wenn Besuch kommt….

wird natürlich auch etwas gekocht 🙂

Salzkartoffeln, Salat, Mandel-Sesamtofu, Kräuteröl

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Das  Kräuteröl unterscheidet sich zum Pesto, dass es mit Zitronensaft und ohne Pinienkerne o.ä. gemacht wird. Es ist ein frisch-würziges Öl, passt hervorragend zu Kartoffeln, Gemüse, vor allem Spargel (bald ist es soweit!!) usw.

Kräuteröl:
  • 1 Tasse Olivenöl
  • Saft 3/4 Zitrone
  • 1 Knoblauchzehe
  • Zitronenschale
  • Bärlauch (nach Saison auch Kapuzinerkresse)
  • Minze
  • Petersilie
  • auch weitere Wildkräuter, z.B. Giersch
  • Salz & Pfeffer

Kräuter waschen, trockenschleudern und grob klein schneiden. Im Mixer mit den übrigen Zutaten zerkleinern, fertig… Du kannst auch TK-Kräuter nehmen, ich hatte noch ein paar eingefrorene vom letzten Sommer aus dem Garten, ein Teil wanderte mit hinein…

 

Der Salat soll bunt sein, z.B. Spinat, Feldsalat, Avocado, Tomaten, Gurke, Salarico, Apfel, frische Kräuter, Apfelessig, Olivenöl, Salz & Pfeffer…..

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war ein schöner Abend gestern, Nicole 😉

Meine Kräuterbutter mit Bärlauch

…mache ich immer (fast) gleich, d.h., je nach Saison variieren die Kräuter, hier eine frisch-würzige Variante nach folgendem Rezept:

Meine Kräuterbutter:
  • 200 g Butter (ich nehme die vegane Alsan), zimmerwarm
  • eine schöne Menge Kräuter: 2 Teile Bärlauch, 2 Teile Petersilie, 1 Teil Minze
  • 1/4 TL Currypulver
  • 1/4 TL Paprikapulver
  • etwas Zitronenabrieb
  • Salz & Pfeffer

mit den Kräutern mengenmäßig nicht zu sparsam sein, je grüner die Butter wird, desto besser. Ich wasche die Kräuter, tupfe sie trocken und schneide sie schön fein, mit der Butter & den übrigen Zutaten mit einem Handmixer vermengen, in ein Schraubglas füllen, hält sich gut eine Woche im Kühlschrank, besonders lecker zu frisch geröstetem Brot. Hier habe ich auch noch Scharbockskraut mit dem Bärlauch gepflückt, beides wächst bei uns im Garten 🙂

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Linsen-Bulgurbällchen mit Dip

hier kann ich anmerken, das es wichtig ist, nicht zu Wasser zu nehmen, sonst wird es zu weich!! Die Bällchen lassen sich sehr gut einen Tag vorher herstellen.

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Linsenbällchen:

  • 1 Tasse Bulgur
  • 1 Tasse rote Linsen
  • 2-3 Kartoffeln geschält, kleine Würfel
  • 1-2 Lauchzwiebeln fein gehackt
  • 4 getrocknete Tomaten fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL Paprikaflocken scharf
  • 3 EL Olivenöl
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1-2 TL orientalische Gewürzmischung o. Curry
  • 2 EL Petersilie, Minze & Koriander gehackt
  • Salz & Pfeffer
  • optional, wenn es zu weich wird: Couscous ungekocht

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Bulgur mit gleicher Menge kochendem Wasser übergießen, abdecken & ziehen lassen. Linsen mit Kartoffeln mit 1 Tasse Wasser köcheln lassen, ca. 20 Minuten, danach zu Mus stampfen. Nun die übrigen Zutaten unterrühren, noch heiß miteinander zu einer gut formbaren Masse verkneten. Sollte der Teig hier schon zu weich sein, Couscous unterheben (3-4 EL). Während des Abkühlens noch ein paar Mal mit den Händen den Teig bearbeiten, er wird nach und nach etwas fester. Abgekühlt zu Kugeln formen und in einer flachen Schale anrichten.

Currydip:

  • 300 g Sojaghurt
  • Saft & Schale einer halben Zitrone
  • Salz & Pfeffer
  • 1 EL Agavendicksaft/Apfeldicksaft
  • 3 EL Minze Koriander, Petersilie fein geschnitten
  • 1 guten TL Curry & Garam Masala
  • 1/4 TL Flohsamenschalen gemahlen zum Binden

alle Zutaten miteinander kurz in einem Mixer vermischen, fertig 🙂

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Rote Beete Salat mit Apfel & Rucola

dieser leckere Salat ist schnell gemacht. Wichtig ist jedoch, dass Du gekochte Rote Beete im Haus hast. Am Besten, Du hast die gesunden Rüben bereits am Vortag gekocht (mittlere Stufe, ca. 60-70 Min. mit Schale, etwas Essig und Salz, danach im abkühlenden Wasser ziehen lassen). Alternativ geht auch gekaufte, bereits gekochte Beete, diese sollte aber von guter Bioqualität sein, sonst ist sie oft zu weich und schmeckt auch nicht so gut.

Zum Rezept:

  • 5 Rote Beeten DSC_0057
  • 1 Lauchzwiebel
  • 1 kleine Schalotte
  • 1 kleiner Apfel
  • 1 EL Petersilie gehackt
  • 1 kleines Bund Rucola
  • Salz & Pfeffer
  • 1 EL Ahornsirup
  • Saft einer halben Zitrone/Limette oder mehr nach Geschmack
  • 2 EL Olivenöl

Die Rote Beete in Würfel schneiden, Lauchzwiebel, Schalotte, Petersilie, Rucola fein schneiden, bzw. hacken. Den Apfel putzen, mit Schale in Achtel schneiden, dann in Stücke schneiden. Mit den restlichen Zutaten abschmecken, gerne etwa 1/2 Stunden ziehen lassen.

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eine leckere Kombination, denn ist diesem Salat sind alle Komponenten, die ein Salat braucht: süß (Rote Beete, Ahornsirup), sauer (Limette, Apfel), würzig (Ruccola, Salz), pfeffrig (Pfeffer, Zwiebel), knackig (Apfel)…

Ein Abend mit Freunden (vegan)

Das Wochenende ist zum Feiern da!

Und deshalb haben wir unsere lieben Freunde eingeladen. Die Kinder (drei Jungs) sind richtig dicke Freunde und hatten bestimmt genauso viel Spaß wie wir!!

Ich hatte Lust, zu kochen und habe Kekse und Muffins gemacht, zum Abendessen gab es verschiedene Brote, Aufstriche, Dips und Cig Köfte (Bulgurbällchen). Ein Hoch auf den Thermomix, ohne diesen wäre ich nicht so schnell gewesen (leider war ich trotzdem nicht ganz rechtzeitig fertig :).

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Drei Rezepte gibt es dazu, wer von den anderen Gerichten ein Rezept haben möchte, meldet sich gerne bei mir:

Bratapfelmuffins:

  • 2-3 Äpfel geschält und in Stückchen geschnitten
  • ca. 75 g Mandeln gehackt
  • Zucker & Zimt
  • einen EL vegane Butter
  • 100 g geschmolzene, vegane Butter
  • 100 g Vollrohrzucker
  • 60 g Ahornsirup
  • 20 g Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 300 g Mehl gemischt (ich nehme gerne Vollkornmehl aus Dinkel, etwas Braunhirsemehl, etwas helles Mehl usw.)
  • 50 g Stärke (z.B. Kartoffel)
  • 1 EL Sojamehl
  • 2 TL Backpulver         
  • 1/2 TL Natron
  • 350 g Mineralwasser

Mandeln in der Pfanne leicht bräunen, aus der Pfanne nehmen und die Äpfel mit der Butter anbraten, mit Zimt & Zucker würzen, die Mandeln wieder dazu, etwas abkühlen lassen.

Währenddessen geschmolzene Butter mit Zucker Sirup & Vanillezucker schaumig rühren, die anderen Zutaten hinzufügen, zu einem geschmeidigen Teig rühren. Die Apfelmischung unterheben.

In Muffinförmchen etwa 15-20 Minuten (je nach Größe und Hitze) bei 175 Grad backen.

Haferkekse:

  • 200 g vegane Butter
  • 200 g Haferflocken (oder 100 g Haferflocken, 100g Frühstücksbreimischung trocken)
  • 150 g Vollrohrzucker
  • 6-8 EL Mehl
  • 2 EL Kartoffelmehl
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 EL Sojamehl
  • 70 g Mineralwasser
  • 20 g Ahornsirup
  • 1 EL Backpulver, 1/2 TL Natronpulver

die Butter mit den Haferflocken in der Pfanne anrösten, vorsichtig, nicht anbrennen lassen. Aus den übrigen Zutaten einen Teig rühren, die Haferflockenbuttermischung unterrühren.

Mit zwei Löffeln auf ein Backpapier walnußgroße Teigkleckse geben, diese etwas flachdrücken, das geht gut mit einer angefeuchteten Gabel (oder angefeuchteten Fingern).

Die Kekse bei ca. 180 Grad 12-15 min backen, am Anfang sind sie noch weich, deshalb auf dem Blech auskühlen lassen. Sie werden lecker und knusprig!!

 

Cig Köfte /Bulgurbällchen nach meiner Art

diese werden traditionell eigentlich ohne den Bulgur zu kochen hergestellt, ich habe mir aber eine vereinfachte Version erarbeitet:

  • 2-3 drei Kartoffeln gekocht (nicht zu kleine)
  • 300 g Bulgur/kochendes Wasser
  • 2 kleine Zwiebel fein geschnitten
  • 1-2 Knoblauchzehen nach Geschmack
  • 2 geriebene Tomaten (ohne Schale)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2-3 getrocknete Tomaten gehackt (softe oder mit Wasser einweichen)
  • 2 EL Paprikamark (o. Ajwar), wenn vorhanden, sonst mehr Tomatenmark
  • 2 TL Salz
  • 1 TL Paprikaflocken
  • 1 TL Paprikapulver Edelsüß
  • 1 TL Kreuzkümmel oder orientalische Gewürzmischung mit Kreuzkümmel
  • Chili
  • 4 EL ÖL  (Raps, Olive, Distel)
  • 2 Stangen Lauchzwiebel
  • 1 Bund aus Petersilie, Minze, Koriander fein geschnitten
  • 2 EL fruchtigen Sirup
  • Saft einer Zitrone

Bulgur mit kochendem Wasser in einer Schüssel bedecken, einmal verrühren, Deckel auf die Schüssel legen, ziehen lassen.

Währenddessen die Zutaten vorbereiten, gekochte Kartoffeln mit einer Gabel zermusen, alle Zutaten miteinander vermischen. Am besten mit einer Küchenmaschine arbeiten, denn nachdem der Bulgur hinzugefügt wurde, muss alles gut verknetet werden, das geht in einer Maschine sehr viel schneller. Wenn eine cremig-feste Konsistenz erreicht ist, mit feuchten Händen kleine Bällchen formen, diese z.B.. auf Salat und mit Zitrone garnieren. Wir essen sie mit Joghurtdip und frischem Zitronensaft betreufelt. Eigentlich werden diese in dünnem Fladenbrot mit knackigem Salat und Minze mit Dip gegessen (besonders lecker im Sommer).

Ein schöner Abend war´s, ich hoffe, unseren Nichtveganern hat es geschmeckt und haben den Abend so genossen, wie wir 😉

 

 

IngwerSirup für die heißen Tage…. schnell mal Ginger Ale

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Nun habe auch endlich ich meinen Sirup aus Ingwer, Schale & Saft von der Zitrone sowie Zuckerrübenzucker angesetzt. Mit gleicher Menge Wasser aufgekocht, durchs Sieb und ab in die Flasche!!

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Am Wochenende kaufe ich Rarbarber vom Markt, was meint Ihr, was wird wohl daraus??

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