Noch mehr Aronia: Likör von der Aroniabeere

Ich liebe es, Dinge in Alkohol einzulegen. Der Klassiker mittlerweile bei uns ist der Rumtopf. Letzes Jahr haben wir ihn doch tatsächlich im Keller vergessen, so dass wir im Moment Jahrgang 2017 genießen!. Dieses Jahr habe ich ja schon Äpfel eingelegt, nun kommt die Aroniabeere. Leider weiß ich erst in ein paar Wochen vom Geschmack zu berichten, es muss ja ordentlich durchziehen!

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  • 3 Gläser (750 ml), sonst anders aufteilen
  • etwa 600 g Aroniabeeren
  • 225 g RohZucker
  • 1 Vanillestange
  • 1 Schale Zitrone
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1,5 Flaschen Rum
  • 200 ml Aroniasaft

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die Beeren in drei Gläsern aufteilen, die Vanille der Länge nach aufschlitzen und in 6 Stücke schneiden, mit Zitronenschale (mit dem Sparschäler), Saft und je 75 g Zucker in die Gläser geben. Aroniasaft darüber gießen, mit Rum auffüllen. Gläser verschließen und gut schütteln, dass sich der Zucker verteilt und auflöst. An einem dunklen Ort stehen lassen und hin und wieder schütteln. Nach frühestens 8 Wochen öffnen und in Flaschen abfüllen (am besten mit einem Nussbeutel klären), ob sich die Aroniabeeren weiter verwenden lassen, wird sich zeigen!

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ich werde ein Foto anhängen und berichten, wenn es soweit ist….

Apfelernte Teil 4: Apfel trifft Aronia

Aroniabeeren sind schon etwas Besonderes: besonders reich an Vitamin C, aber auch besonders pelzig im Geschmack.  Wir haben dieses Jahr eine reiche Ernte, deshalb sollten nicht nur die Vögel profitieren. Das Tolle ist, dass man sie auch noch im Winter ernten kann, sie bleiben am Strauch und fallen nicht ab. Sie trocknen nur etwas, aber das intensiviert den Geschmack. Ein wenig Frost tut Ihnen übrigens ganz gut! Die Beeren so zu essen ist nicht so meins, aber sie lassen sich toll kombinieren, zum Beispiel mit Apfel

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Apfel-Aroniabeeren-Gelee:

  • etwa 300 g Aroniabeeren
  • 800 g geschnittene Äpfel
  • 100 ml roter Saft (ich habe Aronioasaft genommen)
  • 1 gestr. TL  Zitronensäure, oder Zitronensaft, etwas Zitronenabrieb
  • Agar Agar (ich rechne entsprechend für 500 ml Flüssigkeit)

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die Apfelstücke mit den Beeren und dem Saft aufkochen, dann bei geschlossenem Deckel 15 Minuten garen. Durch ein grobes Sieb streichen, das ergibt ein flüssiges Püree (etwa 600-700 ml). Dieses noch einmal mit dem Zucker, der Zitronensäure aufkochen und abschmecken. Das Agar Agar hinzufügen und 2 Minuten sprudelnd kochen lassen, dann in abgekochte Gläser abfüllen.

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Apfelernte Teil 3: Apfelmus

ich habe ja immer noch Äpfel, einen weiteren Teil habe ich gestern eingekocht, als Mus. Die Gläser halten lange und es schmeckt mir viel besser als diese gekauften Gläser, weil ich das Apfelmus schön würze. Hier verwende ich die ganzen Gewürze und nehme sie später wieder aus dem Topf (dann ist die Farbe auch am schönsten):

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  • Äpfel, 2 Kilo
  • 5 Pimentkörner
  • 1-2 Zimtstangen
  • 1/2 Vanilleschote
  • 2 Sternanis
  • 1-2 Nelken
  • ein Stück Ingwer, geteilt
  • Etwas Orangenschale oder Zitronenabrieb
  • Zucker nach Geschmack

Die Äpfel werden geschält, klein geschnitten und mit einem Schuss Wasser aufgekocht. Die weiteren Zutaten, aber ohne Zucker, unterrühren und den Deckel auflegen. Nun die Hitze reduzieren, dass die Äpfel ganz langsam garen (etwa 30 Min). Zwischendurch mal umrühren. Wenn die Äpfel zerfallen, die Gewürze entnehmen und schön durch pürieren. Nun erst abschmecken und etwas zuckern (ich habe für meine süß-sauren Äpfel etwa 100 g verwendet).

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In sterile oder zumindest abgekochte Gläser füllen, diese min 15-20 auf den Kopf stellen.

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Apfelernte Teil 2: Apfellikör

eine schöne Sache ist das Einlegen in Alkohol, das besondere ist das Kosten erst nach Monaten, in diesem Fall wird es um die Weihnachtszeit sein und ich denke, es wird toll schmecken! Ähnlich wie Rumtopf, nur dass ich den Likör später abfüllen möchte.

Weihnachtlicher Apfellikör:

  • 3 Gläser (750 ml), sonst anders aufteilen
  • etwa 900 g klein geschnittene Äpfel,  mit Schale (etwas über 1 Kilo Äpfel einplanen)
  • 225 g RohZucker
  • 6 Anissterne
  • 6 Kardamonkapseln
  • 3 Zimtstangen, Zimtblüten, wenn vorhanden
  • 6 Nelken
  • 1,5 Flaschen Korn 38 %
  • 120 ml Apfelsaft

die geschnittenen Äpfel in drei Gläser aufteilen, die Gewürze verteilen, je 75 g Zucker darüberstreuen. Apfelsaft darübergießen, mit Korn auffüllen. Gläser verschließen und gut schütteln, dass sich der Zucker verteilt und auflöst. An einem dunklen Ort stehen lassen und hin und wieder schütteln. Nach frühestens 8 Wochen öffnen und in Flaschen abfüllen (am besten mit einem Nussbeutel klären), GENIEßEN… ich gehe davon aus, die Äpfel lassen sich toll kurz garen und als Dessert zum Vanilleeis o.ä. verarbeiten.

 

Apfelernte Teil 1: Apfelsaft

letzes Wochenende begann die Apfelernte. Unser Baum trägt die Früchte sehr lange, teilweise bis in den November, bevor sie richtig reif sind. Die Äpfel sind meist eher grün, leicht gerötet und sind perfekt zum Lagern, einkochen, Mosten. Dieses Jahr hat der Baum sein Rekordjahr erlebt, wir haben bisher nur etwa 2/3 geerntet und schon einiges produziert:

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Wir haben mit Apfelsaft angefangen und sämtliche Flaschen zusammengesucht, der Rest kam in den Topf für den Halloweenpunsch (heißer Apfelsaft mit Gewürzen), insgesamt haben wir so etwa 23 Liter Apfelsaft produziert, kurz aufgekocht und in Flaschen abgefüllt, so hält er lange. Die Presse lohnt sich schon, wenn man einen Apfelbaum hat. Die Schreddermühle ist allerdings nicht so sinnvoll, ich häcksel jetzt immer alles kurz vorher im Thermomix. So haben wir zu dritt fleißig Äpfel geschält, zerkleinert, gemostet, abgefüllt……

 

 

veganes Käsefondue

es wird kalt und die Zeit ist da für gemütliche Stunden am Küchentisch. Gestern gab es ein veganes „Käsefondue“. Natürlich ist nicht 100%ig zu vergleichen aber das muss es auch nicht.

Denn es schmeckt lecker, macht satt und es ist gemütlich mit der Familie am Tisch zu sitzen und das Brot durch die leckere Sauce zu ziehen. Eigentlich ist es schon mit meiner Käsesauce zu vergleichen, allerdings habe ich auch Weißwein hinzugefügt und die Mengen sind etwas anders verteilt:

  • 3 Kartoffeln, 2 Möhren kleingeschnitten
  • Gemüsebrühe
  • 1 Tasse Weißwein (125 ml)
  • 1 Stück Kurkuma frisch
  • 2 kleine Knoblauchzehe
  • 4 EL Hefeflocken
  • 2 TL Senf
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 Stück vegane Butter (ca. 30 g)
  • 2 EL veganen Frischkäse
  • Salz & Pfeffer
  • 1 EL Mandelmus
  • 1/2 TL Rauchsalz (je nach Salzgehalt der Brühe)

Die Kartoffeln und Möhren schälen, klein schneiden und in der Gemüsebrühe, dem Wein, Kurkuma und den Knoblauchzehen etwa 20 Min. garen. Das Gemüse sollte gut mit Brühe und Wein bedeckt sein, etwas mehr. Dann mit den restlichen Zutaten in einem Mixer zu einer cremigen Sauce vermixen. Eventuell noch einmal etwas Wasser hinzufügen, wenn es zu dick wird und in einem Fonduetopf anrichten und heiß halten. Auf die Gabeln kommen:

  • saure Gurken
  • Champignons
  • kräftiges Brot in Würfeln
  • Kürbis eingelegt
  • nach Belieben auch Blumenkohl, Brokkoli, Nachochips……

 

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warmer Zucchinisalat

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Es ist schon etwas her, da hatte ich die Idee, eine warme Salatvariante zu kreieren. Ich hatte alles aus dem Garten. Eigentlich ist das Dressing mit dem Kartoffelsalat (Essig/Öl) vergleichbar und wie immer schnell gemacht:

  • Möhren mit frischem Grün oder Petersilie
  • Zucchini
  • 2 kleine Zwiebeln oder Schallotten
  • 3 EL Öl (1 EL zum Anbraten)
  • 1 EL Senf
  • Gemüsebrühe
  • Salz & Pfeffer

Die Zwiebeln fein schneiden, in Öl anbraten, nicht zu dunkel. In der Zwischenzeit Möhren raspeln, Grün hacken und Zucchini in feine Stücke schneiden. Zwiebeln mit Gemüsebrühe ablöschen, Senf unterrühren, pfeffern und dies über den Salat gießen. Unterheben und evtl. etwas nachsalzen. Kann sofort serviert werden.

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Tomatenhack oder gehackte Tomaten im Glas

eine schnelle Vorstellung meiner Lieblingsbeilage: Tomatenhack. Es ist zwar etwas aufwendiger, ich mache aber immer eine große Portion und lasse sie wochenlang im Kühlschrank, es hält ewig, da die Zutaten fast ausschließlich trocken sind. Ihr braucht einen Fleischwolf, nur so gibt es diese besondere Konsistenz.

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Zutaten: getrocknete Tomaten, Rosmarin, Thymian, Knoblauch, Pfeffer, Olivenöl

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Alle Zutaten in den Wolf geben. Die „Hackmasse“ mit gutem Olivenöl vermengen und etwas pfeffern, in ein Glas geben und mit Olivenöl bedecken. Ein paar Tage durchgezogen schmeckt es am besten! Passt besonders gut aufs Brot, über Salat, zu Couscous, Reis, auf Tomatensauce……..

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heute afrikanisch: Erdnuß-Suppe mit Fufu

Kennt jemand ein Nationalgericht aus Ghana?

Das wohl bekannteste ist Erdnußsuppe mit Fufu! Es ist ein Gericht aus meiner Jugendzeit, hier denke ich an Charles (den zweiten Mann meiner Mutter), vielen Dank, dass Du mir dieses Gericht näher gebracht hast! Wie oft hatte ich Tränen in den Augen, weil es so scharf war…

Das Schöne ist, diese Suppe lässt sich toll variieren, denn auch in Ghana nimmt man das, was grad da ist; Fisch, Fleisch (Rind, Huhn, Ziege usw.) oder auch Gemüse, z.B. mit Auberginen. Auch Fufu, dieser klebrige Brei-Kloß ist in Westafrika oft aus Kochbananen, Maniok, Yamswurzel, hier wird er günstiger aus Kartoffelpürree und Kartoffelmehl oder in Kombination hergestellt, da die anderen Zutaten hier recht teuer sind. Auch habe ich kein rotes Palmöl verwendet, wie es typisch ist.

Ich zeige Euch meine vegane Variante, hierbei ich stelle mir Charles vor, wie er darüber und dass ich viel weniger Chili verwende, nur in sein typisches, ansteckendes Lachen ausbrechen würde 🙂  Hier möchte ich gleich noch einmal anmerken, dass das auf dem Bild gezeigte Jackfruitfleisch scheußlich schmeckte und keines weiteren Kommentares mehr bedarf…

Erdnuss-Suppe:

  • 1 Glas Erdnußmus oder eine Dose Erdnüsse, gemahlen
  • 1 Paket Tomatenpüree
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  • 1 große Gemüsezwiebel
  • 1 Petersilienwurzel
  • 1 Pastinake
  • 2 Paprika (geschält)
  • 1 Stück Ingwer
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • Öl zum Braten
  • 1 EL Tomatenmark
  • Chilischoten , am besten frisch
  • Salz
  • Gemüsebrühe
  • Paprikapuver
  • Wasser zum Verdünnen

Fufu:

  • mehlig kochende Kartoffeln, 1 Kilo DSC01554
  • 2-3 EL Kartoffelmehl
  • Wasser
  • Salz

Die Kartoffeln in Salzwasser garen. In der Zwischenzeit das Gemüse putzen, eine halbe Zwiebel fein schneiden und in Öl anbraten, nach und nach das Gemüse hinzufügen und mitbräunen. Die andere Zwiebelhälfte  mit einem daumengroßen Stück Ingwer und Knoblauch sowie einer kleinen Tasse Wasser in einem Mixer zu einem Brei mixen. Dies mit dem Tomatenmark und Pürree in den Topf geben und das Gemüse ablöschen. Nun etwa 10 Minuten köcheln lassen. Dann das Erdnußmus unterheben, etwa 3 gehäufte Esslöffel und mit Wasser zu einer sämigen Suppe verrühren, würzen und noch ziehen lassen. Wenn die Kartoffel schön weich sind, fein stampfen, aber wirklich schön fein. Das Stärkemehl mit ca. 250 ml Wasser langsam aufkochen lassen, sobald es heiß wird, richtig rühren, etwa eine Minute bei wenig Hitze!! Vom Herd nehmen und  unter das Püree rühren, richtig unterschlagen, es wird ein zäher Brei. Dies ist ein wenig aufwendiger, aber so kühlt es gleich ein wenig ab, denn traditionell wird ja mit den Händen gegessen 🙂

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Den Fufuteig/brei in eine Schale oder einen tiefen Teller geben und mit der Suppe anrichten. gewaschene Hände und eine Schale mit Wasser am Tisch dürfen nicht fehlen. Gegessen wird mit einer Hand, mit drei Fingern, diese kurz anfeuchten, etwas Fufu abknipsen und mit der Soße essen….oder Ihr nehmt einfach einen Löffel. Eben noch einmal kurz im Netz dieses Video dazu entdeckt: https://www.youtube.com/watch?v=22Bm7ub__QE

Burgeralarm: RoteBete trifft Kichererbse

leckere Rezepte für Burger gibt es mittlerweile haufenweise. Wichtig ist es, die Patties knusprig zu bekommen, saftig aber nicht zu weich.

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Versucht es mal mit diesen Zutaten:

  • 1 Dose Kichererbsen, abgetropft
  • 1 große Möhre geschält
  • 1 Knolle Rote Bete geschält
  • 1 kleine Zwiebel geschält
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 5 EL Haferflocken
  • 3 EL Sojamehl oder Süßlupinenmehl
  • 1 EL Flohsamenschalen (sonst geht auch 2 EL gem. Leinsamen)
  • 1/2 TL Rauchsalz
  • etwas Pfeffer
  • 1 TL Senf
  • 2 TL Tomatenmark o. Ketchup
  • etwas Paprikapulver & Café de Paris
  • Röstzwiebeln optional
  • Öl zum Anbraten

Die Zutaten in der Küchenmaschine zerkleinern und zu einem Teig vermengen.

Dieser sollte nicht zu weich sein, lieber noch  etwas Haferflocken und Mehl hinzufügen, etwas quellen lassen, dann sollte er gut formbar sein. In einer Pfanne Öl erhitzen und Patties je nach Geschmacksgröße anbraten.

Unsere Burger gab es heute mit veganem Käse von SimplyV, dazu saure Gurke, Salat, Tomate, Zwiebel und einer Sauce aus Majo, Ketchup & Senf. Ein schneller Cole Slaw (Mais, Pastinake, Fenchel, Möhre, Apfel, Sojaghurt, Apfelessig, Salz, Pfeffer, Walnußöl) sowie Backofenpommes aus frischen Kartoffeln sind ein Muss!!

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