacht, Soße etwas zu wenig mit etwas zu viel Orangenöl, Rotkohl lecker
  • Marzipan-Mohncreme: ich bin kein Marzipanfan, oft zu süß und zu viel Geschmack wie Amaretto, hier aber fein gemacht, die Kirschen fruchtig, das Topping komplettierten den Abschluss.

Mein Fazit für diesen Neuankömmling in der veganen Szene in Hamburg:

  • Hingehen und genießen; aber vorher: Tisch vorbestellen!!
  • nicht wundern, dass es immer voll ist (ruhiger zwischen 15 und 17 Uhr)
  • sehr sympathischer und aufmerksamer Service
  • geschmackvoll-schlichte Ausstattung
  •  https://www.facebook.com/aloha.liebe/

 

 

Ich liebe Kohlrabi!!

..und deshalb gibt es ihn bei uns auch gerne mit Mehlschwitze (mit Muskat!!), Salzkartoffeln & Rauchwurst 🙂

Dazu gab es übrigens Rohkostsalat, toll passt auch ein Feldsalat, mit Walnüssen & Trauben z.B……

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