denn es wird mal Zeit, dass Wir auch noch einen Überblick behalten 🙂
Deshalb habe ich alle relevanten Beiträge mit Rezept verlinkt (naja, die Hälfte ist etwa geschafft). In den nächsten Tagen also mehr….
Meine Frau hat spezielle Vorstellungen, was den Brotaufstrich anbelangt 🙂 Sie ist da eher anspruchsvoll und isst nur ausgewählte Sorten (z.B. Zwergenwiese Streichs drauf, Arabiatom u. ä., einige von Hofgemüse usw.) Nach vielen erfolglosen Versuchen (da musste ich sie immer alleine essen), habe ich ja einen nach ihrem Geschmack kreiert:
…zum Glück bei WordPress reingestellt, ich habe ja die Angewohnheit, die Dinge jedes Mal anders zuzubereiten 🙂
Deshalb bin ich so froh, dass ich meine Rezepte nun immer noch einmal nachlesen kann oder meinen Freunden sage: … schau mal hier…., wenn sie nach einem Rezept fragen, welches sie bei mir gegessen haben.
Nun noch einmal kurz zum Brotaufstrich, habe drei Gläser gestern hergestellt und zwei davon eingefroren, das geht super! Also viel günstiger und nachhaltig:

die Tomaten mit kochendem Wasser übergießen, währenddessen die Körner in der Pfanne leicht anrösten. Diese in der Küchenmaschine mahlen.
Herausnehmen und die übrigen Zutaten im Mixer fein zerkleinern. Danach die gemahlenen Sonnenblumenkerne noch einmal untermischen. Ergibt zwei – drei Gläser, geht fix und schmeckt sehr lecker auf Knäckebrot oder kräftigen Broten. Auch statt Butter verwenden oder zum Würzen für Suppen und Soßen verwenden…..
Ich liebe diese süßen Dinger und da meine liebe Schwiegermutti heute zum Kaffee kommt, gibt es Zimtschnecken, frisch gemacht!! Den Teig habe ich gestern schon angesetzt, muss aber nicht sein. Bei Verwendung von Hefe ist vor allem Geduld wichtig, wie viele Teige sind mir zu fest geworden, weil ich mal eben schnell backen wollte 🙂
Deshalb gilt: Teig ansetzen, kurz durchkneten, abgedeckt gehen lassen (z.B. am Vortag herstellen, nach einer Stunde in den Kühlschrank und am nächsten Tag wieder loslegen).

im Ofen gehen lassen, nach 1,5 Stunden
Wenn der Teig schön aufgegangen ist, ausrollen, nochmals gehen lassen. Ich empfehle, den Backofen kurz anzumachen, eine kleine Schale Wasser hinein und den Teig in den Ofen schieben (etwa 40 Grad, bzw. Gärstufe). In der Zwischenzeit die Zucker-Butter-Zimtmischung in der Küchenmaschine herstellen, gleichmäßig auf dem Teig verteilen und aufrollen, nun in ca. 1,5 cm Scheiben schneiden und aufs Backblech geben. Jetzt nochmals im Ofen gehen lassen, min. eine halbe Stunde oder länger. Dann für etwa 12-15 Minuten backen bei 175 Grad, je nach Ofen weniger. Ich habe noch dem Backen noch etwas flüssige Butter (ganz wenig) drübergepinselt…

Habe ja schon berichtet, dass ich vor einiger Zeit einen Thermomix gekauft habe, ich bin sehr begeistert weiterhin. Nun gab es wieder Werbung per Post mit einem kleinen Kochheft, in diesem gibt es einen Blumenkohlrohkostsalat, der wirklich toll ist.
Etwas abgewandelt nach meiner Art:
Sonnenblumenkerne in der Pfanne leicht anrösten. Etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit das Obst und Gemüse putzen. Die Kerne im Mixer mahlen, in einer Salatschale beiseite stellen. Den Blumenkohl kurz im Mixer zerkleinern, zu den Kernen geben. Die Möhre mit dem Apfel und den restlichen Zutaten ebenfalls zerkleinern, alles miteinander vermischen. Rohkostsalate sind so vielseitig und schnell gemacht, den gibt es nun öfter!!
Dazu gab es zwei Dips & Bratlinge, eingelegten Tofu….
Wenn ich doch bloß mehr Zeit hätte….. Ich bin immer noch in der Probierphase (werde es wohl auch immer sein), denn es gibt ja so vieles, was man schnell selbst machen kann!
Unser Kind mag gerne die Schokohafermilch von Oatly. Nicht nur, dass ich sie mit über 2,- € ganz schön teuer finde, ich habe auch vergessen sie zu kaufen, obwohl ich eigentlich gestern mal wieder eine vom Einkaufen mitbringen wollte.
Sojamilch habe ich bereits schon einmal hergestellt, allerdings finde ich es noch verbesserungswürdig (Mehr Kochzeit). Mandelmilch ist auch ganz schön umständlich, wenn man nicht gerade teures Mandelmus verwendet.

Heute nun mein Rezept für Hafermilch/Haferschokomilch:
die Zutaten im Mixer auf höchster Stufe ca. 1 Minute durchmixen, durch ein Nussmilchbeutel geben, alternativ ein Sieb & Leinentuch/Mulltuch verwenden.
Die fertige Milch habe ich unter Rühren noch einmal erhitzt, da der Stärkegeschmack so besser rausgeht. In Flaschen abfüllen oder mit Kakaopulver und einem Schuss vegane Sahne abschmecken (ich habe noch ein wenig Zucker-Zimt/Arabisches-Kaffeegewürz hinzugefügt)…. Meinem Kind hat es geschmeckt 🙂
Über diese Erfolge freue ich mich immer besonders: weniger Geld ausgeben & Verpackung vermeiden…..
ich hatte mal wieder Lust auf eingelegten Tofu und mache das immer so:
https://neulandwegovegan.com/?s=feta
Auf der Fahrt nach Hause kam mir aber auch die Idee, einmal etwas anderes auszuprobieren, nämlich die Würzbasis mit Kapern & Tomate herzustellen, herausgekommen sind zwei leckere Rezepte:
die Zutaten werden jeweils mit dem gewürfelten Tofu vermischt und erst danach das Olivenöl dazugegeben, in abgekochte Gläser abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren (hält sich mit Trockenkräutern länger, bis 14 Tage).
Passt zu Salat, auf´s Brot, mit Nudeln…..
…auch wenn heute nicht Wochenende ist, gab es bei uns ein richtig deftiges und leckeres Sonntagsessen:
Vegane Ente mit Rotkohl & Rosenkohl (wir konnten uns nicht entscheiden) sowie Dinkelnudeln und Bratensoße, mmmh, lecker!!
Wir essen nicht so oft diese Fertigsachen, aber als Ersatz zu Ente ist dieses Produkt toll, denn es lässt sich knusprig anbraten, hat eine gute Konsistenz und schmeckt gar nicht mal schlecht. 
Da ich mir einen Bratensoßenansatz gemacht habe, war die Soße schnell hergestellt; noch ein wenig Rübensirup, Rotwein, angebratene Zwiebeln dazu, schön einkochen lassen und mit V-Sahne verfeinern. Ein paar Pilze mit angebraten, Rotkohl, Rosenkohl, bei der Menge haben wir morgen noch einmal ein Festessen 🙂

Nachdem ich bereits im Dezember Sauerkraut hergestellt habe (https://neulandwegovegan.com/?s=sauerkraut), wollte ich ja eigentlich berichten, ob`s schmeckt – nun, es wieder Zeit Sauerkraut zu machen!!
Wir haben nach 14 Tagen das Kraut in den Keller gestellt und ziehen lassen. Nach weiteren zwei Wochen wurde das erste Mal gekostet; ich muss sagen, es ist so lecker, dass ich es nicht mehr kaufen will!! Zuvor haben wir das Kraut auf dem Markt gekauft, im Plastiktopf…. Nun also ein weiterer Schritt, meine Welt ein wenig plastikfreier zu machen 🙂
Alle, die es noch nicht probiert haben, möchte ich ermutigen, es auszuprobieren; es ist wirklich einfach, ohne viel Schnickschnack Sauerkraut herzustellen, welches mindestens genauso gut schmeckt, wie vom Fass.
Ich habe mir einen Krauthobel zugelegt, tatsächlich geht es so noch schneller, auch wenn es ein wenig Übung braucht. Ansonsten geht der Hobel, die Brotmaschine…
das Gemüse hobeln/raspeln, mit Salz kneten und stampfen, bis es mürbe und wässrig wird. Mit den Gewürzen vermischen und in Bügelverschlussgläser oder Schraubgläser (hier mit einer Schicht Frischhaltefolie abdecken, dann erst zuschrauben). Das Gemüse schön fest drücken, dass die Flüssigkeit darüber steht). 14 Tage bei ca. 20-22 Grad abgedeckt stehen lassen, danach kühl lagern (Keller o. Kühlschrank). Am Besten auf ein Tablett stehen lassen, da beim Vergären die Flüssigkeit austritt.
Wir lieben überbackene Taco Chips, die alte Version war bei uns immer:
Chips, Hack, Käse, Salat, Guacamole, Tomatensalsa & Sour Cream – und genauso haben wir es auch gegessen, nur tierfrei (Sourcream habe ich zeitlich nicht mehr geschafft und Eisbergsalat hatten wir nicht mehr)

das vegane Hack gibt es mittlerweile fertig zu kaufen, wer Tofu zuhause hat, kann es schnell selbst herstellen: Zwiebel fein schneiden, in etwas Öl anbräunen, mit zerbröseltem Tofu, Öl und Knoblauch weiterbraten, Rauchsalz hinzufügen sowie Sojasauce, wenn der Tofu eher trocken ist, zum Schluss noch etwas Wasser hinzufügen, dass es nicht zu trocken wird.
Ofen vorheizen, Taccochips auf Tellern anrichten, Hack und veganen Käse darüber streuen, kurz bei 200 Grad gratinieren, darauf achten, dass dabei die Chips nicht braun werden, sonst wird es bitter.

Am Tisch dann frisch die weiteren Zutaten, je nachdem was man mag. Dies war übrigens diese Woche das Wunschessen von unserem Sohn, er hat alles davon gegessen – Echt Fast Food eben…… 🙂

…und zwar als Suppe; in dieser Variante bekommen wir eigentlich alle Sorten Gemüse in unser Kind 🙂
Diese Suppe ist cremig, leicht süßlich durch Süßkartoffel und Kürbis und die leichte Schärfe kommt vom Curry:
Zwiebeln mit Knoblauch in Öl/Butter andünsten, geputztes Gemüse in Stücken dazu geben, kurz mit dünsten, würzen. Mit kochendem Wasser und Brühe aufgießen, ca. 25 Minuten köcheln lassen. Pürieren und mit Sahne verfeinern. Eventuell noch einmal mit Salz abschmecken.
Sehr gut passen selbstgemachte Croutons, gebratene Pilze, auch Kürbiskernöl, rote Pfefferbeeren usw..