Das erinnert mich an meine Kindheit….

…kennt Ihr das? Ein Lieblingsessen aus der Kindheit lässt Euch nie los.

Bei mir ist es Kartoffelstampf mit Zwiebeln, Apfelmus und Leber; wie oft und gerne habe ich das gegessen. Leber esse ich ja nun schon seit über 30 Jahren nicht mehr aber das Gericht ansich muss deshalb noch lange nicht weichen.

Ich habe heute Vormittag Tofu mit Tomatenmark, Tomatenbrotaufstrich, Gemüsebrühe, weißem Mandelmus, Pfeffer, Salz, etwas Öl und Hefeflocken mariniert und  gut durchziehen lassen.

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Kartoffelstampf mache ich mit veganer Butter, frisch geriebenen Muskat, Salz & Pfeffer & Sojamilch.

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Zwiebeln in Öl angebraten, nur mit Pfeffer & Salz gewürzt.

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Apfelmus ist ja seit vor ein paar Tagen im Kühlschrank.

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Den Tofu noch einmal paniert und angebraten (Statt Ei nehme ich etwas Sojamehl, Salz, Sojamilch & Hefeflocken, die Panade ist aus Paniermehl & gepopptem Amaranth).

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Wir haben das Abendbrot nach dem ganzen Tag an frischer Luft sehr genossen, die Konsistenz vom Tofu hat bestens gepasst, ein gelungenes Essen, das gibt es wieder!!

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vegane Schoko-Cookies, die Besten und auch für Nichtveganer :)

 

Gerne möchte ich Euch mein absolutes Lieblingsrezept zur Verfügung stellen, die Cookies sind so schokoladig, knusprig und saftig zugleich, ich kenne keine Besseren:

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  • 250 g Zartbitterschokolade
  • 220 g (vegane) Butter
  • 220 g Zucker (gerne Rohzucker für den besseren Geschmack)
  • 1 EL Vanillezucker (o. 1 Paket)
  • 1 Prise Salz
  • 250 g Mehl; hier mische ich verschiedenen Mehle, z.B. Dinkelmehl mit Dinkelvollkornmehl und etwas Sojamehl
  • 4 EL Kakaopulver
  • 1 TL Backpulver, 1/2 TL Natronpulver, bzw. eine Tablette zerstoßen

150 g der Schokolade im Wasserbad schmelzen, während dessen den Rest hacken u. beiseite stellen. Dabei die Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Die trockenen Zutaten vermischen und nach und nach zur Buttermischung geben. Nun die flüssige Schokolade unterrühren. Zum Schluss kommt die gehackte Schokolade.

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Der Teig ist nun formbar. Walnussgroße Kugeln formen und auf dem Backblech (Backpapier) flachdrücken. Mit einer Gabel kann man sie noch etwas verzieren. Nicht zu dünn, sie gehen noch auseinander! Ich mache daraus immer zwei Bleche, etwa 35-40 Kekse. Sie werden bei 185 – 200 Grad (je nach Ofen) 10-12 Minuten gebacken.

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Sie sollten ganz leicht dunkel werden, abkühlen lassen, sonst fallen sie auseinander und nach dem Abkühlen vorsichtig in ein Glas schichten.

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Ernte- und Backsonntag (vegan)

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Gestern fühlte ich mich schon sehr ausgebremst:

Da ich leider erst nachmittags feststellte, dass die Halteklammern für die Gläser des Gewächshauses  nicht im Paket waren, hatte ich schlechte Laune. Bei schönstem Wetter wollten wir das Gewächshaus fertigstellen und schon zum Bepflanzen vorbereiten. Wenigstens sind es dann nur noch die Scheiben, die Fenster sind montiert, die Dichtung ist reingezogen.

Heute Morgen habe ich dann um 8 Uhr beschlossen, wenigstens mal wieder in der Küche fleißig zu sein. Habe Brot gebacken und Brötchen fürs Frühstück und während der Teig ging, unsere Familien-Lieblings-Cookies gebacken.

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Nach dem Frühstück ging es in den Wald und in die Pilze, wieder so erfolgreich, dass wie zuhause gleich die Pilze geputzt und verarbeitet haben.

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Nachmittags dann in Nachbars Garten zum Äpfel Pflücken und danach bei uns im Garten Trauben und Brokkoli ernten.

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Nun ist der Tag schon wieder vorbei und ich finde es fast gut, dass das Gewächshaus heute noch nicht fertig wurde……

Schildkrötenkuchen vegan, glutenfrei und fürs Kind zum 7. Geburtstag

mein Sohn hat mich zu seinem 7-jährigen Geburtstag vor folgende Herausforderung gestellt:

„Mami, ich möchte eine „Go Wild Party..“ (das ist eine Serie, wo man sogar etwas über Tiere lernen kann) „….machst Du mir einen Schildkrötenkuchen?“ – Äh, ja, mhhhhh, und wie bitte schön macht man einen Schildkrötenkuchen???

Nicht nur, das die Vorbereitung für die Rallye im Wald viel Zeit in Anspruch nahm (recherchieren über Regenwürmer, Ameisenhügel, Kletterpflanzen, Pilze ….., jetzt sollte auch noch ein Kuchen her, der wie eine Schildkröte aussieht, schließlich hat das Hauptquartier der beiden Comic-Helden die Form einer Schildkröte!

Glutenfrei übrigens, ein Kind mit Allergie war auch dabei.

Ich habe übrigens eine Backmischung von Bauck ausprobiert, dazu kam noch etwas Braunhirsemehl, Sojamehl, Sojamilch und gemahlene Mandeln. Grüne Lebensmittelfarbe, grünes Fondant, ein Paket Marzipan hatte ich glücklicherweise auch noch und Mandeln für die Krallen, Zuckerguss mit Farbe, Puderzucker und Zitronensaft – alles glutenfrei 🙂

Den Körper in einer Metallschüssel gebacken, drei Muffins für Kopf und Beine und den Rest seht Ihr ja selbst.

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Das ist übrigens keine Arbeit für Eilige, habe bestimmt 1,5 Stunden daran rumgebastelt 🙂

spätes Frühstück; Erdbeersmoothie mit Wildkräutern & Pancakes

  • heute Morgen gab es ein spätes Frühstück: Erdbeersmoothie mit frisch gepflückten Wildkräutern und dazu Pancakes, natürlich vegan!!

Mein Sohn und ich sind heute Morgen über unser Grundstück gestreift und haben wieder viele Kräuter entdeckt: P1050297

Postelein aus dem Hochbeet, Giersch, Gänseblümchen, Gundermann, Goldnessel, Knoblauchrauke, Bärlauch, Löwenzahnblüte, Sauerklee, Wegerich. Es ist erstaunnlich, wie mutig der Sohn wird, wenn es darum geht, die Wildkräuter zu probieren, wo er doch nicht mal Salatblätter mag 🙂

Aber gerade deshalb freue ich mich über jeden morgendlichen Smoothie und er ja nun endlich auc. Heute morgen ist er schnurstracks zum Bach hinter unserem Grundstück gelaufen und hat die Blätter von der Knoblauchrauke gepflückt. Ein  Smoothie mit diesen P1050299Zutaten sowie Zitronensaft, Ingwer, Leinöl und etwas Traubensaft vom Winzer an der Nahe (http://georgforster.de/#!/) ist schnell zubereitet, für das Kind nehme ich immer wenig Ingwer und mehr Saft.

Dazu gab es die Pancakes:

  • 200 g Mehl (Dinkel, oder gemischt, auch aus Vollkorn)
  • 150 ml Pflanzenmilch
  • 150 ml Mineralwasser
  • 1 EL Öl
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 Natrontablette (zerstoßen)
  • 3 EL Apfelmus oder auch Birnen-Quitte-M von Alnatura

Alle Zutaten miteinander verrühren, ein wenig stehen lassen und mit Alsan (Pflanzenbutter) in der Pfanne von beiden Seiten kurz anbraten. Dazu gibt es Ahornsirup, Erdbeermarmelade, Schokocreme, Zimt/Zuckermischung…..

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Lecker!!

Einfach mal ab in den Ofen

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Wie einfach kann ein Abendessen zubereitet werden, wenn man zwischendurch noch anderes zu tun hat:

Süßkartoffel, Blumenkohl, Kräuter, Lauchzwiebel, Salz&Pfeffer, Öl, Gemüsebrühe, Apfelessig, Sojaghurt, Tofu

  • Süßkartoffeln kurz waschen, ein paar Mal einstechen und auf Backpapier legen, ca. 50 – 60 Minuten im Ofen bei 180 Grad garen.
  • Blumenkohl waschen, mit einer Mischung aus Öl und Gemüsebrühe, wer mag auch Curry, einpinseln, diesen ca. 45 Minuten garen.
  • 1 Stück Tofu Natur mit Sojajoghurt fein pürieren, würzen mit Essig, etwas Öl und Salz & Pfeffer würzen, danach mit beliebiger kleingeschnittener Kräutermischung, in diesem Fall aus dem Garten (Postelein, Rucola, Petersilie, Majoran, Schnittlauch, Gundermann, Sauerklee, Minze…), es geht auch TK, sowie feingeschnittener Lauchzwiebel noch einmal kurz durchmixen, alles anrichten, fertig!!

guten Appetit 🙂

Unser Abendessen, Frau und Kind waren begeiste

zuerst möchte ich ganz lieben Dank an homesteadnotes aussprechen, mich hat ihr heutiger Beitrag (Vegane Estragon-Mayonnaise zu neuen Kartoffeln und gebratenem Spargel)  inspiriert und so habe ich heute Abend ein köstliches Mahl gezaubert und allen hat es geschmeckt:

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  • gebratenen lila Spargel (mit Gemüsebrühe und rosa Pfeffer und gewendet in veganer Butter)
  • gedämpften Mangold (mit Weißwein und Muskat, Topping Sesam und Sonnenblumenkerne geröstet)
  • selbstgemachte Pommes aus dem Ofen (gewürzt und in Öl gewendet)
  • und Majo, einmal mit, einmal ohne Estragon, mmmmhhhhhhh 🙂

Der Lütte hat die Pommes geschnippelt, während diese im Ofen waren, habe ich schnell das Gemüse und die Majo zubereitet. Es war ein voller Erfolg und das werden wir definitiv wieder essen 🙂

So, nun ein paar Fotos dazu:

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Becherkuchen, Tassenkuchen vegan mit viel Schokolade

ich bin erst heute Nachmittag von der Arbeit gekommen und meine ersten Gedanken waren:

  • endlich Wochenende?
  • wo ist mein Kaffee?
  • ich hätte mal wieder Lust auf Kuchen…..

unsere Freundin hat neulich für sich einen Tassenkuchen gemacht (aus der Packung). Hier war ich wegen der ganzen überflüssigen Zutaten erst einmal nicht begeistert. Das Thema hat mich aber nicht in Ruhe gelassen, wie immer dachte ich; das muss man doch selbst machen können – man kann!!

Ein wenig habe ich Netz recherchiert und zwei, drei Dinge ausprobiert (einmal zu trocken, einmal zu klietschig) schlussendlich möchte ich hier mein Rezept vorstellen:

  •  3 EL Mehl                                                       DSC_1282
  • 1 EL Kakaopulver
  • 1/4 EL Backpulver
  • 1 EL Eiersatzpulver (entspricht einem Ei)
  • 2 EL Zucker, gerne auch Vanillezucker
  • 2 EL Öl
  • 3 EL Pflanzenmilch
  • 1/2 EL Schokocreme oder Schokostreusel
  • Zuerst alle trockenen Zutaten miteinander in einem Becher verrühren.
  • Danach Öl, Schokocreme und Milch  einrühren
  • Dies gelingt am Besten mit einer Gabel, also nicht zu flüssig oder zu fest, der Teig sollte noch an der Gabel bleiben.    CSC_1290Den Becher für ca. 2 Minuten in die Mikrowelle stellen. Am besten dabei stehen bleiben, hier habe ich leider einen zu kleinen Becher genommen, schade, wenn der Teig überläuft, deshalb fehlt mir leider die Haube auf dem Bild 😦

Der Tassenkuchen geht nämlich sehr stark auf!! Garnieren mit Sahne, Früchten, fertig.

Man kann auch variieren, wie z.B. Erdnussbutter statt Schokocreme, oder eine halbe Banane, gemahlenen Nüsse….. Für diejenigen, die Eier verwenden, würde ich ein Ei nehmen und nur 1 EL Milch.

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Abendessen mit meiner lieben Kollegin

Heute habe ich mir ein wenig Zeit genommen und für meine Arbeitskollegin gekocht. Da sie glutenfrei isst, gab es ein glutenfreies und veganes Abendessen:

  • Möhren-Orangensuppe mit Süßkartoffel & Thymian   P1040578
  • Fenchel-Orangensalat mit rosa Pfeffer
  • Rote Beete Carpaccio mit Frühlingszwiebelndieses Rezept ist einfach und schnell gemacht, ein sehr frischer Salat
  • gefülltes Gemüse und Brokkoli mit Knoblauch
  • Sojaschnitzel mit Panade von Amaranth

 

 

  • Fenchelsalat:
  • 1 Knolle frischen Fenchel
  • 1 Orange                P1040573
  • Apfelessig
  • ein gutes Öl (Walnuss, Olive, Leinöl…)
  • rosa Pfeffer zerstoßen
  • Pfeffer & Salz aus der Mühle

Wichtig ist ein guter Hobel, der schön dünn schneidet. Fenchel putzen, halbieren und fein hobeln. Orange filetieren, eventuell die Filets noch einmal halbieren. In einer flachen Schale anrichten. Mit den weiteren Zutaten abschmecken, vorsichtig miteinander vermengen, ohne die Filets zu zerrupfen. Man kann natürlich auch die Orange in dünne Scheiben schneiden, Filets sind aber feiner!! Ein wenig durchziehen lassen.

 

P1040577Rote Beete Carpaccio:

  • Gegarte Rote Beete fein hobeln, auf einem Teller drappieren
  • 1 Frühlingszwiebel fein schneiden
  • Dressing aus Salz, Pfeffer, etwas Meerrettich, Apfelessig und Olivenöl sowie ein paar Tropfen Agavandicksaft anrühren, über die Rote Beete Scheiben geben, mit Frühlingszwiebel bestreuen

P1040594Vielen Dank für den schönen Abend mit Dir, liebe Jennifer 😉

Apfelkuchen vegan für den Sonntagskaffee

CSC_1164[1]diesen Rührkuchen kann man vielseitig einsetzen. Es ist ein altes Rezept, welches ich schon oft verwendet und verändert habe; hier die vegane Variante:

  • 750 – 1000 g Obst (Äpfel, Kirschen, Pflaumen, Beeren usw.) kleingeschnitten
  • 150 g vegane Butter
  • 150 g Zucker (gerne mit Vanillezucker)
  • 100 ml Sojamilch
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2-3 EL Eiersatzpulver
  • 250 g Mehl (davon gerne einen Teil Dinkelmehl, Vollkornmehl…)
  • 2 TL Backpulver
  • 2 Natrontabletten kleingestoßen

Das Obst kleinschneiden. Ich habe Boskopäpfel gekauft, CSC_1147

diese im Topf mit Zimt & Zucker leicht angedünstet

(nur solange der Teig angerührt wird).

Sehr lecker schmeckt auch die Zugabe von Kaffegewürz.

Die Butter mit dem Zucker und dem Zitronensaft schaumig schlagen, CSC_1150

Milch hinzufügen, kurz verrühren.

Danach mit den trockenen Zutaten noch einmal verrühren.

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Den Teig in eine gefettete Form geben, die Äpfel hinzufügen, leicht eindrücken und noch einmal mit etwas Zimt/Zucker/Kaffeegewürz bestreuen.

Bei ca. 175 Grad 45 Min backen.

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