Geflügelsalat als vegane Variante

muss doch auch klappen…. dachte ich mir schon vor einiger Zeit. Wenn mich eine Idee ergreift, lässt sie nicht mehr los. Also habe ich mich daran erinnert, was normalerweise in diesen Salat eigentlich hineinkommt. Es gibt ja verschiedene Varianten, ich habe mich für meine liebsten Zutaten entschieden: Champignons & Mandarinen – beides aus der Dose 🙂 Aber Ihr könnt auch Erbsen, Ananas, Spargel … nehmen. Statt Geflügelfleisch habe ich gestern mit Sojafleisch experimentiert, das Ergebnis lässt sich sehen und ich werde es zukünftig auf verschiedene Rezepte anwenden.

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nun erst einmal die Zutaten:

  • Champignons aus der Dose
  • Mandarinen aus der Dose (oder Ananas frisch)
  • Sojafleisch (mit kochendem Wasser übergießen, 1 Stunde einweichen)
  • vegane Majo (Rezept auch hier),
    • 1 TL Zucker,
    • 1 TL Senf,
    • 1 EL Zitronensaft,
    • 1/2 TL Salz
    • mit ca. 80 ml Sojamilch gut durchmixen
    • die gleiche Menge neutrales Öl zugeben & mixen, bis es fest wird (ca. 100 ml).
  • Teriakisauce, Sojasauce, Rapsöl, etwas Geflügelsalz oder Paprikapulver
  • Currypulver
  • etwas Agavendicksaft
  • (Frühlingszwiebel oder Schnittlauch)

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die Champignons und die Mandarinen trockentupfen, klein würfeln. Die Majo herstellen. Das nun weiche Sojafleisch mit Wasser durchwaschen, auswringen, trockentupfen. In einer Schüssel eine Marinade aus dem Öl, Soja- und Teriakisauce sowie Gewürzsalz herstellen, das Sojafleisch mit dieser gut durchmischen und anschließend in der Pfanne anbraten, ankühlen lassen. Währenddessen die Majo mit Currypulver, Agavendicksaft verrühren, Champignons, Mandarinen, evtl. Lauchzwiebel unterheben. Zum Schluss das Vleisch kleinschneiden, unterheben. Kann gut noch ein wenig durchziehen… Fürs Frühstück, Abendessen, Brunch, Buffet….

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ähnlich habe ich auch den Teufelssalat hergestellt, ein neues Rezept folgt 🙂

 

bei schönem Wetter wird gegrillt (vegan)

heute hatten wir traumhaftes Wetter und das haben wir ausgenutzt: Kartoffeln, Gurken …. geerntet und die Schwiegermutti zum Grillen eingeladen:

  • Das Grill-Gemüse Zucchini, Pastinake, Süßkartoffel sowie Tofu habe ich in Scheiben geschnitten und mariniert mit Ingwer, Knoblauch , Sojasauce, Öl.
  • Das Gemüse in Folie besteht aus: Kräutern, Sellerie, Tomaten, Lauch
  • Dazu Ofenkartoffeln
  • Gurkensalat mit Zwiebel & Dill
  • Bohnen, Möhren mit Pastinake
  • Oliven, Brot….

Abendessen für Freunde (Rohkost,vegan, glutenfrei)

mache ich immer gerne, vor allem für die, welche sich schon vorher auf mein Essen freuen. Deshalb bekommt unsere Freundin N. besonders Leckeres aufgetischt, so auch gestern Abend:

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Rohkost: Brokkolisalat, Tomaten-Gurken-Avocadosalsa, Zucchini-Spaghetti

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Süßkartoffel-Spaghetti aus dem Ofen

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Schichtdessert (Erdbeeren, Soja-Vanillejoghurt, Oreo)

Lieblings-Sommer-Bowl

..oder auch unser Lieblingseintopf im Sommer 🙂

  • 750 g grüne Bohnen
  • 4 – 6 Kartoffeln
  • 3 Tomaten
  • Bohnenkraut
  • 3 EL Tomatenmark
  • Gemüsepaste
  • 2 Spacebar o. vegane Landjäger (altern. Rauchtofu)
  • 2 kleine Zwiebeln

Bohnen und Kartoffeln waschen und schneiden, mit 1/2 Liter Wasser aufkochen, Tomatenmark und Gemüsepaste hinzufügen. Tomaten klein schneiden, mit Bohnenkraut  dazugeben, nun im Topf ca. 25 min leicht köchelnd garen. In der Zwischenzeit Zwiebeln in Öl anbraten, klein geschnittene Spacebar mit anbräunen. Eintopf auf einem Teller anrichten, mit der Zwiebel-Spacebar-Mischung und Bohnenkraut garnieren… Schmeckt am nächsten Tag (wie alle Eintöpfe) noch mal so gut 🙂

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was der Garten hergibt

ist es nicht schön? Im Sommer kann man sich oft zum großen Teil aus dem Garten ernähren. Unser Sohn hat schon wieder das Buddeln angefangen (Kartoffeln), Zucchini, Rote Beete, Paprika & Gurken wachsen, Lauch wird aus der Erde gezogen), Zuckerschoten sind auch noch da, die  Pastinaken sind schon erntereif, dann mein geliebter Sellerie im Salat….

Wir haben gegrillt (vegane Burger, Gemüse: Tomate, Paprika, Sellerie, Gartenkräuter mit Tofu in Alufolie), dazu Pastinaken-Lauchgemüse, Kartoffeln aus der Pfanne mit Zitronenschale, Knoblauch, Rosmarin, Salbei & Lorbeer, Zuckerschoten mit Weißwein & Agavendicksaft und den Salat aus Sellerie, Tomaten, Gurke, Avocado und eine schnelle Aioli sowie Oliven…..

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Rezept für vegane Geburtstags-Schoko-Himbeertorte

hier nun, wie versprochen, das Rezept. Bitte beachten, dass es ein Zweitagesrezept ist. Oder morgens backen, abends Verzieren.

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Teig:
  • 450 g Mehl (ich mische gerne Dinkel, Meismehl, Buchweizen…)
  • 225 g Zucker
  • 60 g Kakaopulver (ungesüßt)
  • 1 Tl Salz
  • 3 Tl Backpulver
  • 3 Tl Natron
  • 250 ml Sojamilch
  • 100 ml Mineralwasser
  • 200 ml Öl (Sonnenblumenöl oder Rapsöl)
  • 150 ml Espresso kalt
  • 200 g Zartbitterschokolade (min.70%)
Ganache:
  • 300 ml vegane Sahne (ich liebe Schlagfit)
  • 300 g Zartbitterschokolade
Himbeersahne:
  • 1 kleine Schale Himbeeren
  • 200 ml Sahne, Sahnesteif
  • 50 g Puderzucker
und sonst noch (wenn nötig):
  • Schokoladenfondant
  • rosa Fondant
  • Kerzen
  • Zuckerblümchen o.ä.

Für den Teig zuerst alle trockenen Zutaten vermischen.
Das Öl hinzugeben, unterrühren, danach den abgekühlten Kaffee, dann die Sojamilch und das Mineralwasser. Zum Schluss die Zartbitterschokolade kleinhacken, unterheben, der Teig sollte wie ein Muffinteig sein, und gut vom Löffel fallen, sonst etwas Mineralwasser hinzufügen. Daraus enstehen zwei große Teigböden (24 cm) und ein kleiner Boden, ein großer und der kleine sollte noch einmal teilbar sein. Backen bei ca. 175 Grad, etwa 20 Minuten (Teigprobe mit einem Schaschlikspieß machen). Kuchen etwas abkühlen lassen, gut abdecken, kühl stellen über Nacht (nicht in den Kühlschrank) .

In der Zwischenzeit die Ganache herstellen. Schokolade mit der Sahne langsam in einem Topf schmelzen, verrühren, kühl stellen über Nacht.

Am nächsten Morgen die Teigböden einmal durchschneiden, das geht sehr gut mit Garn; mit dem Messer anschneiden, einen langen Faden einmal um die Schnittstelle legen, über Kreuz einmal durchziehen; perfekt geteilt!!

Die Ganache noch einmal mit dem Mixer aufschlagen, sollte sie zu fest sein, etwas Sahne hinzufügen, wenn sie zu weich ist, etwas Schokolade bei wenig Temperatur schmelzen, unterrühren, dann sollte sie schnell fest werden.

Nun die Himbeersahne herstellen: Himbeeren im Mixer pürieren, durch ein grobes Sieb streichen, mit Puderzucker verrühren. Sahne steif schlafen, Sahnesteif einrieseln lassen, Himbeermasse unterheben. Einen Teil auf den untersten Boden geben, verstreichen, mit dem nächsten Boden ebenso verfahren. Auf einen kleinen Boden den Reist der Himbeermasse geben, verstreichen, beiseite stellen.

Ganache auf dem großen Tortenteil geben und den Deckel verstreichen. Für den Rand habe ich Fondant ausgerollt und entsprechend bedeckt. Vorsichtig die kleine Torte aufsetzen, diese ebenfalls mit Ganache bestreichen, verzieren, restliche Ganache kann gut zum Aufspritzen genutzt werden…..

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spanische Safransuppe mit Reis (vegan)

immer noch perfektes Wetter für Suppe 😦 ….das Gemüse kommt immerhin (bis auf die Kartoffeln) aus dem Garten.

Heute haben wir im Hochbeet die ersten Pastinaken herausgezogen, wow…sie sind tatsächlich schon erntereif 🙂 König Nase kam auch mit in den Topf…

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Safran-Gemüsesuppe mit Reis & Mandelblättchen:
  • 3-4 Kartoffeln
  • 3-6 Möhren, je nach Größe
  • 2-3 Stangen Sellerie
  • 1 kleiner Kohlrabi
  • 1-2 Pastinaken
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 1-2 Msp. fein gemörserte Safranfäden
  • 150 ml vegane Sahne
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • 50 g Mandelblättchen
  • Selleriegrün (alternativ Petersilie o.ä.)


Zubereitung:

  1. Mandelblättchen in der Pfanne ohne Fett goldgelb rösten und abkühlen lassen.
  2. 1 Tasse Reis nach Packungsanweisung kochen (ich nehme hier auch immer Gemüsebrühe & etwas Kurkuma).
  3. Gemüsebrühe aufkochen und geputztes & gewürfeltes Gemüse hineingeben. Ca. 20 Minuten leicht köcheln lassen. Mit dem Pürierstab pürieren, Safran dazugeben und gut verrühren.
  4. Sahne unter die Suppe rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Die Suppe in Tassen füllen, ein paar Löffel Reis hineingeben und mit den gerösteten Mandelblättchen bestreuen. Mit etwas Selleriegrün garnieren.

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    Hier gab es noch gebratene Vleischstückchen dazu (statt Hähnchen)

vegane Pizza homemade

 

von gestern gab es noch vegane Käsesauce, die musste natürlich verarbeitet werden…. Pizza war das Naheliegenste 🙂

Pizza mit schnellem Hefeteig (Hefe, Wasser, Olivenöl, Dinkelmehl, Maismehl, BUchweizenmehl) und Tomaten, Champignons, Oliven, Mais, Basilikum, Knoblauch, vegane Käsesauce & veganer Streukäse vermischt… Superlecker 🙂

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richtiges Wetter für Suppe

bei diesem Sch.-Wetter bleibt nur, Suppe zu essen 😦

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Bohnen, Kartoffeln, Möhren, getrocknete Tomaten, Lauchzwiebel, Knoblauch

Artischockenzeit

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eine Kindheitserinnerung kommt jedes Jahr hoch, wenn die Artischockenzeit beginnt. Ich liebe es, die Artischocken zu kochen, mit einer leckeren Soße die Blätter mit den Zähnen abzuziehen und nachher das Herzstück in Soße zu ertränken. Geht es Euch auch so?? Dann hier das Rezept für mein heutiges Gericht:

Artischocken mit zweierlei Dip:

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  • pro Person eine nicht zu große Artischocke (sonst passen sie nicht in einne Topf) mit 
  • 3 EL Essig
  • 1 TL Salz etwa 45 Minuten in köchelndem Salz-Essigwasser garen (mit dem Boden nach unten)

in dieser Zeit 

Käsesauce

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  • 2 Möhren
  • 4 Kartoffeln (mit Schale) in Gemüsebrühe in Stücken garen
  • in einem Mixer mitsamt der Flüssigkeit (Gemüse sollte gerade bedeckt sein) mit
  • TL Senf
  • 1 2 EL Hefeflocken
  • 1/2 TL Paprikapulver
  • etwas Rauchsalz
  • 1 TL Tomatenmark mit
  • 1 EL Alsan zu einer cremigen, käsigen Sauce mixen
Estragonmajonaise

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  • 1 TL Senf
  • 1 TL Agavendicksaft
  • 1 -2 EL Zitronensaft
  • 1 Knoblauchzehe
  • mit 100 ml Sojamilch in einem Mixer zu einer cremigen Masse mixen
  • 120 ml Öl dazugeben, nun noch einmal mixen, bis eine Majo entsteht
  • 2-3 Zweige Estragon: Blätter feinschneiden, kurz mitmixen
  • 4 EL Sojaquark oder Joghurt unterrühren

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