BBQ-Sauce so einfach selber machen

Ich habe vor einer Woche eine BBQ-Sauce selbst gemacht, die ich nicht vorenthalten möchte. Irgendwo ein Rezept bei Pinterest entdeckt, etwas umgewandelt. Je nach Geschmack kann man die Sauce scharf oder mild gestalten, sie passt einfach super zu Burger, bald kommt auch wieder Raclette- und Fonduezeit 🙂 Sie lässt sich toll einkochen und so länger haltbar machen, probiert es einfach aus. Leider sind die Fotos nicht so repräsentativ, ich hatte Cauliflower-Wings gemacht, deshalb stand die Sauce nicht so im Fokus 🙂

  • 1  Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 EL Öl
  • 500 g passierte Tomaten oder Tomaten in Stücken
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 EL Worcestersauce
  • 50 g Senf
  • 3 EL Dattelsirup oder ein anderer brauner Sirup (Zuckerrübe)
  • 50 g brauner Rohrzucker
  • Zum Schärfen frische Chili, scharfe Paprikaflocken o.ä.
  • 1,5 EL liquid Smoke
  • 1 TL Paprikapulver
  • Etwas Rauchsalz & Pfeffer

Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in etwas Öl glasig dünsten. Die restlichen Zutaten hinzufügen und ca. 25 – 30 Minuten köcheln lassen. Pürieren und mit Salz & Pfeffer abschmecken. Die Schärfe ist Geschmackssache, die Menge solltet Ihr selbst entscheiden. Wenn man die Sauce in abgekochte Gläser /Flaschen füllt, halten sie kühl gestellt bestimmt recht lang, einfach ausprobieren….

 

knusprige Mais-Pattys

sind recht schnell gemacht. Du brauchst wenige Zutaten, die Patties werden schön knusprig und halten gut zusammen. Passt perfekt zu Salat, mit Tomatensalsa, mit Sojaghurtdip, in den Burger, …p1050446-2

Maispattys:
  • 1 Dose Mais (es sollte schon der süße und saftige sein)
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Öl
  • 80 g Maismehl
  • 25 g Maisstärke
  • optional 1 EL Röstzwiebeln
  • 1 Tl Paprikapulver
  • gut 1/2 TL Salz
  • 1 TL gemischte Kräuter (getrocknet o. frisch)
  • Pfeffer
  • Öl zum Braten

2/3 der Dose Mais mit der Zwiebel und dem Öl in einem Mixer zerkleinern. Dann mit den restlichen Zutaten zu einem weichen Teig vermengen. Ein wenig ziehen lassen.

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Öl in der Pfanne erhitzen, mit leicht feuchten Händen Teigfladen formen, in der Pfanne von beiden Seiten je ca. 4 Minuten braten. Bei uns gab es heute Allerlei, da passten die Pattys sehr gut….

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Pulled Jackfruit Burger mit Cole Slaw

Jackfruit habe ich vor einiger Zeit für mich entdeckt, da mir aber im Winter oft die Zeit für aufwendigere Rezepte fehlt, habe ich heute das erste Mal einen Pulled- Jackfruit-Burger ausprobiert. Dazu gab es Cole Slaw, bzw. Rohkostsalat nach Art von 🙂

Es ist nicht schwer zu machen, Du benötigst nur etwas Zeit und ein paar Dinge:

  • 2 Dosen Jackfruit (grüne, ungezuckert!)
  • ÖL zum Braten
  • 1 Paket Burgerbrötchen -nächstes Mal mach ich welche selbst 
  • zum Belegen: Zwiebel (in Ringen angebraten), Tomaten, saure Gurken, Salat
  • Sauce:    20160831_170039
  • 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe
  • Wasser
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2-3  EL Ananas geschnitten o.geschälten Apfel
  • 2 EL Senf
  • 2 EL Zuckerrübensirup o. Ahornsirup
  • 2 TL Paprikapulver
  • 1 TL Garam Masala oder Curry
  • 3 EL Wiskey
  • 1 TL Rauchsalz
  • (optional 1 EL Apfelessig, mild)
  • Salat:
  • 2 Möhren, 2 Äpfel
  • 1/2 kleinen Spitzkohl
  • 1 Stück Rotkohl
  •  (optional 1/2 Avokado)
  • etwas Petersilie
  • 3 EL Sojaghurt
  • 1 TL Senf, etwas Agavendicksaft o.ä.
  • Salz & Pfeffer
  • etwas Öl, etwas Zitronensaft

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Jackfruit  abwaschen, abtropfen lassen, trocken tupfen. In der Zwischenzeit die Zwiebel mit dem Knoblauch kleinschneiden, in Öl anbraten. Jackfruitstücke dazugeben und mit braten. Mit Wasser ablöschen, nun die restlichen Zutaten für die Sauce hinzufügen und aufkochen. Bei geschlossenem Deckel ca. 10 Minuten köcheln lassen. Währenddessen den Salat zubereiten. Dazu Gemüse und Obst raspeln und mit dem Rest vermischen, oder schnell in den Thermomix oder anderen Mixer geben.

Jetzt ist die Jackfruit schon recht weich und kann ein wenig mit dem Kochlöffel zerdrückt werden, zwischendurch umrühren und weitere 10 Minuten köcheln lassen. Sobald die Sauce gut eingekocht ist, kann die Masse in eine Auflaufform gegeben werden. Nun mithilfe einer Gabel die Jackfruit zerdrücken, es entsteht die schöne Pulled-Struktur. Abschmecken und eventuell mit etwas Salz, Essig oder Sirup nachwürzen. Im Ofen bei 175 Grad ca. 20 Minuten backen. 

In der Zwischenzeit die weiteren Vorbereitungen treffen; Gurken, Tomaten schneiden, um den Burger zu belegen. Brötchen ein paar Minuten im Ofen aufbacken und Burger bauen, servieren mit cremigem Cole Slaw …..

 

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bei schönem Wetter wird gegrillt (vegan)

heute hatten wir traumhaftes Wetter und das haben wir ausgenutzt: Kartoffeln, Gurken …. geerntet und die Schwiegermutti zum Grillen eingeladen:

  • Das Grill-Gemüse Zucchini, Pastinake, Süßkartoffel sowie Tofu habe ich in Scheiben geschnitten und mariniert mit Ingwer, Knoblauch , Sojasauce, Öl.
  • Das Gemüse in Folie besteht aus: Kräutern, Sellerie, Tomaten, Lauch
  • Dazu Ofenkartoffeln
  • Gurkensalat mit Zwiebel & Dill
  • Bohnen, Möhren mit Pastinake
  • Oliven, Brot….

was der Garten hergibt

ist es nicht schön? Im Sommer kann man sich oft zum großen Teil aus dem Garten ernähren. Unser Sohn hat schon wieder das Buddeln angefangen (Kartoffeln), Zucchini, Rote Beete, Paprika & Gurken wachsen, Lauch wird aus der Erde gezogen), Zuckerschoten sind auch noch da, die  Pastinaken sind schon erntereif, dann mein geliebter Sellerie im Salat….

Wir haben gegrillt (vegane Burger, Gemüse: Tomate, Paprika, Sellerie, Gartenkräuter mit Tofu in Alufolie), dazu Pastinaken-Lauchgemüse, Kartoffeln aus der Pfanne mit Zitronenschale, Knoblauch, Rosmarin, Salbei & Lorbeer, Zuckerschoten mit Weißwein & Agavendicksaft und den Salat aus Sellerie, Tomaten, Gurke, Avocado und eine schnelle Aioli sowie Oliven…..

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vegane Frikadellen

…Buletten, Patties oder wie auch immer Ihr sie nennen wollt. Natürlich gilt das Rezept auch für einen Hackbraten. Ich habe vor kurzem berichtet, dass ich an meinem Rezept bastele, nun anbei:

vegane Frikadellen:
  • 1 Tasse Sojagranulat
  • 1 Tasse Seitanpulver
  • 1 Tasse Wasser
  • 1 Stück Räuchertofu
  • 4 EL Öl
  • 2 Scheiben geröstetes Brot, etwas Sojamilch zum Einweichen
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Senf
  • 1 EL Tomatenmark
  • Rauchsalz
  • Paprikapulver, Chili nach Geschmack
  • 1 EL frische Petersilie (fein geschnitten)
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 TL Curry

 

Das Brot im Toaster rösten, mit der Sojamilch (nicht zuviel) in in einer Schüssel einweichen. Tofu klein würfeln. Petersilie, Zwiebel, Knoblauch fein schneiden und mit allen weiteren Zutaten zu einem Teig vermengen, das geht auch sehr gut in der Küchenmaschine.

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Den Teig etwas ziehen lassen. Nun daraus kleine Kugeln formen, Frikadellen oder flache Patties und in der Pfanne braten. Für den Grill empfiehlt sich ein Burgergrillkorb, da sie sonst schnell am Rost haften.Vorher noch einmal von beiden Seiten mit Öl einpinseln.

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Sehr gut kann ich mir auch vorstellen, daraus einen Hackbraten zu backen…..

heute mal wieder Burger (vegan)

das Kind möchte ja auch mal wieder sein Kinderessen 🙂 Burger mit Pommes!!

Burgerbrötchen belegt mit leckeren, frischen Zutaten sowie Ketchup, Senf und selbstgemachter Majo. Zu den Ofenpommes Coktailsauce & Aioli homemade.

 

heute mal wieder im Alohacherie

zum lecker Burger Essen… mit Kind und Mutter (Schwiegermutter)

Das Alohacherie ist ein Restaurant in Hamburg-Eimsbüttel, Näheres findet Ihr auch hier 

Wir haben, wie letztes Mal, Antipasti & Suppe gewählt. Dazu drei Burger und einmal das Kindergericht.

Die Burger sind sehr schnmackhaft, das Kindergericht ist nicht so ganz passend für´s Kind, wie ich finde, denn das Kartoffel-Süßkartoffelpürree ist getrüffelt. Sellerieschnitzel & Erbsen gab es dazu. Die Schnitzel waren lecker, Erbsen sowieso :).

Ich fand die Antipasti letztes Mal minimal besser, besonders den Linsensalat, aber geschmeckt hat alles sehr gut!!

Burger & Fries homemade & vegan

…naja, nicht ganz. Die Hamburger Brötchen sind von Herzberger (mit Sesam), sehr zu empfeheln.  Die Pattys sind von Rügenwalder (Hamburger). Ja ich weiß, viele haben ein Problem damit, Rügenwalder Produkte zu kaufen, ich kann nur sagen, dieses Produkt ist richtig gut (erstmals gekauft). Weiterhin werde ich versuchen, vieles selbst zu machen, heute habe ich diese einmal ausprobiert.

Die Sauce ist: Cocktailsauce & Aioli selbstgemacht, hierfür das Grundrezept:

Vegane Majo:

  • 1 TL Zucker,
  • 1 TL Senf,
  • 1 EL Zitronensaft,
  • 1/2 TL Salz
  • mit ca. 80 ml Sojamilch gut durchmixen
  • die gleiche Menge neutrales Öl zugeben & mixen, bis es fest wird (ca. 100 ml).

Wichtig ist, dass Du einen guten Blender hast. Oder mit einem Stabmixer geht es auch, wenn tröpfchenweise das Öl zugefügt wird.

Für die Aioli kommt eine kleine Knoblauchzehe mit hinein.
Für die Cocktailsauce benötigt man ca. 2 TL Ketchup & 1 Espressolöffel Cognac

weitere Burger-Zutaten, nach Geschmack:

  • 1 Zwiebel, feine Ringe
  • 1 Tomate, feine Scheiben
  • je zwei Scheiben Gurke
  • eingelegte Gurken
  • Salat
  • je eine Scheibe veg. Käse

Ich habe die Brötchen kurz im Ofen gebacken und die Hitze für die Pommes ausgenutzt. Die Pommes sind einfach herzustellen; Kartoffeln schälen, in Stifte schneiden, würzen (Paprika, Pfeffer, Salz, Curry, mit neutralem Öl vermischen) und bei 200 Grad ca. 25 backen (einfach ausprobieren). Patty schön anbraten, so dass sie Röstaromen bekommen.

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das geht gar nicht – oder dann lieber nur Pommes!!

Wir waren gestern mit unserem Kind im Kino!! Eine 17.15 Uhr Vorstellung bedeutet immer auch: zu früh, vorher zu Abend zu essen, zu spät um noch danach zu kochen. Also bedeutet das: Essen gehen kindgerecht. Da wir im Wandsbeker UCI-Kino waren, ist natürlich das Bolero darunter die schnellste Möglichkeit.

http://wandsbek.bolerobar.de/

In diesen typischen Themenrestaurants gibt es ja zum Glück immer alles, notfalls also auch einfach Salat oder Pommes!

Wie haben wir uns gefreut, als wir auf der Karte vegane und vegetarische Burger entdeckten (schienen übrigens beide vegan zu sein). Also haben wir beide Burger bestellt.

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Es hörte sich ganz gut an, zwar nicht ganz billig.

Beide Burger kamen recht schnell, mit Pommes und genug für uns drei, so dass unser Kind auch mitessen konnte. Es fiel gleich auf, dass Majo dabei war (Natürlich nicht vegan). Der andere Burger hatte ein etwas anderes Brötchen, sah sonst ähnlich aus.

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Der Rucola fehlte offensichtlich auch auf dem veganen Burger. Sehr enttäuschend aber der Geschmack: Die Brötchen ungeröstet, bröselig. Das Chutney pappig-süß, und Chutney ist doch irgendwie anders. Zucchini waren auch nicht lecker, der Bratling trocken – Was soll ich sagen? Das war wohl nix.

Der „vegetarische“ Burger hatte eine Sauce (immerhin), die war aber so scharf, den konnte man genauso wenig essen. Diese geräucherte Chilisauce schmeckte auch zusätzlich widerlich, die restlichen Zutaten konnten genauso wenig überzeugen.

Also haben wir uns die Pommes geteilt. Sehr freundlich war aber die Servicekraft, sie hat uns die Essen nicht berechnen wollen, nicht einmal die Pommes: „…nein, das ist schon in Ordnung, Ihr seid auch nicht die Ersten, es gab schon öfter Beschwerden wegen der Burger. Wir haben neue Servicekräfte zur Aushilfe, die sind leider noch nicht so gut eingearbeitet und wissen nicht, dass die Majo nicht zum Veganen Burger gehört…! Sie war sehr bemüht und hat sich noch einmal entschuldigt. Leider werden in solchen Ketten die Produkte nicht mal eben von der Karte genommen.

Mein Fazit: Ich möchte eigentlich nicht mehr in diesen Restaurants essen; die Zutaten sind nicht gut, die „Köche“ sind nicht ausgebildet…….

(gestern habe ich noch etwas anders geklungen. Zu meiner Frau: „…. und ich möchte noch einmal betonen, ich will nicht mehr in diesen Drecksläden essen gehen, wo ich doch nur Scheiß bekomme!! ;(…..!

Naja, nach dem Gespräch mit der Servicekraft war ich milder gestimmt, notfalls esse ich das nächste Mal nur Pommes 🙂

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