Bohne statt Erbse

hier für Euch ein schneller Aufstrich, Dip, Partymitbringsel. Ein Bohnenaufstrich, ähnlich wie Humus, also Kichererbsendip, nur mit weißen Bohnen. Sehr lecker, etwas scharf und mal was anderes….

  • 1 Dose weiße Bohnen ohne Flüssigkeit
  • 1 EL Zitronensaft sowie Abrieb
  • leckeres Olivenöl (2 EL für den Dip, 1 EL für später)
  • 1/2 Chilischote
  • 1/2 TL Curry oder Garam Masala o. Sexgewürz von Schubeck
  • 2-3 EL Sojaghurt
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Senf
  • Salz & Pfeffer
  • 3-4 getr. Tomaten
  • 2 EL Petersilie

Die Zutaten bis auf Petersilie, Chili und Tomaten und 1 EL Öl in einem Mixer miteinander zu einer cremigen Paste verarbeiten. Abschmecken, der Dip darf nicht zu salzig sein, da die getrockneten Tomaten meist auch gesalzen sind. Diese gegebenenfalls mit gekochtem Wasser übergießen, falls sie sehr trocken sind. In der Zwischenzeit die Chili ohne Kerne sowie frische Petersilie kleinhacken, die Tomaten gut abtropfen lassen (auf einem Papiertuch), fein würfeln und zusammen unterrühren.

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Ihr müsst schauen, wie viel Chili Ihr mögt und wie scharf die Schote ist. Mit guten Olivenöl begießen 🙂 Lecker zu Brot, Gemüse, zum Grillen, einfach so…..

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Fladenbrot für den Grill

Bei Pinterest habe ich neulich ein tolles Foto von einem Naanbrot entdeckt. Das wollte ich auch schon lange ausprobieren. Jetzt, wo wir draußen auf unserer Terrasse kochen und grillen können, habe ich mir dieses Rezept ganz einfach in eine vegane Grillbrotvariante umgeschrieben. Ich verwende auch etwas Vollkornmehl, das passte zu unserem kräftigen Essen auch besser, dazu Kräuterbutter oder Kräuteröl mit leckeren Wildkräutern…

Grillbrot:
  • 1 Teelöffel Trockenhefe
  • 1/2 Teelöffel Zucker
  • 100 ml Sojamilch lauwarm
  • 250 Gramm Dinkelmehl (halb Vollkorn)
  • 100 g Sojaghurt
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • etwas Öl zum einreiben

Den Teig min 1 Stunde vorher herstellen und mit Öl einreiben, in einer Schüssel mit einem Tuch abdecken und gehen lassen. Dann zu kleinen Fladen formen, mit der Hand zurecht ziehen. Die Fladen gehen gut auf, wenn die Hitze entsprechend ist, sie können also gleich gegrillt werden und müssen nicht unbedingt noch einmal gehen. Ich habe ein Grillblech verwendet, was auch für Gemüse toll ist, es geht auch eine Grillmatte super, damit sich der Teig nicht zu sehr verformt, wenn er einfach auf ein Rost gelegt wird. Je nach Grillrost, müsst Ihr schauen. Der Teig ist auch toll für Stockbrot am Feuer oder in der Pfanne gebraten mit Öl. Zum Servieren ist Butter oder Öl ganz toll, hier mit Wildkräutern sowie Küchenkräutern aus dem Gewächshaus:

Kräuterbutter:  CSC_0021
  • 125 g vegane Butter
  • etwa 60-80 g frische Kräuter, wie Bärlauch, Giersch, silberblättrige Goldnessel, Gundermann, Petersilie, Schnittlauch
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Knoblauch, wenn kein Bärlauch vorhanden
  • etwas Zitronenabrieb
Kräuteröl:DSC_0006
  • 125 ml gutes Öl nach Geschmack (Olive, Distel,…)
  • 60-80 g frische Kräuter, wie Bärlauch, silberblättrige Goldnessel, Giersch, Gundermann, Petersilie, Schnittlauch
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Knoblauch, wenn kein Bärlauch vorhanden
  • etwas Zitronenabrieb
  • Saft einer halben Zitrone

wie so ein Raketenofen funktioniert….

 

….es ist so simpel! Ein paar Steine, kleines Feuerholz und ein dünnes Edelstahlgitter (ca. 5 € im Baumarkt, habe nur die Hälfte benötigt) und schon kann es losgehen.20170430_140704

Der Raketenofen lässt sich toll zum Kochen verwenden oder Braten. Zum Osterfeuer haben wir einen großen Topf Chili draufgestellt, ich musste ständig rühren, weil es richtig heiß wurde. Immer Holz nachschieben ist hier sehr wichtig….  Letztes Wochenende war es schön und wir konnten endlich mal unsere Terrasse mit Grill und Ofen genießen. Toll ist es auch, ein Pfanne darauf zu stellen und Mais mit Kartoffeln zu braten, Champignons, Räuchertofu, Baked Beans….., wir nennen es Ranger Pfanne 🙂 Ohne Gitter obenauf geht es auch, einfach die oberen Steine etwas mehr nach außen setzten, dann kommt genug Luft durch, für das Prinzip des Raketenofens.

Weitere Bilder folgen, denn ich habe ein tolles Brot auf dem Grill gebacken!!…

Wie es funktioniert, könnt Ihr am besten hier sehen:

Kohl-Steak und anderes Gemüse aus dem Ofen

vor einiger Zeit habe ich irgendwo Fotos von Weißkohl aus dem Ofen gesehen, es hat mich nicht mehr losgelassen, gestern nun habe ich es ausprobiert, sogenannte Steaks im Ofen zu backen. Ein Rezept hatte ich nicht, nur die Bilder im Kopf 🙂

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Eigentlich ist es ganz einfach, es wird im Grunde gemacht, wie jedes Ofengemüse, also Gemüse putzen, schneiden, mit Marinade bepinseln und ab in den Ofen. Ca. 185 Grad, 45 Minuten. Ich habe dazu noch Pastinake und Süßkartoffel genommen. Der Weißkohl ist schön fest und wird in fingerdicke Scheiben geschnitten. Das andere Gemüse auch entsprechend grob schneiden, damit die Garzeit etwa gleich ist. Dazu gab es ein schnelles veganes Bärlauch-Pesto sowie Bärlauch-Tzaziki aus Sojaquark (GoOn):

Marinade: P1050761

  • 6-8 EL ÖL
  • 1 TL Tomatenmark
  • 2 EL Wasser o. Apfelsaft
  • Currypulver
  • Paprikapulver
  • 1 EL Agavendicksaft o.ä.
  • Salz & Pfeffer
  • Café de Paris o.ä. gemischte Kräuter

Pesto mit Bärlauch:  P1050765

  • 2 EL gehackte Petersilie
  • 2 EL gehackten Bärlauch
  • Olivenöl
  • 1 EL Hefeflocken
  • 2 EL Sonnenblumenkerne, geröstet u. gem.
  • Salz, Pfeffer
  • 1-2 EL Zitronensaft
  • etwas Zitronenabrieb

 

Tzaziki mit Bärlauch      P1050764

  • 1 Becher veganen Joghurt oder GoOn
  • 2 EL gehackte Petersilie
  • 2 EL gehackten Bärlauch
  • Salz, Ffeffer
  • 1 TL Ahornsirup
  • 1 TL Apfelessig
  • 1/2 Gurke (ohne Kerne) geraspelt

 

 

Wir waren überrascht, wie lecker das Gemüse schmeckt, dazu gab es gebratene Zwiebel und Like-Meat….. MEGA!!

mein neues Projekt…zu verschenken & upcycling Teil 5

endlich ist das Wetter schöner, wärmer, frühlingshafter!!!

Deshalb sind wir nun auch mit unserer Terrasse fertig geworden, die Umrandung mit den Steinen ist abgeschlossen. Diese haben wir noch von der alten Hausumrandung. Alles selbst gesammelte Steine, größtenteils von meinen Schwiegereltern. Ein wenig Schilfgras zur Auflockerung, das wächst natürlich noch.

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Nun kann der Grill gebaut werden, Ziegelsteine müssten wir noch genug übrig haben 🙂 Sicherlich fehlt noch ganz viel Grün rundherum um richtige Frühlingsgefühle zu bekommen aber das kommt allmählich alles durch. Das Holz trocknet schon und wird dann für den Grill genutzt.

Hier übrigens ein Herbstbild vor der Umstrukturierung:

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Sehr Euch gerne den Werdegang einmal an…..

Teil 4

Teil 3

Teil 2

Teil 1

Jetzt mal etwas Süßes mit Kokos

als Kind habe ich Bounty geliebt, heute ist mir das Zuckerzeug zu süß! Und dann diese vielen Inhaltsstoffe!! Ich hab es ja auch gerne vegan….

Eigentlich brauchst Du nur für

vegane Bounty:
  • 1 Becher Kokosraspel
  • 2 EL Kokosfett
  • 2 EL Kokosmus oder Mandelmus
  • 2 EL Agavensirup
  • 1 Tafel Zartbitterschokolade

Alle Zutaten bis auf die Schokolade in einem Mixer zu einer homogenen Masse vermixen. Das geht recht schnell, die Kokosraspel sollten nur nicht mehr zu grob sein. Nun z.B. in kleine Förmchen drücken (ich habe noch etwas Kokosblütenzucker draufgestreut) oder die Masse in eine rechteckige, flache Schale geben. Dann ab damit ins TK-Fach, nach etwa 1 Stunde herausnehmen (wenn in flacher Schale, dann nach etwa 30 Minuten herausnehmen, in kleine Rechtecke schneiden und noch einmal 30 Minuten kalt stellen). Währenddessen im Wasserbad langsam Schokolade schmelzen. Die Teilchen eintauchen und auf Backpapier legen. Noch einmal im Kühlschrank fest werden lassen. Hält sich viele Tage im Kühlschrank, besonders lecker ist es aber, sie eher zimmerwarm zu essen 🙂

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Als Tipp: immer bleibt Schokolade übrig. Hinein gebe ich gehackte Nüsse (gerne gesalzen), Cornflakes oder ähnliches und verrühre die mit einem Löffel, so dass alles gut mit Schoki benetzt ist. Mit einem Teelöffel kleine Häufchen auf Backpapier setzen, fest werden lassen. Besser als Chokocrossies 🙂

 

knusprige Mais-Pattys

sind recht schnell gemacht. Du brauchst wenige Zutaten, die Patties werden schön knusprig und halten gut zusammen. Passt perfekt zu Salat, mit Tomatensalsa, mit Sojaghurtdip, in den Burger, …p1050446-2

Maispattys:
  • 1 Dose Mais (es sollte schon der süße und saftige sein)
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Öl
  • 80 g Maismehl
  • 25 g Maisstärke
  • optional 1 EL Röstzwiebeln
  • 1 Tl Paprikapulver
  • gut 1/2 TL Salz
  • 1 TL gemischte Kräuter (getrocknet o. frisch)
  • Pfeffer
  • Öl zum Braten

2/3 der Dose Mais mit der Zwiebel und dem Öl in einem Mixer zerkleinern. Dann mit den restlichen Zutaten zu einem weichen Teig vermengen. Ein wenig ziehen lassen.

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Öl in der Pfanne erhitzen, mit leicht feuchten Händen Teigfladen formen, in der Pfanne von beiden Seiten je ca. 4 Minuten braten. Bei uns gab es heute Allerlei, da passten die Pattys sehr gut….

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Süßkartoffel-Möhrencurry vegan

eine leckeres und schnelles Topfgericht, welches sich gut variieren lässt:

Süßkartoffel-Möhrencurry:
  • 1 große Süßkartoffel  p1050423
  • 2-3 Möhren
  • 2 Petersilienwurzel
  • 1 rote Spitzpaprika
  • 1 Lauchzwiebel
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 1 Stück Ingwer
  • 1 Dose Tomaten stückig
  • 1 kleine Packung Kokosmilch
  • 1 TL Curry
  • 1 TL Garam Masala
  • 1 EL Ketchup (optional)
  • Gemüsebrühe oder Paste
  • Öl zum Anbraten
  • etwas Kurkuma und Kardamom für den Reis
  • Salz, Pfeffer, Chili
  • 1 Becher Reis

Das Gemüse putzen, in mundgerechte Stücke schneiden. Den Reis aufsetzen (1 Becher Reis, 2,5 Becher Wasser), im Topf mit etwas Salz, Kurkuma und den Kardamomkapseln (2-3 Stück) aufkochen, danach auf kleinster Flamme köcheln lassen, dabei den Deckel geschlossen halten.

Öl im Topf erhitzen, die Gewürze mit den Süßkartoffeln und den Möhren anbraten, nach und nach die weiteren Gemüse und den Knoblauch hinzufügen. Den Ingwer auf einer kleinen Reibe reiben und unterheben, mit etwas Wasser ablöschen.  Zum Curry nun die Tomaten und den Knoblauch (kleingeschnitten) hinzufügen. Toll ist frische Chilischote, alternativ mit scharfer Paprika o.ä. nach Geschmack würzen.

Nun ca. 20 Minuten zugedeckt köcheln lassen, ab und zu umrühren. Zum Schluss die Kokosmilch unterrühren, wer gerne etwas Süße mag (vor allem für Kinder) 1-2 EL Ketchup einrühren. Eventuell noch einmal abschmecken, Reis dazu…lecker!!

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Pulled Jackfruit Burger mit Cole Slaw

Jackfruit habe ich vor einiger Zeit für mich entdeckt, da mir aber im Winter oft die Zeit für aufwendigere Rezepte fehlt, habe ich heute das erste Mal einen Pulled- Jackfruit-Burger ausprobiert. Dazu gab es Cole Slaw, bzw. Rohkostsalat nach Art von 🙂

Es ist nicht schwer zu machen, Du benötigst nur etwas Zeit und ein paar Dinge:

  • 2 Dosen Jackfruit (grüne, ungezuckert!)
  • ÖL zum Braten
  • 1 Paket Burgerbrötchen -nächstes Mal mach ich welche selbst 
  • zum Belegen: Zwiebel (in Ringen angebraten), Tomaten, saure Gurken, Salat
  • Sauce:    20160831_170039
  • 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe
  • Wasser
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2-3  EL Ananas geschnitten o.geschälten Apfel
  • 2 EL Senf
  • 2 EL Zuckerrübensirup o. Ahornsirup
  • 2 TL Paprikapulver
  • 1 TL Garam Masala oder Curry
  • 3 EL Wiskey
  • 1 TL Rauchsalz
  • (optional 1 EL Apfelessig, mild)
  • Salat:
  • 2 Möhren, 2 Äpfel
  • 1/2 kleinen Spitzkohl
  • 1 Stück Rotkohl
  •  (optional 1/2 Avokado)
  • etwas Petersilie
  • 3 EL Sojaghurt
  • 1 TL Senf, etwas Agavendicksaft o.ä.
  • Salz & Pfeffer
  • etwas Öl, etwas Zitronensaft

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Jackfruit  abwaschen, abtropfen lassen, trocken tupfen. In der Zwischenzeit die Zwiebel mit dem Knoblauch kleinschneiden, in Öl anbraten. Jackfruitstücke dazugeben und mit braten. Mit Wasser ablöschen, nun die restlichen Zutaten für die Sauce hinzufügen und aufkochen. Bei geschlossenem Deckel ca. 10 Minuten köcheln lassen. Währenddessen den Salat zubereiten. Dazu Gemüse und Obst raspeln und mit dem Rest vermischen, oder schnell in den Thermomix oder anderen Mixer geben.

Jetzt ist die Jackfruit schon recht weich und kann ein wenig mit dem Kochlöffel zerdrückt werden, zwischendurch umrühren und weitere 10 Minuten köcheln lassen. Sobald die Sauce gut eingekocht ist, kann die Masse in eine Auflaufform gegeben werden. Nun mithilfe einer Gabel die Jackfruit zerdrücken, es entsteht die schöne Pulled-Struktur. Abschmecken und eventuell mit etwas Salz, Essig oder Sirup nachwürzen. Im Ofen bei 175 Grad ca. 20 Minuten backen. 

In der Zwischenzeit die weiteren Vorbereitungen treffen; Gurken, Tomaten schneiden, um den Burger zu belegen. Brötchen ein paar Minuten im Ofen aufbacken und Burger bauen, servieren mit cremigem Cole Slaw …..

 

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Überbackenen Blumenkohl mit Linsenreis

Überbackenen Blumenkohl, das war heute meine Idee. Ein wenig Gemüsereste kamen noch hinzu. Dazu gab es Linsenreis mit Erbsen.

Der Klassiker in unserer Küche ist regelmäßig die vegane Käsesauce, die ich mittlerweile schon aus dem FF kann, für Euch noch einmal verlinkt. Heute habe ich noch etwas frischen Curkuma hinzugefügt, das passte sehr gut zum Gericht:

  • 1 Blumenkohl
  • Gemüsebrühe
  • 1-2 Stangen Lauch
  • ein paar Cocktailtomaten
  • optional vegane Fleischbällchen
  • Currypulver
  • vegane Käsesauce
  • 1 Tasse Reis
  • 1/2 Tasse rote Linsen
  • 1 Tasse grüne Erbsen

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Käsesauce: Möhren und Kartoffeln für die Sauce kochen. Der Blumenkohl wird in einem Topf etwa 8-10 Minuten  in etwas Gemüsebrühe (Paste) gekocht. In der Zwischenzeit den Lauch waschen, in Ringe schneiden und nach dem Blumenkohl (diesen schon in die Auflaufform legen) kurz in der Gemüsebrühe ziehen lassen. Reis mit Linsen und etwas Gemüsepaste mit doppelter Wassermenge aufsetzen und kochen. Die TK-Erbsen kurz vor Schluß unterheben. Die Käsesauce herstellen. Nun das Gemüse und die Bällchen verteilen und die Sauce darüber verteilen.Mit etwas Currypulver bestäuben. Im vorgeheiztem Ofen für ca 20 Minuten überbacken.

Den Reis und das Gemüse auf einem Teller anrichten. War lecker 🙂

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