Pizza, gustatorische Kleinigkeiten sowie andere Katastrophen

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Endlich habe ich gestern einmal wieder Zeit gefunden, in der Küche herumzuexperimentieren. Da wir abends Pizza essen wollten, habe ich am frühen Nachmittag einen Pizzateig vorbereitet. Ich mache immer einen Grundteig mit verschiedenen Mehlen (Vollkorn, Dinkel, Weizenweißmehl), Hefe, Olivenöl und Honig und lasse ihn schön lange gehen. Dieser Teig funktioniert auch mit braunem Zucker, ich verwende aber weiterhin Honig in meiner Küche und kaufe ihn seit Jahren nur beim kleinen regionalem Imker.

Was gibt es nicht alles Schönes, was auf der Pizza liegen sollte:

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Zucchini, Tomate, Olive, Pilze, Kapern, vegane Chorizo, Mais, Zwiebeln…. Unser Kind ist momentan wieder etwas krüsch, also für ihn nur Olive Mais und Zucchini sowie Pizzakäse, wir haben versucht, alles so auf die Pizza zu legen, ohne einen Berg zu bilden 🙂

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Dann mit Käse (Willmersburger) bestreut und nach ca. 20 Minuten hieß es guten Appetit, auf die Pizza noch ein wenig Rucola, dazu gab es Rotkohlsalat und ein Glas Weißwein…..

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Als Tipp, wenn etwas Teig übrig ist, kann man super Brotstangen daraus zaubern, einfach in Streifen schneiden, mit Wasser, Pflanzenmilch oder Öl bestreichen und dann würzen; Pesto, Kümmel, Pfeffer, Sesam, Gewürzsalz und einmal zusammenlegen und verdrehen.

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Dass ich auch Wurst selbst hergestellt habe, lasse ich mal unfotografiert, es war etwas mühselig… Ich habe zum ersten Mal eine einfache Wurstpresse ausprobiert, normalerweise habe ich das Brät immer in Alufolie gewickelt und dann im Dampfgarer ca. 80 Minuten gegart. Ein paar Dinge habe ich gestern dazugelernt:

  • Kunstdarm ist so dünn, dass die Folie stark aneinanderklebt und sie sich sehr schlecht auseinander ziehen lässt, bevor sie auf die Tülle geht
  • eine manuelle Wurstpresse lässt sich besser zu zweit bedienen
  • auf keinen Fall sollte die Wurst zu fest gepresst werden, ich habe ein paar geplatzte doch wieder in Folie wickeln müssen, da sie sich während des Dampfgarens zu stark ausgedehnt haben
  • um das richtige Brät herzustellen, sollte man ein paar Katastrophen in Kauf nehmen, aber es lohnt sich, denn selbst hergestellte Wurst schmeckt viel besser als die gekaufte (nicht zu salzig, zu pappig, zu überwürzt). Sie lässt sich gut eine Woche im Kühlschrank aufbewahren und deshalb kann man in der Grillsaison auch gleich eine größere Menge herstellen

Gerne werde ich hierzu einen Nachtrag verfassen, sobald sie gebraten werden 🙂

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