Neuer Löwenzahnsirup, besser als Honig!!

Vor ein paar Jahren habe ich das erste Mal Löwenzahnsirup hergestellt, da unser Kind diesen so liebt, mach ich ihn nun jedes Jahr. Es hat mich immer geärgert, dass er mit der Zeit auskristallisierte, mit einem Trick passiert das nicht mehr, und etwas Zucker spart es auch ein, dehalb hier mein neues Rezept:

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  • 1 große Schale Löwenzahnblüten (bestenfalls mittags bei Sonnenschein gepflückt)
  • 2 Liter Wasser
  • 1,5 Kilo Zucker (je weißer, desto weniger kräftig wird der Geschmack)
  • 1 Zitrone (Schale & Saft)
  • 2 TL AgarAgar

Von den Löwenzahnblüten das Unterteil abschneiden, so dass nur wenig Grün übrig bleibt. Dies mit dem Saft & der Schale von Zitrone sowie dem Wasser in einem großen Topf kurz aufkochen, vom Herd nehmen, Deckel drauf, min. 5 Stunden (oder über Nacht) ziehen lassen.
Durch ein feines Sieb abseihen. Nun den Zucker hinzufügen und aufkochen lassen. Auf kleinerer Flamme etwa 2-2,5 Stunden kochen lassen, ab und zu umrühren. Wenn die Flüssigkeit sich soweit reduziert, dass sie wieder blasig brodelt, eine Probe auf einem Unterteller nehmen, ob der Sirup schon fest genug ist. Nun Agar Agar hineinrühren und kurz (2-3 Min.) noch einmal etwas mehr aufkochen lassen, es fängst an zu schäumen. Dann in abgekochte Gläser füllen, fest verschrauben, umdrehen und nach etwa 20 Minuten wieder zurückdrehen. 

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Bärlauchzeit: eingelegt

Jetzt ist wieder die Zeit, morgens in den Garten zu gehen und Kräuter für den Smoothie zu sammeln. Und auch Bärlauch gibt es bei uns hinten im Garten in Hülle und Fülle. Der kommt natürlich nicht in den Smoothie sondern findet andere Verwendung, z.B. zum Einlegen in Öl mit Tofu:

Eingelegter Tofu mit Bärlauch:

  • 1 Stück weichen Naturtofu
  • Saft & Abrieb 1/2 Zitrone
  • 1/2 TL Salz
  • Pfeffer
  • 1 TL Rosa Beeren
  • etwas Agavendicksaft
  • ein Bund Bärlauch
  • mildes Olivenöl o. Rapsöl

Den Tofu in kleine Würfelchen schneiden, in einer Schüssel mit Zitronensaft, Salz, etwas Pfeffer, den Rosa Beeren sowie dem Agavendicksaft vermischen und etwas ziehen lassen. Währenddessen den Bärlauch ganz fein schneiden und hacken, untermischen. Nun Öl hinzufügen und umrühren. In Gläser abfüllen und mit etwas Öl bedecken.

Am besten einen Tag ziehen lassen, hält sich mindestens eine Woche im Kühlschrank.
Jetzt beginnt die Spargelzeit, probiert dies mal mit Kartoffeln & Spargel,  aber auch auf Brot, in den Salat………20190324_182408

gesund ins Neue Jahr

…so wie jedes Jahr 🙂

Tatsächlich ist es für mich eigentlich jedes Jahr ein „Vorsatz“.
Allerdings nehme ich es mir immer zum Jahresanfang für 14 Tage (min.) vor. Als Reinigung sozusagen. So wie wir letztes Jahr „14 Tage zuckerfrei“ ausprobiert haben, sind wir auch dieses Jahr gestartet. Dabei achten wir aber auch zusätzlich darauf ganz viel Obst und Gemüse zu essen. Dieses Jahr ist noch dazu gekommen, dass wir unsere Vorräte mal aufbrauchen, unser Vorratskeller und die Schränke sind voll von leckeren Dingen, die wir schon so lange mal zubereiten wollten.
Vor vier Jahren habe ich übrigens „30 Tage vegan“ begonnen und auch weitestgehend dabei geblieben…. Nun aber ein paar gesunde Impressionen:

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Ingwer/Kurkuma/Bergamotteschale aufgekocht, mit einem Schuss Apfelsaft, kalt oder warm trinken, Tee mehrfach aufgießen.

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Guten Morgen-Smoothie (den trinken wir seit Jahren eigentlich jeden Tag), hier mit:
Orange, Birne, Apfel, Babane, Gurke, Petersilie, Ingwer, Kurkuma, Wasser

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Guten Abend-Teller mit viel Gemüse, Hülsenfrüchten, Salat & Sauerkraut, super Lecker!

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Zoodles: Eine schnelle Nudelvariante von meiner Frau: Blumemkohl-Bolo mit Nudeln und Gemüsespaghetti halb & halb

2. Upcycling/Zero-Waste: Kräuter

was kann man nicht alles mit Kräutern machen… Dieses Jahr habe ich rechtzeitig ordentlich Kräuter gesammelt und getrocknet. Das geht für mich recht einfach, denn wir haben einen Heizungskeller. Einfach verschiedene Kräuter auf Tabletts legen, Kräutersträuße binden und unter die Decke hängen.

Erst habe ich Thymian, Lorbeer, Rosmarin und Pfefferminze einzeln verarbeitet. Rosmarin, Estragon & Thymian gerebelt, Lorbeerblätter in Gläser gefüllt (mit gekauften Blättern gar nicht zu vergleichen). Die Pfefferminze wurden mit dünnen Stielen kurz im Mixer für Tee gehäckselt.

Aus allen Kräutern (nicht die Minze) habe ich mit Meersalz im Thermomix ein sehr leckeres Kräutersalz hergestellt, viel intensiver, als die gekauften Produkte. Mit dem restlichen Salbei bin ich genauso verfahren und habe ein Salbeisalz (toll für Salbeibutter z.B.) hergestellt.

Nächstes Jahr, wenn die Ernte etwas größer ausfällt, muss ich vielleicht gar keine Kräuter mehr zukaufen! Jetzt hätte ich gerne noch das Salz in Pappe statt in Plastik gekauft, aber das lag auch schon im Schrank 🙂

1. Upcycling/Zero-Waste: Gemüsebeutel

ZeroWaste ist leider nicht meine Königsdisziplin; zuviel Gewohnheiten und der alltägliche Verpackungswahn machen mir immer wieder einen Strich durch die Rechnung.

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Aber ich bleibe bei manchen Dingen hart und weiß, dass ich dadurch viel Müll eben nicht produziere! So kaufe ich feste Seifen und Haarseifen statt Shampoo oder Duschgel, konsumiere im Allgemeinen weniger und kaufe auf dem Markt plastikfrei ein. Die Papiertüten verwende ich seit langem mehrfach, die Erdbeerschälchen nimmt der Obstbauer von allen Kunden wieder zurück (das ist wirklich super!) und wir nehmen Gläser mit, wenn wir z.B. Artischocken, Oliven usw. einkaufen.

Für das Obst und Gemüse habe ich nun Beutel genäht, ein dünner Baumwollstoff, der als Rest übrig blieb, ist ganz leicht und wiegt dann genauso viel wie eine Papiertüte. Auf dem Markt und im Bioladen haben sie sich schon gut bewährt, selbst der Salat hält sich darin ein paar Tage….

Einfach Stoff zusammen nähen, ein Band/Faden zum Zuziehen einziehen, fertig in 2-3 Minuten! Ich habe verschiedene Größen für z.B. Ingwer, Pilze, Möhren usw. genäht.

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Apfelernte Teil 4: Apfel trifft Aronia

Aroniabeeren sind schon etwas Besonderes: besonders reich an Vitamin C, aber auch besonders pelzig im Geschmack.  Wir haben dieses Jahr eine reiche Ernte, deshalb sollten nicht nur die Vögel profitieren. Das Tolle ist, dass man sie auch noch im Winter ernten kann, sie bleiben am Strauch und fallen nicht ab. Sie trocknen nur etwas, aber das intensiviert den Geschmack. Ein wenig Frost tut Ihnen übrigens ganz gut! Die Beeren so zu essen ist nicht so meins, aber sie lassen sich toll kombinieren, zum Beispiel mit Apfel

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Apfel-Aroniabeeren-Gelee:

  • etwa 300 g Aroniabeeren
  • 800 g geschnittene Äpfel
  • 300-350 g RohRohrzucker
  • 100 ml roter Saft (ich habe Aronioasaft genommen)
  • 1 gestr. TL  Zitronensäure, oder Zitronensaft, etwas Zitronenabrieb
  • Agar Agar (ich rechne entsprechend für 500 ml Flüssigkeit)

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die Apfelstücke mit den Beeren und dem Saft aufkochen, dann bei geschlossenem Deckel 15 Minuten garen. Durch ein grobes Sieb streichen, das ergibt ein flüssiges Püree (etwa 600-700 ml). Dieses noch einmal mit dem Zucker, der Zitronensäure aufkochen und abschmecken. Das Agar Agar hinzufügen und 2 Minuten sprudelnd kochen lassen, dann in abgekochte Gläser abfüllen.

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Teufelssalat vegan, neue Variante

wie versprochen, habe ich mein altes Teufelssalatrezept modifiziert; ich finde es jetzt noch authentischer. Ein schnell gemachter Salat, der gut durchgezogen noch mal besser schmeckt…

Teufelssalat:
  • 1 Tasse Sojafleisch (mit kochendem Wasser überbrühen, 1 Stunde einweichen)
  • Marinade: etwas Sojasauce, Rauchsalz, Paprikapulver, 4 EL Öl
  • 1 Stück vegane Landjäger oder Räuchertofu
  • 6 kleine Cornichons
  • 4 Cherrytomaten
  • 1 EL Petersilie fein gehackt
  • 1 kleine Frühlingszwiebel
  • 1/2 Chilischote, je nach Schärfe
  • 1 TL Senf
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 EL Apfelessig
  • 5 EL Olivenöl
  • Pfeffer & Salz
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Das nun weiche Sojafleisch mit Wasser durchwaschen, auswringen, trockentupfen. In einer Schüssel die Marinade anrühren,  das Sojafleisch mit dieser gut durchmischen und anschließend in der Pfanne in etwas Öl scharf anbraten, abkühlen lassen. Die übrigen Zutaten fein hacken, bzw. schneiden, vermengen fertig.

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ganz ähnlich und schnell habe ich auch den „Gevlügelsalat“ gemacht….

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Rote Beete auf´s Brot (vegan)

 

ein wenig am Rezept gefeilt, jetzt möchte ich Euch gerne ein tolles Rezept vorstellen fürs Abendbrot, Brunch, Frühstück, Buffet:

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Rote-Beete-Salat auf´s Brot:
  • 2 rote Beeten gekocht (in Salzwasser mit etwas Essig, ca. 45 min)
  • 1/2 Apfel mit Schale fein gewürfelt
  • 1 kleine Zwiebel, ganz fein geschnitten
  • 1 EL Apfelessig
  • Salz & Pfeffer
  • 1 EL Agavendicksaft
  • vegane Majo
    • 1 TL Zucker,
    • 1 TL Senf,
    • 1 EL Zitronensaft,
    • 1/2 TL Salz
    • mit ca. 80 ml Sojamilch gut durchmixen
    • die gleiche Menge neutrales Öl zugeben & mixen, bis es fest wird (ca. 100 ml).

die noch warme Beete in kleine Würfel schneiden, in einer Schüssel mit Apfel,  der Zwiebel, Essig, Salz & Pfeffer sowie dem Agavendicksaft vermengen und kurz ziehen lassen. Inzwischen die Majo herstellen, diese unterrühren. Wenn Ihr das Gefühl habt, dass es zu viel Majo ist, einfach ein kleines Gläschen füllen, die kann man ja immer gebrauchen 🙂

Lieblingsblicke

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wenn ich morgens so einen fantastischen Blick in den Garten genießen kann, gehe ich raus, sammle Kräuter und ernte Salat für den Smoothie…..

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…und frühstücke auf unserem Küchenbalkon 🙂

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Danach ging es über Wiesen, Wald und Felder zum Sammeln von Löwenzahnblüten, davon später mehr…..

Lieblingsdessert (vegan)

ich habe diesen veganen Quark entdeckt von Alpro. Leider gefällt mir die Zutatenliste nicht zu 100%, jedoch der Geschmack und die Konsistenz sind so gut, dass ich ihn grad ständig im Kühlschrank habe und damit viele Dinge ausprobiere, sowie auch dieses schnelle und leckere Dessert (4 Personen):

  • 300 g veganer Quark (Go on)
  • 100 g Sojade (dieser Sojaghurt schmeckt mir am besten)
  • etwas Zitronnenabrieb
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Vanillezucker
  • 200 g Erdbeeren
  • 1 kleine Banane
  • (1 TL Flohsamenschalen zum Andicken)
  • 4 Oreokekse

die Zutaten von Quark bis V-Zucker verrühren, kurz in den Kühlschrank stellen. Erdbeeren mit Banane und Flohsamenschale pürieren. In 4 Gläser füllen. Die Oreokekse hacken, den Quark in die Gläser schichten, dann mit den Kekskrümeln garnieren.

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