sowas wie Snickers; vegan und so lecker!!

es gibt ja ein paar Dinge, die ich wirklich immer mochte und leider nicht vegan sind:
Snickers gehört dazu!
Wie schön, dass es viele Rezepte im Internet gibt, die man ausprobieren kann. Ich schaue mir diese immer an und passe es meinen Gewohnheiten und meinem Geschmack an.

Hier also nun mein Snickers-Rezept:

Boden

  • 75 g Haferfleks
  • 50 g Haferflocken
  • 75 g Mandeln
  • 2 EL neutrales Öl/Kokosöl
  • 3 EL Agavendicksaft
  • 50 g Pflanzenmilch

Karamell

  • 12-13 Medjool Datteln
  • 3 EL Erdnussbutter
  • 3 EL neutrales Öl/Kokosöl
  • 3 EL Ahornsirup
  • 100 g Erdnüsse, gesalzen u/o. ungesalzen

Schokolade

  • 200 g Zartbitter Kuvertüre
  • 1½ TL Kokosöl

Außerdem

  • Eine rechteckige Form ca. 20×30 cm
  1. Für den Boden zuerst die trockenen Zutaten fein vermahlen, dann das Öl und den Sirup sowie die Milch hinzufügen, zu einem leicht krümeligen, klebrigen Teig verkneten. Wenn Ihr das Gefühl habt, es ist so flüssig oder zu fest, einfach etwas mehr Haferflockenmehl bzw. Öl, Sirup nehmen.
  2. Die Masse in die Form geben und gleichmäßig verteilen, andrücken, so dass eine ebenmäßige Schicht entsteht.
  3. Für das Karamell die Zutaten bis auf die Erdnüsse zu einer geschmeidigen Masse mixen, Erdnüsse grob hacken und unterfügen. Auch hier schaut Ihr, wie sich die Masse verhält. Ich habe halb salzige, halbe ungesalzene Erdnüsse verwendet.
  4. Das Karamell auf dem Boden, ebenfalls gleichmäßig (final habeich einen Kartoffelstampfer genommen), verteilen und dann für 3-4 Stunden in das Gefrierfach stellen. Wenn du es über Nacht gefrieren lässt, einfach vor dem nächsten Schritt kurz antauen lassen. Das „Kaltwerdenlassen“ ist wichtig, um die Riegel gut zu schneiden und sie überziehen zu können.
  5. Die Schokolade mit dem Öl schmelzen, diese sollte geschmolzen sein, wenn die Riegel geteilt werden.
  6. Die Form aus dem Gefrierfach nehmen und mit einem scharfen Messer in ca. 20 Riegel teilen.
  7. Die Riegel mit der Schokolade überziehen, auf Backpapier/Backfolie fest werden lassen (im Kühlschrank oder im Kühlen)
  8. Die Riegel am besten im Kühlschrank aufbewahren, diese werden eher aufgegessen, als sie sich halten….

Mein Fazit ist, dass sie natürlich nicht genau wie Snickers schmecken, denn die erste Schicht ist anders, keksiger und der Riegel ist nicht so süß. Mir schmeckt er eigentlich fast besser als das Original. Ich finde den Riegel sehr gut gelungen, meine Familie ist begeistert und einen Jieper nach Snickers habe ich somit nicht mehr….

Apfelernte Teil 3: Apfelmus

ich habe ja immer noch Äpfel, einen weiteren Teil habe ich gestern eingekocht, als Mus. Die Gläser halten lange und es schmeckt mir viel besser als diese gekauften Gläser, weil ich das Apfelmus schön würze. Hier verwende ich die ganzen Gewürze und nehme sie später wieder aus dem Topf (dann ist die Farbe auch am schönsten):

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  • Äpfel, 2 Kilo
  • 5 Pimentkörner
  • 1-2 Zimtstangen
  • 1/2 Vanilleschote
  • 2 Sternanis
  • 1-2 Nelken
  • ein Stück Ingwer, geteilt
  • Etwas Orangenschale oder Zitronenabrieb
  • Zucker nach Geschmack

Die Äpfel werden geschält, klein geschnitten und mit einem Schuss Wasser aufgekocht. Die weiteren Zutaten, aber ohne Zucker, unterrühren und den Deckel auflegen. Nun die Hitze reduzieren, dass die Äpfel ganz langsam garen (etwa 30 Min). Zwischendurch mal umrühren. Wenn die Äpfel zerfallen, die Gewürze entnehmen und schön durch pürieren. Nun erst abschmecken und etwas zuckern (ich habe für meine süß-sauren Äpfel etwa 100 g verwendet).

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In sterile oder zumindest abgekochte Gläser füllen, diese min 15-20 auf den Kopf stellen.

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Rumtopfcreme

…. es ist doch zu schade, dass beim Rumtopf immer so viel Flüssigkeit übrigbleibt. Wer meinen Blog kennt, hat vielleicht schon mitbekommen, dass der Rumtopf für uns ein Highligt ist. Zur Weihnachtszeit geöffnet, wird er natürlich gleich für das Dessert beim großen Familien-Weihnachtsessen verwendet. Aber viel Flüssigkeit bleibt übrig. Zu schade zum Wegschütten, zu viel zum Trinken.

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Heute habe ich an einer Rumtopfcreme herumprobiert, die ganz leicht zu machen ist – ohne Ei, ohne Gelantine o.ä. Ihr könnt natürlich auch Wein nehmen, dann aber mehr Zucker. Meine Idee hat gleich geklappt und schmeckt herrlich fluffig, cremig, mmmhh!!

  • 500 ml Rumtopf-Flüssigkeit  (oder Weißwein/Rotwein)
  • 50 g Speisstärke
  • 200 ml süße vegane Sahne
  • 1 Päckchen Sahnesteif
  • 1 EL Vanillezucker (bei Wein bitte eher 70-80 g, einfach probieren)

150 ml Flüssigkeit kalt mit der Speisstärke verrühren. 350 ml der Flüssigkeit in einem Topf erhitzen. Das Speisstärkegemisch unterrühren und verrühren, bis es anfängt zu kochen, schön weiterrühren und vom Herd nehmen. Nun etwa 2 Minuten weiterrühren, um die Hitze rauszubekommen. In eine Schüssel geben, abkühlen lassen. Immer mal wieder den Rumtopfpudding rühren, damit sich keine Haut bilden kann. Währenddessen Sahne steifschlagen, Zucker und Sahnesteif einrieseln lassen. Wenn der Pudding lauwarm ist, die Sahne unterheben, nicht mit dem Mixer, es soll schön luftig werden.

Kalt stellen und mit Früchten oder einfach so servieren!

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unser Weihnachtsmenü wieder vegan….

…. ist gut angekommen. Rezepte schreibe ich gerne auf, vor allem die Maronensuppe mit Steinpilzschaum war richtig gut!!

Zuerst gab es als Starter den Möhrensalat, serviert auf Salzkeksen. Wir begrüßen unsere Familie immer mit einem kleinen Häppchen zum Sekt oder Champagner. Dieses Mal haben wir unseren Lieblingswinzersekt kredenzt: Riesling Sekt, Brut Reserve

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Als Gruß aus der Küche gab es eine Maronensuppe mit Steinpilzschaum (Rezept folgt) im Glas:

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Der Zwischengang war ein kleines Blätterteigteilchen mit Gemüse von Möhre, Lauch & Zucchini sowie vegane Landjäger und Käsesauce:

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Das Hauptgericht: Rotkohl, gebratene Pilze, Süßkartoffelstampf, Rotweinsauce & Gefüllter Squash (Kürbis) mit Couscous, in Wein pochierten Pilzen & Zitronenbutter:

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Das Dessert war ein schlichtes veganes Vanilleeis mit Nougatmousse und Rumtopf, den wir jetzt immer im Sommer ansetzen und zur Weihnachtszeit aufmachen…

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Abendessen für Freunde (Rohkost,vegan, glutenfrei)

mache ich immer gerne, vor allem für die, welche sich schon vorher auf mein Essen freuen. Deshalb bekommt unsere Freundin N. besonders Leckeres aufgetischt, so auch gestern Abend:

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Rohkost: Brokkolisalat, Tomaten-Gurken-Avocadosalsa, Zucchini-Spaghetti

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Süßkartoffel-Spaghetti aus dem Ofen

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Schichtdessert (Erdbeeren, Soja-Vanillejoghurt, Oreo)

Lieblingsdessert (vegan)

ich habe diesen veganen Quark entdeckt von Alpro. Leider gefällt mir die Zutatenliste nicht zu 100%, jedoch der Geschmack und die Konsistenz sind so gut, dass ich ihn grad ständig im Kühlschrank habe und damit viele Dinge ausprobiere, sowie auch dieses schnelle und leckere Dessert (4 Personen):

  • 300 g veganer Quark (Go on)
  • 100 g Sojade (dieser Sojaghurt schmeckt mir am besten)
  • etwas Zitronnenabrieb
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Vanillezucker
  • 200 g Erdbeeren
  • 1 kleine Banane
  • (1 TL Flohsamenschalen zum Andicken)
  • 4 Oreokekse

die Zutaten von Quark bis V-Zucker verrühren, kurz in den Kühlschrank stellen. Erdbeeren mit Banane und Flohsamenschale pürieren. In 4 Gläser füllen. Die Oreokekse hacken, den Quark in die Gläser schichten, dann mit den Kekskrümeln garnieren.

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