Quiche mit Porree & Möhren (vegan)

hier für Euch ein Rezept, wie Ihr eine Quiche auch ohne Ei zubereiten könnt. Eigentlich eine ganz simple Methode, mit einer veganen „Käsesauce“

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Ihr braucht:

Teig:
  • 400 g Mehl ( z.B.: 1 Dinkel, 1/2 Braunhirse, 1/2 Kartoffelmehl)
  • 2 TL Backpulver
  • 200 g vegane Butter
Füllung:
  • 2 Stangen Porree
  • 3 mittelgroße Möhren
  • 1 kleine Rauchwurst (z.B. vegane Landjäger)
  • Öl
  • Salz & Pfeffer
Sauce:
  • 75 g Mehl
  • 50 g vegane Butter
  • 1/2 Liter Gemüsebrühe
  • Muskat, etwas Kurkuma, Pfeffer, evtl. Salz
  • 3 EL Hefeflocken
  • einen guten Schuss Sojamilch/sahne
  • 3 EL Pizzaschmelzkäse (Wilmersburger) optional
  1. Die Zutaten für den Teig verkneten, diesen in einer Springform mit den Händen verteilen, an den Seiten hochziehen.
  2. Die Rauchwurst würfeln, in einer Pfanne mit Öl anbrutzeln. In der Zwischenzeit den Porree putzen, in Ringe schneiden, Möhren schälen und in Scheiben hobeln, zu den Würfeln geben und mit anbraten, mit Salz & Pfeffer abschmecken. Evtl. mit ein wenig Wasser o. Weißwein ablöschen, die Masse sollte aber nicht „nass“ werden.
  3. Butter in einem Topf schmelzen, Mehl hinzufügen, verrühren und mit Brühe nach und nach (immer nur einen Schuss dazugeben!) zu einer dicken Sauce anrühren. Mit den Gewürzen abschmecken, Hefeflocken, Sahne, Pizzaschmelzkäse hinzufügen und gut verrühren. Die Sauce sollte noch dick sein.
  4. Die Gemüsemischung in die Springform geben, verteilen, nun die Sauce darübergeben, darauf achten, dass diese nicht höher steht, als der Teig!
  5. Im Ofen bei ca. 175 Grad (Umluft) 45 Minuten backen, dann noch einmal 5 Minuten bei 200 Grad gratinieren.

Abkühlen lassen und kalt oder lauwarm z.B. zu Salat genießen!

Übrigens kann ich erst morgen sagen, ob es schmeckt, ich habe vorgekocht 🙂 Beim Probieren fand ich die Sauce aber sehr gut gelungen, naja, mal schauen, Ihr wisst ja wie es ist, wenn man herumexperimentiert…..

 

 

Restaurant Olsen, hier geht auch vegan

 

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Dies ist ein Nachtrag vom letzten Jahr,  ich habe meine Restaurantseite aktualisiert und festgestellt, dass dieser Beitrag nur auf dieser Seite erschien (Ich glaube, ich sollte dort noch einmal hingehen). Deshalb nun nochmal, damit er nicht verloren geht:

Frühjahr 2015: Gestern Abend waren wir im Restaurant Olsen im beschaulichen Teil von Eimsbüttel, gleich neben der Schanze.

Zum Glück haben wir einen Parkplatz gefunden, was ja nicht immer ganz einfach ist um diese Uhrzeit. Früher hat hier einmal ein Grieche sein Restaurant betrieben, davon ist aber nichts mehr zu sehen. Das Restaurant im Souterrain ist gemütlich und beschaulich eingerichtet, typisch für diesen Stadtteil und ein kleines bisschen 70er (die Deckenlampen kenne ich noch aus meiner Kindheit…)

Der Service ist sehr aufmerksam und zuvorkommend, dabei aber locker und lustig. Aber sie verstehen ihren Job offensichtlich. Auch die Küchencrew hat mich überzeugt, ich konnte am Pass sehen, wie die Zutaten liebevoll angerichtet wurden; das Team scheint zu funktionieren.

Ein rein veganes Restaurant ist dies allerdings nicht, hier gibt es ca. 50 % vegetarische Gerichte, diese können auch alle vegan serviert werden, was ich persönlich spannend fand. Die Umsetzung ist nicht schlecht gelungen:

Wir haben folgendes bestellt:

Vorspeisen:

  • Gemischter Salat (Blattsalat / Kirschtomaten / Balsamico / Kresse / Croutons / Nüsse ) für 6,50

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  • cremiger Linsencappucino (Linsen /  Kräutercookie ) für 3,90

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Hauptgerichte:

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  • Sellerieschnitzel im Tempurateig (Aubergine / Zucchini / Tomatentunke) für 12,90 €
  • OLSENS Vega Burger (Brot / Falafel / 1024 Pixel  Senf-P.A.U.L.I / Tomatentunke) für 8,00 €

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Dessert:

  • Passionsfruchtsorbet (Sorbet / Himbeerkokossahne) für 5,50 €

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dazu haben wir Carlsbergbier aus der Flasche getrunken, eine Lemonaid (die finde ich unglaublich lecker, weil so pur) und zum Dessert einen Sojacappucino, ach ja, noch je einen Kümmel zum Schluss 🙂

Insgesamt ein gelungenes Menü; die Zutaten waren frisch, geschmacklich überzeugend und wir sind sehr satt geworden, da auch selbstgebackenes Brot gereicht wurde und ich Fritten zum Burger hatte.

Ein paar Punktabzüge möchte ich geben für:

  • Die Suppe war sehr lecker, ein wenig Schaum (z.B. Kokosahne) hätte aber gut gepasst, vor allem da es ein Cappucino sein sollte, die vegetarische Variante wäre wohl mit Milchschaum gewesen.
  • Der Burger war viel zu trocken durch fehlende Sauce, der Falafelbratling hätte saftiger sein können. Dies habe ich auch angesprochen, hier wurde uns mitgeteilt, dass sie die Karte umstellen werden, weil dies bereits öfter angemerkt wurde, eigentlich passe es auch nicht ins Konzept. Ich denke aber, das sollte man so nicht rausgeben oder gleich von sich aus mehr Sauce dazu reichen. Sauerteigbrot passt auch einfach nicht gut.

Fazit: am meisten hat der Salat und die Sellerieschnitzel überzeugt, das Dessert war gelungen und die Crew arbeitet gut zusammen und ist aufmerksam mit den Gästen. Wer gerne abends mal leger ausgehen möchte, z.B. mit Freunden, die Fleisch brauchen, sollte mal reinschauen ins Olsen:

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endlich die Restaurantseite aktualisiert

….. schaut doch mal rein: hier 🙂

Es werden natürlich noch weitere Restaurants hinzukommen. Demnächst möchte ich auch die Hotelseite mit Restaurants außerhalb Hamburgs vorstellen…..

 

 

Waffeln mit heißen Rumtopffrüchten

Gestern Nachmittag gab es leckere Waffeln mit heißen Rumtopffrüchten. Diese Mal habe ich ein einen glutenarmen Teig angerührt:

  • 75 g vegane Butter
  • 80 g Reismehl
  • 60 g Buchweizenmehl
  • 60 g Dinkelmehl
  • 60 g Hirsemehl
  • 2 EL Sojamehl
  • 80 g Rohzucker (davon 1 EL Vanillezucker)
  • 250 ml Sojamilch
  • 1,5 TL Backpulver, 1 Prise Salz, Öl für das Eisen

Die Zutaten verrühren und in einem Waffeleisen (vorher schön aufheizen) backen. Vorsichtig, der Teig wird zwar schön leicht & leicht knusprig,  klebt aber etwas am Waffeleisen.

In der Zwischenzeit Rumtopffrüchte mit Flüssigkeit in einem Topf erhitzen. Etwas Speisestärke mit kalter Flüssigkeit (z.B. Saft) anrühren, sobald die Früchte heiß werden unterrühren und andicken lassen. Zu den fertigen Waffeln geben, etwas Sahne (veg.) dazu.

Mein Kind liebt Ahornsirup & Zimt/Zuckermischung…..

Mussaka mit Zucchini vegan

hier nun das Rezept für ein veganes Mussaka mit Zucchini:
  • 4 Zucchini
  • Bratöl
  • 8-10 mittelgroße Kartoffeln
  • 350-400 g veganes Hack
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • ca. 250 ml Tomatensugo o. gehackte & gehäutete Tomaten
  • Gewürze: Piment, Zimt, Cayennepfeffer, Salz
  • Gehackte Petersilie
  • 70 g vegane Butter
  • 3 EL Mehl
  • Gemüsebrühe, ca. 1/2 Liter
  • vegane Sahne, Muskat & Pfeffer
  • 3-4 EL Hefeflocken

Die Zucchini längs in Scheiben schneiden in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten. Salzen & Pfeffern, beiseite stellen. Zwiebeln würfeln, in der Pfanne kurz anbrutzeln, Knoblauch gehackt & Hack hinzufügen, anbraten, regelmäßig wenden. Mit den Gewürzen abschmecken, Tomatensugo hinzufügen, Petersilie unterheben, beiseite stellen. Kartoffeln schälen, auf einem Hobel in feine Scheiben hobeln, beiseite stellen.

Die Mehlschwitze herstellen: Die Butter in einem Topf schmelzen, Mehl hinzufügen, verrühren. Und nun heißt es, den Schneebesen nicht mehr aus der Hand nehmen. Einen Schuss Brühe hinzufügen, zu einer homogenen Masse verrühren. Nun immer wieder einen guten Schuss Brühe hinzufügen und rühren, so dass es immer sämiger wird. Wenn die Masse zu dick ist, etwas mehr Wasser hinzufügen.  Nun die vegane Sahne (alternativ Sojamilch o.ä.), Muskat und Hefeflocken unterrühren.

In einer geölten Auflaufform jetzt immer im Wechsel Zucchinischeiben, Hackmischung, Kartoffelscheiben & die Soße verteilen, je zwei Schichten. Oben auf zum Schluss natürlich die Sauce.

Im Ofen ca. 60 Minuten bei 185 Grad backen. Nicht zu hoch auffüllen, sonst läuft es über 🙂

Abendessen mit der Familie: drei Gänge, vegan

vor ein paar Tagen haben wir geplant, Mussaka zu kochen, heute wurde somit meine Schwiegermutti eingeladen. Dieses Essen ist so lecker, etwas zeitaufwendiger aber gut vorzubereiten. Rezept folgt……

Vorweg gab es verschiedene Vorspeisen; Humus, Rohkostsalat, gebratene Pilze, eingelegte Zucchini, Brot & Dips, als Dessert Mangosorbet (gekauft)

Humus, schnelle Vorspeise & vegan

wie lecker und schnell zubereitet ist Humus (wenn man bereits gegarte Kichererbsen verwendet).

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Humus:
  • 1 Glas Kichererbsen
  • 2 Knoblauchzehen gehackt (frischer Knoblauch ist immer am besten!)
  • 4-5 EL Olivenöl
  • 3-4 EL Zitronensaft
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Kreuzkümmel oder Currymischung
  • etwas Cayennepfeffer
  • 2-3 EL Tahin (Sesampaste)
  • glatte Petersilie gehackt

die Kichererbsen abtropfen lassen, etwas Flüssigkeit behalten. Alle Zutaten ohne Petersilie in einem Mixer pürieren so dass eine glatte Masse entsteht. Mit der Petersilie bestreuen.

Passt als Dip, im Fladenbrot, im Burger, als Beilage mit anderen Vorspeisen (Antipasti)…..

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Burger & Fries homemade & vegan

…naja, nicht ganz. Die Hamburger Brötchen sind von Herzberger (mit Sesam), sehr zu empfeheln.  Die Pattys sind von Rügenwalder (Hamburger). Ja ich weiß, viele haben ein Problem damit, Rügenwalder Produkte zu kaufen, ich kann nur sagen, dieses Produkt ist richtig gut (erstmals gekauft). Weiterhin werde ich versuchen, vieles selbst zu machen, heute habe ich diese einmal ausprobiert.

Die Sauce ist: Cocktailsauce & Aioli selbstgemacht, hierfür das Grundrezept:

Vegane Majo:

  • 1 TL Zucker,
  • 1 TL Senf,
  • 1 EL Zitronensaft,
  • 1/2 TL Salz
  • mit ca. 80 ml Sojamilch gut durchmixen
  • die gleiche Menge neutrales Öl zugeben & mixen, bis es fest wird (ca. 100 ml).

Wichtig ist, dass Du einen guten Blender hast. Oder mit einem Stabmixer geht es auch, wenn tröpfchenweise das Öl zugefügt wird.

Für die Aioli kommt eine kleine Knoblauchzehe mit hinein.
Für die Cocktailsauce benötigt man ca. 2 TL Ketchup & 1 Espressolöffel Cognac

weitere Burger-Zutaten, nach Geschmack:

  • 1 Zwiebel, feine Ringe
  • 1 Tomate, feine Scheiben
  • je zwei Scheiben Gurke
  • eingelegte Gurken
  • Salat
  • je eine Scheibe veg. Käse

Ich habe die Brötchen kurz im Ofen gebacken und die Hitze für die Pommes ausgenutzt. Die Pommes sind einfach herzustellen; Kartoffeln schälen, in Stifte schneiden, würzen (Paprika, Pfeffer, Salz, Curry, mit neutralem Öl vermischen) und bei 200 Grad ca. 25 backen (einfach ausprobieren). Patty schön anbraten, so dass sie Röstaromen bekommen.

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wart Ihr schon im Alohacherie??

 

Alohacherie – eine Manufaktur der Liebe
 

…so heißt das Restaurant, welches im November in Hamburg im Herzen von Eimsbüttel eröffnet wurde. Der Name und das Programm (100% Love & 100% handmade) ist erst einmal eine Ansage! Aber unsere Erwartungen wurden absolut erfüllt.

Zum Glück habe ich reserviert, denn als wir ankamen, war noch ein Tisch frei: Unserer! Dieses süße, hell eingerichtete Restaurant mit ca. 28 Sitzplätzen ist als kleines Highlight zu bezeichnen, wenn man in Hamburg vegan essen gehen möchte. Es wird von drei Geschäftspartnern betrieben, die sich zur Aufgabe gemacht haben, uns mit feinen & veganen Speisen zu beglücken. Die Karte ist übersichtlich, also vernünftig, für jeden ist etwas dabei.

Es gibt 4 Vorspeisen, 3 Suppen, 4 Hauptgerichte, davon ist eines ein Kindergericht, 3 Burgergerichte und drei Desserts.

Wir wurden sehr freundlich empfangen und bekamen zügig die Speisekarte, ein Blick hinein und ich dachte, mmmhhh, einmal alles! Jedes Gericht hört sich verlockend an.

Entschieden haben wir uns für:

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Antipastiteller

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Maronen-Orangensuppe

 

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Seitanragout auf getrüffeltem Süßkartoffelpüree & Steinpilzen

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Esskastanienbraten mit Rotkohl, Kartoffel-Pastinakenklössen

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Marzipan-Mohncreme mit Kirschen

Kurz zu den Gerichten möchte ich anmerken:

  • Antipastiteller: sehr feiner Linsensalat, gut abgeschmeckter Salat, Gemüse gut gewürzt
  • Suppe: ein besonderer Geschmacksmoment, tolle Kombination mit Orange & Marone (Pfeffer wäre auch noch gut gekommen, Orangenöl verwendet)
  • Brot war innen saftig-nussig und außen knusprig, ganz frisch
  • Seitanragout: Seitan hat mich nicht 100% überzeugt, etwas zu wenig Geschmack, dafür waren die Pilze, die Sauce & das Püree fantastisch und nicht zu toppen
  • Esskastanienbraten: Braten sehr lecker, Klösse frisch und gut gemacht, Soße etwas zu wenig mit etwas zu viel Orangenöl, Rotkohl lecker
  • Marzipan-Mohncreme: ich bin kein Marzipanfan, oft zu süß und zu viel Geschmack wie Amaretto, hier aber fein gemacht, die Kirschen fruchtig, das Topping komplettierten den Abschluss.

Mein Fazit für diesen Neuankömmling in der veganen Szene in Hamburg:

  • Hingehen und genießen; aber vorher: Tisch vorbestellen!!
  • nicht wundern, dass es immer voll ist (ruhiger zwischen 15 und 17 Uhr)
  • sehr sympathischer und aufmerksamer Service
  • geschmackvoll-schlichte Ausstattung
  •  https://www.facebook.com/aloha.liebe/

 

 

Ich liebe Kohlrabi!!

..und deshalb gibt es ihn bei uns auch gerne mit Mehlschwitze (mit Muskat!!), Salzkartoffeln & Rauchwurst 🙂

Dazu gab es übrigens Rohkostsalat, toll passt auch ein Feldsalat, mit Walnüssen & Trauben z.B……

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