zur Zeit experimentiere ich viel in der Küche, ich habe so viele Ideen und dann kommt auch immer mal wieder etwas Neues dazu. Manchmal nicht einmal von mir initiiert: Vor ein paar Tagen erzählte mir meine Frau, ich muss mir unbedingt einen Beerenstrauch anschauen, die roten Beeren würden so lecker und essbar aussehen. Naja, waren sie auch, die mussten natürlich auch verarbeitet werden, aber davon berichte ich in den nächsten Tagen.

Zurück zum Wesentlichen. Im Moment liegt mein Fokus im Natürlichen, also Lebensmittel und Heilmittel aus der Natur herstellen sowie gesunde und vegane /rohvegane Gerichte herstellen. Heute habe ich auf der Suche nach Ideen im Netz Walnussfrikadellen entdeckt: hier findet ihr sie. Mir gefällt der Blog sehr gut und die Frikadellen sind sehr hübsch in Szene gesetzt.
Aus Zeitgründen und ein paar weiteren Zutaten sind sie bei mir nun nicht roh sondern halbgebacken aber sehr gelungen, die kommen wieder auf den Tisch!
Wallnuss-Couscousfrikadellen halbgebacken:
- 1 kleine Tasse Couscous
- 80 g Walnüsse
- 50 g Sonnenblumenkerne
- 125 g Champignons
- 10 mittelgroße getrocknete Tomaten
- 1 kleine Zwiebel gehackt
- 1 TL Paprikapulver
- 1 kleines Stück Ingwer feingehackt
- 1 kleines Stück Kurkuma fein gehackt
- 1 kleine Knoblauchzehe
- ½ TL Miso (optional)
- Pfeffer, Salz
- 1 TL Tomatenmark
- 2 TL vegetarische Pilzsauce, aber ohne Geschmacksverstärker! (alternativ Sojasauce)
- Küchenkräuter nach Geschmack, z.B. Petersilie, Schnittlauch, Selleriegrün
- ein wenig Öl
Couscous mit kochendem Wasser übergießen und mind. 10 Minuten ziehen lassen. Tomaten fein hacken, bzw. vorher ebenfalls kurz mit kochendem Wasser übergießen, wenn sie sehr fest sind. Walnüsse und Sonnenblumenkerne leicht anrösten, fein hacken, bzw. kurz im Mixer zerkleinern. Nun bis auf den Couscous und das Öl alle Zutaten im Mixer zu einer „Hackmasse“ mixen, den Couscous unterkneten. Kleine Kugeln formen und diese noch einmal in etwas Öl rollen. Im Ofen ca. 15 Min. bei 150 Grad backen. So sind sie innen schön saftig.
Dazu gab es einen etwas Chutney sowie Salat aus dem Gewächshaus (da wächst nämlich ganz viel zur Zeit) aus Postelein, Fenchelgrün, Selleriegrün, Grünkohl, Eichblattsalat sowie Tomaten und Orangenfilets mit Orangen-Senfdressing:
- 1 TLSenf
- 1 TL Creme Vega
- 1 EL Orangeöl
- Zeste, Saft von der Orange
- 1 TLAhornsirup
- 1 EL Apfelessig
- 1 gestr. TL Gewürz Café de Paris
- 1/2 TLGomasi
- Salz & Pfeffer

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Die Zutaten ohne die Schokolade zu einem Teig (klebrig) vermengen, das geht am besten in einer Küchenmaschine. Ein paar Minuten quellen lassen. Backofen auf 170 Grad vorheizen. Mit zwei Teelöffeln Teigmasse abstechen und kleine Häufchen aufs Backblech setzen. Die Makronen gehen nicht auf, man kann schön dicht positionieren. Je nach Größe etwa 15 Min backen, sie sollten nur
an den Spitzen leicht bräunlich werden, sonst die Temperatur runter stellen. In der Zwischenzeit die Schokolade im Wasserbad langsam schmelzen. Die Makronen auf dem Backblech etwas abkühlen lassen, dann die Unterseite mit Schokolade (nicht zu flüssig) bestreichen und wieder aufs Backpapier setzen. Mit der restlichen Schokolade habe ich sie noch etwas „verziert“. Abkühlen lassen und danach luftdicht verschließen. Sie sollten schön saftig sein.
Das Rezept müsste sich auch mit Nüssen und anderen Samen herstellen lassen, dann würde ich aber ohne Kokosöl arbeiten oder nur geschmacksneutrales verwenden. Ich habe lange überlegt, wie ich das Ei in der Makrone ersetze, mit Aquafaba habe ich immer noch nicht gearbeitet. Da ich bereits mit Leinsamen und Chiasamen gute Erfahrung gemacht habe (z.B. Elisenlebkuchen), bleibe ich dabei. Es sieht zwar nicht so schön weiß aus, aber der Geschmack ist toll.












