Kürbis einlegen

Mein Sohn liebt eingelegten Kürbis! Und wenn er noch selbst geerntet aus dem Garten kommt….

Am Sonntag ist oft für mich Versuchsküchenzeit, also habe ich mir meinen Sohn geschnappt und wir haben den großen, grüngrauen Kürbis (vielleicht weiß jemand die Sorte, ich habe die Pflanze geschenkt bekommen) zerkleinert und eingelegt. Das ist bei so einer harten Schale gar nicht so einfach!

Da er recht groß ist habe ich die Flüssigkeit entsprechend angepasst:

  • ca. 1.700 g Kürbisfleisch gewürfelt für 8 Gläser
  • 600 ml milden Essig (Apfel)
  • 500 ml Wasser
  • 400-600g Zucker nach Geschmack
  • 4 kleine Zimtstangen
  • ca. 12 Pimentkörner
  • 6-8 Nelken
  • 1 geh. EL Senfkörner
  • 1 schwach geh. TL Salz

Beim Kürbisputzen das weichere Fruchtfleisch und die Kerne aufheben, da komme ich später drauf zurück…

Entsprechende Gläser vorbereiten, am besten in den Ofen stellen und bei 110 Grad sterilisieren. Die Deckel koche ich immer ab.

Mit den weiteren Zutaten einen Sud herstellen, diesen aufkochen. Die Zimtstangen einmal durchbrechen. Nehmt am Anfang etwas weniger Zucker und Essig, lieber zum Schluss noch einmal abschmecken, je nachdem wie süß/sauer ihr es haben wollt. Die Kürbiswürfel hinzufügen und ca. 10-12 Minuten leicht köcheln lassen, auch hier ist die Sorte entscheidend. Die Würfel sollten noch leicht knackig bleiben, denn sie ziehen noch im Glas nach. Noch einmal nachwürzen.

Kürbisfleisch in Gläser füllen, Sud oben aufgießen, so dass der Kürbis gut bedeckt ist.

So eingelegt, hält er sich im Grunde ein paar Jahre, aber am besten schmeckt es, wenn er im Laufe des Jahres gegessen wird, Halloween ist nah👻

Aus den Kürbisfleischresten habe ich übrigens mit Möhre und Kartoffel eine leckere Suppe gekocht.

Die Kerne haben wir herausgelöst, mit einem Tuch abgerubbelt. Dann mit etwas Sojasauce und Worchestersauce sowie 1 TL Öl mariniert und gebacken (im Ofen oder Airfryer möglich).

Sehr lecker!! Die Hälfe schon bei der Zubereitung gegessen😁

Das machen wir wieder!

Apfelernte Teil 3: Apfelmus

ich habe ja immer noch Äpfel, einen weiteren Teil habe ich gestern eingekocht, als Mus. Die Gläser halten lange und es schmeckt mir viel besser als diese gekauften Gläser, weil ich das Apfelmus schön würze. Hier verwende ich die ganzen Gewürze und nehme sie später wieder aus dem Topf (dann ist die Farbe auch am schönsten):

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  • Äpfel, 2 Kilo
  • 5 Pimentkörner
  • 1-2 Zimtstangen
  • 1/2 Vanilleschote
  • 2 Sternanis
  • 1-2 Nelken
  • ein Stück Ingwer, geteilt
  • Etwas Orangenschale oder Zitronenabrieb
  • Zucker nach Geschmack

Die Äpfel werden geschält, klein geschnitten und mit einem Schuss Wasser aufgekocht. Die weiteren Zutaten, aber ohne Zucker, unterrühren und den Deckel auflegen. Nun die Hitze reduzieren, dass die Äpfel ganz langsam garen (etwa 30 Min). Zwischendurch mal umrühren. Wenn die Äpfel zerfallen, die Gewürze entnehmen und schön durch pürieren. Nun erst abschmecken und etwas zuckern (ich habe für meine süß-sauren Äpfel etwa 100 g verwendet).

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In sterile oder zumindest abgekochte Gläser füllen, diese min 15-20 auf den Kopf stellen.

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Apfelmus: aus dem Garten und selbstgemacht

Da wir am Wochenende geerntet haben, muss das Obst ja auch verarbeitet werden.

Gestern Abend habe ich spontan mit Saft (Weintrauben) und Apfelmus begonnen. Natürlich wird ein Teil der Äpfel am Sonntag zum Kuchenbacken genutzt 🙂

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Apfelmus:

  • z.B. 2 Kilo Äpfel     P1070649
  • etwas Zimt & Anis
  • einen guten Schuss Wasser oder alternativ Apfelsaft
  • je nach Süße oder Säure der Äpfel etwas Zucker oder Ahornsirup

die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. In einem Topf mit der Flüssigkeit aufkochen, mit 1 TL Zimt einer guten Prise Anis (alternativ 2-3 Sternanis) abschmecken. Sobald die Äpfel kochen, rühren und auf kleiner Flamme weiter garen. Das kann schon ein wenig dauern, zwischendurch umrühren. Die Äpfel zerfallen so nach und nach, wenn der Herd nicht so hoch eingestellt ist, setzt auch nichts an. Erst wenn das Apfelmus nicht mehr stückig ist, abschmecken, ob noch ein weinig Zucker hinzukommen sollte. In ausgekochte Gläser abfüllen und auf den Kopf stellen. Ich bewahre das Mus vorsorglich im Kühlschrank, bzw. kühl auf.

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