nun wieder da

wir waren in Österreich, was für ein schönes Land. Leider habe ich nicht so eine gute Internetverbindung gehabt, dass ich aufs Posten verzichtet habe.

Sehr viele schöne Eindrücke konnten wir mitnehmen nach Hause, auch wenn es mit der veganen Ernährung nicht so ganz geklappt hat. Aber die Ursprünglichkeit und Naturverbundenheit der Österreicher ist schon ausgeprägter als in unserem Land.

Wie schön, dass wir zuhause von einer großen Gemüsekiste und einem erntereifen Garten empfangen wurden, dazu mehr in den nächsten Tagen 🙂

Anbei aber hier erst einmal ein paar Eindrücke von unserem Wanderurlaub am Hochkönig:

„Löwenzahnhonig“ vegane Variante zum Bienenhonig

Nun endlich habe ich es geschafft! Ich habe „Löwenzahnhonig“ hergestellt! Natürlich ist es eher ein Sirup, ich bin ja kein Bienchen, aber es geht schon sehr in die Richtung 🙂

Als kleine Anekdote kann ich kurz erzählen, dass ich bereits vor etwa 30 Jahren davon gehört habe. Das war auf einer Klassenfahrt, ein Junge hat mir davon erzählt, während wir über eine Löwenzahnwiese liefen, dass seine Mutter hieraus gleich Honig machen würde. Ich fand das sehr spannend und habe es nie vergessen, mir immer wieder vorgenommen, es selbst zu probieren. Nun, dieses Jahr wurde es in die Tat umgesetzt.

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Es gibt viele Rezepte, alle ähneln sich, die einen nehmen wegen des feinen Geschmacks nur die Blütenblätter, manche den ganzen Blütenkopf. Ich habe mich für die Mitte entschieden, da ich es schon ein wenig würziger mag.

Löwenzahnhonig:
  • 1 große Schale Löwenzahnblüten (bestenfalls mittags bei Sonnenschein gepflückt)
  • 1,5 Liter Wasser
  • 1,5 Kilo Zucker (je weißer, desto weniger kräftig wird der Geschmack)
  • 1 Zitrone (Schale & Saft)

Von den Löwenzahnblüten das Unterteil abschneiden, so dass nur wenig Grün übrig bleibt. Dies mit dem Saft & der Schale von Zitrone sowie dem Wasser in einem großen Topf kurz aufkochen, vom Herd nehmen, Deckel drauf, min. 5 Stunden (oder über Nacht) ziehen lassen. Durch ein feines Sieb abseihen. Nun den Zucker hinzufügen und aufkochen lassen. Auf mittlerer Flamme etwa 1,5-2 Stunden kochen lassen, ab und zu umrühren. Wenn die Flüssigkeit sich soweit reduziert, dass sie wieder blasig brodelt, eine Probe auf einem Unterteller nehmen, ob der Sirup schon fest genug ist. Dann in abgekochte Gläser füllen (bei dieser Menge habe ich 6,5 kleine Gläser herausbekommen).

Mein Sohn hat probiert, sein Kommentar: Lecker, besser als Honig 🙂 Auf meine Nachfrage: „Besser??“, sagte er, auf jeden Fall mindestens genauso gut. Er ist nämlich Experte auf dem Gebiet, da er nahezu alle Sorten kennt und liebt (Honig kaufen wir von einem kleinen Imker immer noch)

 

Impressionen von der Mosel

es war eine schöne aber viel zu kurze Zeit an der Mosel.

Gerne wäre ich noch viele Weinberge hoch und runtergelaufen, hätte weitere Obst- und Walnussbäume entdeckt und noch mehr davon geerntet.

Die Zeit ist perfekt; das Laub verfärbt sich zusehends, die Weinlese ist in den letzten Zügen, an irgendeiner Rebe bleibt immer mal etwas hängen und die Region ist nicht so überlaufen: ich mag den Herbst!

Im nächsten Beitrag berichte ich kurz über das Hotel Nicolay zur Post: veganes Essen an der Mosel!!

http://www.hotel-nicolay.de/

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