Ofengemüse mal anders mit veganer Käsesauce

heute Nachmittag hatte ich ein Bild von Chicorée & Tomaten aus dem Ofen im Kopf. Und diese vegane Käsesauce wollte ich auch mal probieren. Ich habe neulich ein tolles Rezept entdeckt, weiß leider nicht mehr wo, deshalb musste ich selbst experimentieren. Nur Möhren & Kartoffeln – wusste ich – waren die Basis.

Die folgenden Gerichte sind gut kombinierbar, leicht & schnell zu machen und wahnsinnig lecker!!!!

Vegane Käsesauce:
  • 2 Kartoffeln, 1 Möhre kleingeschnitten und in etwas Brühe gekocht
  • 2 EL Hefeflocken Käsesauce.png
  • 1/2 Espressolöffel Rauchsalz
  • 1 TL Senf
  • Paprikapulver
  • 1 Stück vegane Butter (ca. 30 g)
  • Salz & Pfeffer
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 TL Mandelmus

Das gekochte Gemüse mit der Brühe und den restlichen Zutaten in einem Mixer zu einer cremigen Sauce vermixen. Eventuell noch einmal etwas Wasser hinzufügen, wenn es zu dick wird und unter Rühren kurz erhitzen, falls gewünscht. Es geht ganz schnell und schmeckt einfach fantastisch!!

Ofengemüse
  • 1 Stange Porree in Ringen
  • 2 Kartoffeln
  • 1 große (Mohr-)Möhre
  • 4-6 Champignons
  • 6 kleine Tomaten
  • Kräuter aus dem Garten (Salbei, Thymian, Rosmarin)
  • Salz & Pfeffer
  • 3 EL Olivenöl

die Kartoffeln und die Möhre in Stücken kurz in Gemüsebrühe vorgaren (ca. 5 Min). Porree in Ringe & Champignons in Scheiben schneiden, mit den ganzen Tomaten, Kräutern und Gewürzen in einer geölten Auflaufform vermischen, Kartoffeln & Möhren unterheben, im Ofen bei ca. 180 Grad 20 Minuten backen.

karamelisierter Chicorée überbacken:
  • 2 Chicorée halbiert
  • ein Stück vegane Butter
  • 2 EL Agavendicksaft o. Ahornsirup
  • 80 ml Weißwein
  • Salz & Pfeffer
  • rosa Beeren (rosa Pfeffer)
  • optional Veggie Carpaccio

den Chicorée in der Pfanne in Butter kurz und scharf anbraten, wenden, mit Sirup berträufeln, kurz karamelisieren lassen. Mit Weißwein ablöschen, Rosa Beeren  und eventuell  Veggie Carpaccio darüber streuen und in einer Auflaufform ca. 15 Minuten im Ofen überbacken (180 Grad).

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Lieblingskeksrezepte: Heidesand mit Salz & Zitronenguss vegan

Ich liebe diese Heidesandkekse!!

Ein wenig wie Shortbread, dieses Mal mit Zitronensaft verfeinert:

Heidesand mit Meersalz & Zitronenguss:

  • 250 g vegane Butter
  • 175 g Zucker
  • etwas Zitronenabrieb
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1/4 TL Meersalz
  • 400g Mehl (z.B. 350 g Dinkelmehl & etwa 50 g Kartoffelmehl)

Puderzucker & Zitronensaft zum Bestreichen

Die Butter mit Zucker, dem Abrieb einer halben Zitrone und dem Vanillezucker schaumig rühren, das Mehl und das Salz hinzufügen, verkneten. Aus dem Teig eine Stange von ca. 3,5 x 3,5 cm formen, im Kühlschrank ca. 30 Minuten kalt stellen.

In ca. 4 mm dicke Scheiben schneiden, im vorgeheiztem Ofen bei 165-175 Grad für 12 Minuten backen, nicht braun werden lassen. Noch warm mit einer Mischung aus Puderzucker und Zitronensaft bestreichen, diese sollte nicht zu fest sein, sondern gleich einziehen. Nach dem Trocknen in luftdichten Dosen aufbewahren.

Sie sind lecker, besonders mit der feinen Salznote. Ich habe es auch schon einmal mit etwas Rosmarin probiert, ich fand es sehr lecker, das mögen aber nicht alle 🙂

Ein Abend mit Freunden (vegan)

Das Wochenende ist zum Feiern da!

Und deshalb haben wir unsere lieben Freunde eingeladen. Die Kinder (drei Jungs) sind richtig dicke Freunde und hatten bestimmt genauso viel Spaß wie wir!!

Ich hatte Lust, zu kochen und habe Kekse und Muffins gemacht, zum Abendessen gab es verschiedene Brote, Aufstriche, Dips und Cig Köfte (Bulgurbällchen). Ein Hoch auf den Thermomix, ohne diesen wäre ich nicht so schnell gewesen (leider war ich trotzdem nicht ganz rechtzeitig fertig :).

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Drei Rezepte gibt es dazu, wer von den anderen Gerichten ein Rezept haben möchte, meldet sich gerne bei mir:

Bratapfelmuffins:

  • 2-3 Äpfel geschält und in Stückchen geschnitten
  • ca. 75 g Mandeln gehackt
  • Zucker & Zimt
  • einen EL vegane Butter
  • 100 g geschmolzene, vegane Butter
  • 100 g Vollrohrzucker
  • 60 g Ahornsirup
  • 20 g Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 300 g Mehl gemischt (ich nehme gerne Vollkornmehl aus Dinkel, etwas Braunhirsemehl, etwas helles Mehl usw.)
  • 50 g Stärke (z.B. Kartoffel)
  • 1 EL Sojamehl
  • 2 TL Backpulver         
  • 1/2 TL Natron
  • 350 g Mineralwasser

Mandeln in der Pfanne leicht bräunen, aus der Pfanne nehmen und die Äpfel mit der Butter anbraten, mit Zimt & Zucker würzen, die Mandeln wieder dazu, etwas abkühlen lassen.

Währenddessen geschmolzene Butter mit Zucker Sirup & Vanillezucker schaumig rühren, die anderen Zutaten hinzufügen, zu einem geschmeidigen Teig rühren. Die Apfelmischung unterheben.

In Muffinförmchen etwa 15-20 Minuten (je nach Größe und Hitze) bei 175 Grad backen.

Haferkekse:

  • 200 g vegane Butter
  • 200 g Haferflocken (oder 100 g Haferflocken, 100g Frühstücksbreimischung trocken)
  • 150 g Vollrohrzucker
  • 6-8 EL Mehl
  • 2 EL Kartoffelmehl
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 EL Sojamehl
  • 70 g Mineralwasser
  • 20 g Ahornsirup
  • 1 EL Backpulver, 1/2 TL Natronpulver

die Butter mit den Haferflocken in der Pfanne anrösten, vorsichtig, nicht anbrennen lassen. Aus den übrigen Zutaten einen Teig rühren, die Haferflockenbuttermischung unterrühren.

Mit zwei Löffeln auf ein Backpapier walnußgroße Teigkleckse geben, diese etwas flachdrücken, das geht gut mit einer angefeuchteten Gabel (oder angefeuchteten Fingern).

Die Kekse bei ca. 180 Grad 12-15 min backen, am Anfang sind sie noch weich, deshalb auf dem Blech auskühlen lassen. Sie werden lecker und knusprig!!

 

Cig Köfte /Bulgurbällchen nach meiner Art

diese werden traditionell eigentlich ohne den Bulgur zu kochen hergestellt, ich habe mir aber eine vereinfachte Version erarbeitet:

  • 2-3 drei Kartoffeln gekocht (nicht zu kleine)
  • 300 g Bulgur/kochendes Wasser
  • 2 kleine Zwiebel fein geschnitten
  • 1-2 Knoblauchzehen nach Geschmack
  • 2 geriebene Tomaten (ohne Schale)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2-3 getrocknete Tomaten gehackt (softe oder mit Wasser einweichen)
  • 2 EL Paprikamark (o. Ajwar), wenn vorhanden, sonst mehr Tomatenmark
  • 2 TL Salz
  • 1 TL Paprikaflocken
  • 1 TL Paprikapulver Edelsüß
  • 1 TL Kreuzkümmel oder orientalische Gewürzmischung mit Kreuzkümmel
  • Chili
  • 4 EL ÖL  (Raps, Olive, Distel)
  • 2 Stangen Lauchzwiebel
  • 1 Bund aus Petersilie, Minze, Koriander fein geschnitten
  • 2 EL fruchtigen Sirup
  • Saft einer Zitrone

Bulgur mit kochendem Wasser in einer Schüssel bedecken, einmal verrühren, Deckel auf die Schüssel legen, ziehen lassen.

Währenddessen die Zutaten vorbereiten, gekochte Kartoffeln mit einer Gabel zermusen, alle Zutaten miteinander vermischen. Am besten mit einer Küchenmaschine arbeiten, denn nachdem der Bulgur hinzugefügt wurde, muss alles gut verknetet werden, das geht in einer Maschine sehr viel schneller. Wenn eine cremig-feste Konsistenz erreicht ist, mit feuchten Händen kleine Bällchen formen, diese z.B.. auf Salat und mit Zitrone garnieren. Wir essen sie mit Joghurtdip und frischem Zitronensaft betreufelt. Eigentlich werden diese in dünnem Fladenbrot mit knackigem Salat und Minze mit Dip gegessen (besonders lecker im Sommer).

Ein schöner Abend war´s, ich hoffe, unseren Nichtveganern hat es geschmeckt und haben den Abend so genossen, wie wir 😉

 

 

Hoteltipp an der Mosel

ich wollte doch noch von dem Moselhotel berichten, das veganisierte Hotel sozusagen:

Start

Dieses liegt genau an der Mosel, eingebettet in Weinberge, einem schönen Örtchen mit dem Namen Zeltingen Rachting. Hier wird Ursprünglichkeit groß geschrieben. Ich war nun das zweite Mal an der Mosel und würde wieder kommen. In der Nähe von Bernkastel Kues ist der Standort natürlich perfekt. Von hier aus gibt es so viele Ausflugsmöglichkeiten.

Doch nun zum Hotel: Durch verschiedene Umstände hat sich der Küchenchef entschieden, sein Hotel zu einem veganen Hotel umzugestalten. Und es ist in vollem Gange. Zwar gibt es noch tierische Produkte; vegane Küche, auch beim Frühstück wird hier jedoch größer geschrieben. Das Frühstücksbuffet ist reichhaltig, die Weinstube (rein vegan) ist urig, gemütlich und geschmackvoll eingerichtet und der Service ist sehr freundlich, persönlich, gastfreundlich und einfach zum Wiederkommen.

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ein herbstlicher Tisch

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Pilze werden im Keller gezüchtet

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die Weinstube war besonders gemütlich

Es dauert zwischen den Gängen abends manchmal etwas länger, es ist nicht immer alles perfekt gewürzt (in dem Erbsen-Cappuccino fehlte Salz) aber das Konzept überzeugt!

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Wir haben Mittags Zwiebelkuchen genossen (mit Federweißer), nachmittags beste vegane Torten und Kuchen verspeist und abends Menü oder das tolle Pilzgericht für zwei bestellt.

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Das Hotel an sich ist etwas in die Jahre gekommen, Renovierungen sollen jedoch anstehen. Aber es ist gut gelegen, Parkplätze sind vorhanden, es gibt ein Schwimmbad und Sauna und der Wohlfühlfaktor bringt der familiäre Charakter. Insgesamt macht alles auf jedem Fall einen sauberen, gemütlichen und persönlichen Eindruck. Wir hatten tolle Gespräche mit Johannes Nicolay, seinen Eltern, der lieben  P1070911Servicekraft Karina . Ganz sicher ist: wenn wir an die Mosel fahren, dann übernachten wir wieder hier 🙂 P1070850

Frühstück zu Ostern

Gerne esse ich morgens zum Frühstück Rührei. Durch meinen Umstieg in die vegane Ernährung lasse ich mir jetzt wieder mehr Zeit zum Kochen und experimentiere gerne mit den Zutaten.

Herausgekommen ist ein leckeres Rührei, noch etwas mehlig im Geschmack, das werde ich noch verbessern müssen (also weniger Mehl). Aber lecker war es doch!!

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hier das Rezept:

  • Räuchertofu oder vegane Salami fein gewürfelt
  • ca. 100g Tofu zerkrümelt
  • ca. 70g Seidentofu
  • einen Schuss Sojamilch (o. jede andere Pflanzenmilch)
  • einen TL Kichererbsenmehl (bereits angepasst)
  • zum Würzen: Schwarzsalz (Kala Namak), Pfeffer, einen EL Kräuter nach Geschmack (Schnittlauch, Basilikum, Petersilie usw.), etwas Worcestersauce sowie eine MSP Kurkuma

Das Salz mit Namen Kala Namak schmeckt allen, die den typischen Eiergeschmack mögen, also etwas schwefelig; dadurch wird das vegane Rührei authentischer.

  • den Räuchertofu in veganer Butter oder Bratöl kurz anbraten.
  • restliche Zutaten kurz mit dem Handrührgerät verquirlen und in die Pfanne geben. Je nach Geschmack langsam stocken lassen oder anbraten, dabei immer wieder wenden. Auf Brot oder mit Salat genießen.

Guten Appetit!!