Sommersalate: Blumenkohl

ich liebe Salate, und damit meine ich nicht unbedingt den typischen Salat, sondern in sämtlichen Varianten. Hier ein Rezept mit Blumenkohl, lecker, frisch und natürlich vegan und gesund!

20190819_184513

Blumenkohlsalat:
  • ein mittelgroßer Blumenkohl, Gemüsebrühe
  • eine Hand voll Rukola und/oder Basilikum
  • 2 EL getrocknete (kurz eingeweichte) Tomaten klein gehackt
  • 1-2 ELKapern
  • 4-5 EL Apfelessig
  • 1 TL Zitronenzeste
  • 1 EL Zitronenöl
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Löwenzahnhonig, oder Agavendicksaft

20190819_185310

Den Blumenkohl kurz garen. Dafür setze ich den geputzten Kohl mit dem Strunck nach unten in einen Topf und gieße etwa 1/2 Liter Brühe darüber. Diese sollte im besten Fall noch heiß sein. Bei geschlossenem Deckel kurz aufkochen und nach 2 Minuten den Herd ausstellen, Deckel noch 10 Minuten zu lassen.
Anschließend den Blumenkohl auf einem Teller abkühlen lassen. In der Zwischenzeit aus den weiteren Zutaten das Dressing zubereiten. Nun den noch warmen/heißen Kohl zerteilen, dabei zerschneide ich ihn so, dass die Röschen ganz bleiben und den Rest des Strunks klein würfele. Unter das Dressing heben und eventuell noch einmal abschmecken. Am nächsten Tag ist der Salat noch besser durchgezogen, er zieht aber Wasser und wird dadurch flüssiger.

 

Bei der Garstufe hat jeder seinen eigenen Geschmack, ich mag es lieber knackig, vor allem bei dieser Salatvariante!

Rote Beete Salat mit Apfel & Rucola

dieser leckere Salat ist schnell gemacht. Wichtig ist jedoch, dass Du gekochte Rote Beete im Haus hast. Am Besten, Du hast die gesunden Rüben bereits am Vortag gekocht (mittlere Stufe, ca. 60-70 Min. mit Schale, etwas Essig und Salz, danach im abkühlenden Wasser ziehen lassen). Alternativ geht auch gekaufte, bereits gekochte Beete, diese sollte aber von guter Bioqualität sein, sonst ist sie oft zu weich und schmeckt auch nicht so gut.

Zum Rezept:

  • 5 Rote Beeten DSC_0057
  • 1 Lauchzwiebel
  • 1 kleine Schalotte
  • 1 kleiner Apfel
  • 1 EL Petersilie gehackt
  • 1 kleines Bund Rucola
  • Salz & Pfeffer
  • 1 EL Ahornsirup
  • Saft einer halben Zitrone/Limette oder mehr nach Geschmack
  • 2 EL Olivenöl

Die Rote Beete in Würfel schneiden, Lauchzwiebel, Schalotte, Petersilie, Rucola fein schneiden, bzw. hacken. Den Apfel putzen, mit Schale in Achtel schneiden, dann in Stücke schneiden. Mit den restlichen Zutaten abschmecken, gerne etwa 1/2 Stunden ziehen lassen.

DSC_0061

eine leckere Kombination, denn ist diesem Salat sind alle Komponenten, die ein Salat braucht: süß (Rote Beete, Ahornsirup), sauer (Limette, Apfel), würzig (Ruccola, Salz), pfeffrig (Pfeffer, Zwiebel), knackig (Apfel)…

Pizza, gustatorische Kleinigkeiten sowie andere Katastrophen

CSC_1391

Endlich habe ich gestern einmal wieder Zeit gefunden, in der Küche herumzuexperimentieren. Da wir abends Pizza essen wollten, habe ich am frühen Nachmittag einen Pizzateig vorbereitet. Ich mache immer einen Grundteig mit verschiedenen Mehlen (Vollkorn, Dinkel, Weizenweißmehl), Hefe, Olivenöl und Honig und lasse ihn schön lange gehen. Dieser Teig funktioniert auch mit braunem Zucker, ich verwende aber weiterhin Honig in meiner Küche und kaufe ihn seit Jahren nur beim kleinen regionalem Imker.

Was gibt es nicht alles Schönes, was auf der Pizza liegen sollte:

DSC_1369

Zucchini, Tomate, Olive, Pilze, Kapern, vegane Chorizo, Mais, Zwiebeln…. Unser Kind ist momentan wieder etwas krüsch, also für ihn nur Olive Mais und Zucchini sowie Pizzakäse, wir haben versucht, alles so auf die Pizza zu legen, ohne einen Berg zu bilden 🙂

DSC_1370

Dann mit Käse (Willmersburger) bestreut und nach ca. 20 Minuten hieß es guten Appetit, auf die Pizza noch ein wenig Rucola, dazu gab es Rotkohlsalat und ein Glas Weißwein…..

DSC_1379

Als Tipp, wenn etwas Teig übrig ist, kann man super Brotstangen daraus zaubern, einfach in Streifen schneiden, mit Wasser, Pflanzenmilch oder Öl bestreichen und dann würzen; Pesto, Kümmel, Pfeffer, Sesam, Gewürzsalz und einmal zusammenlegen und verdrehen.

DSC_1371

Dass ich auch Wurst selbst hergestellt habe, lasse ich mal unfotografiert, es war etwas mühselig… Ich habe zum ersten Mal eine einfache Wurstpresse ausprobiert, normalerweise habe ich das Brät immer in Alufolie gewickelt und dann im Dampfgarer ca. 80 Minuten gegart. Ein paar Dinge habe ich gestern dazugelernt:

  • Kunstdarm ist so dünn, dass die Folie stark aneinanderklebt und sie sich sehr schlecht auseinander ziehen lässt, bevor sie auf die Tülle geht
  • eine manuelle Wurstpresse lässt sich besser zu zweit bedienen
  • auf keinen Fall sollte die Wurst zu fest gepresst werden, ich habe ein paar geplatzte doch wieder in Folie wickeln müssen, da sie sich während des Dampfgarens zu stark ausgedehnt haben
  • um das richtige Brät herzustellen, sollte man ein paar Katastrophen in Kauf nehmen, aber es lohnt sich, denn selbst hergestellte Wurst schmeckt viel besser als die gekaufte (nicht zu salzig, zu pappig, zu überwürzt). Sie lässt sich gut eine Woche im Kühlschrank aufbewahren und deshalb kann man in der Grillsaison auch gleich eine größere Menge herstellen

Gerne werde ich hierzu einen Nachtrag verfassen, sobald sie gebraten werden 🙂