wie so ein Raketenofen funktioniert….

 

….es ist so simpel! Ein paar Steine, kleines Feuerholz und ein dünnes Edelstahlgitter (ca. 5 € im Baumarkt, habe nur die Hälfte benötigt) und schon kann es losgehen.20170430_140704

Der Raketenofen lässt sich toll zum Kochen verwenden oder Braten. Zum Osterfeuer haben wir einen großen Topf Chili draufgestellt, ich musste ständig rühren, weil es richtig heiß wurde. Immer Holz nachschieben ist hier sehr wichtig….  Letztes Wochenende war es schön und wir konnten endlich mal unsere Terrasse mit Grill und Ofen genießen. Toll ist es auch, ein Pfanne darauf zu stellen und Mais mit Kartoffeln zu braten, Champignons, Räuchertofu, Baked Beans….., wir nennen es Ranger Pfanne 🙂 Ohne Gitter obenauf geht es auch, einfach die oberen Steine etwas mehr nach außen setzten, dann kommt genug Luft durch, für das Prinzip des Raketenofens.

Weitere Bilder folgen, denn ich habe ein tolles Brot auf dem Grill gebacken!!…

Wie es funktioniert, könnt Ihr am besten hier sehen:

Grill mauern Teil 2

bisher hatte ich Glück mit dem Wetter. Einige Tage später ist der Grill wieder ein Stück gewachsen. Es ist unglaublich, wie viel Sand man zum Mörtel anrühren braucht (weiterhin vom Sandberg am Ende der Straße) und wie die Zeit vergeht, wenn das ein oder andere noch einmal umgeplant wird. Mit den Quersteinen war ich nicht zufrieden. Diese sind schwer in Waage zu bekommen und passen farblich nicht, außerdem recht schmal. Da habe ich einige Steine noch einmal runtergenommen. Aber wenn alles fertig ist, wird es sich wohl einfügen. Dann ist ein Stein an der Seitenwand offensichtlich verrutscht, der ärgert mich gerade besonders. Gestern habe ich noch einmal ein paar Steine aufgelegt, um zu schauen, wie es wirkt und ob die Steine reichen, ich denke, es wird letztendlich aber ganz gut aussehen, wenn die Mörtelreste noch einmal abgeschrubbt sind und alle Platten aufliegen.

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Das Projekt wird aber bis zum Osterfeuer fertig werden. Ich bin noch nicht ganz sicher, wie ich den Raketenofen baue, ein paar Ideen sind aber schon in meinem Kopf. Auf jeden Fall wollen wir bald auch hinten im Garten grillen 🙂

hier der Werdegang:

Grill mauern Teil 1

Vorbereitungen laufen….

 

 

mein neues Projekt…zu verschenken & upcycling

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…wird die Umgestaltung unserer Terrasse im hinteren Gartenteil sein. Eigentlich war es einmal eine Schwimmbad-Terrasse, dieses wurde bereits vor Jahrzehnten zugeschüttet. Als wir das Haus bezogen, habe ich diese Terrasse ein wenig umgestaltet. So war sie komplett zugewuchert, ich habe sie um eine Plattenbreite vergrößert und neu herum bepflanzt. Leider sind diese elendigen Waschbetonplatten jedoch schlecht zu reinigen. Das Moos und viele Pflanzen setzen sich fest, mittlerweile ist alles schief und krumm.

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Aber wir lieben diese Terrasse, denn sie bietet einen schönen Platz im Grünen, an sehr sonnigen Tagen perfekten Halbschatten, umgeben von Bäumen – unser Feuer- und Grillplatz. Seit zwei Jahren trage ich mich mit dem Gedanken herum, wie soll es werden. Mittlerweile weiß ich, es soll etwas rustikal bleiben, aber leichter zu pflegen. Außerdem soll das Outdoorgrillen/kochen weiter perfektioniert werden.

Was kann man nicht alles Selberbauen! Kanonenöfen, Tandooriöfen, Raketenöfen, Grills, Brotbacköfen, …aus Stein, aus Lehm……

Letzte Woche hatte ich die Idee: Drehe die Platten doch einfach um, setze kleine Steine dazwischen und baue einen Grill/Ofen/Arbeitsbereich aus Stein! Ich habe ja den Ansporn, dass es wenig kosten soll, am besten nichts 🙂

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Habt Ihr schon einmal bei Ebay-Kleinanzeigen in der Verschenke-Abteilung geschaut?? Nicht!!??,  Na dann schnell… Ich habe dies Ende letzter Woche begonnen und gleich einen Volltreffer gelandet. So habe ich einen Anbieter gefunden, der einen Grillrost (Edelstahl/nagelneu) verschenkt hat. Dieser ist so groß, dass ich ihn durchsägen kann. Dann eine Art Baumaterialhof  (die haben ein volles Lager Baumaterialreste und wollen alles mögliche loswerden), zu dem ich gleich zweimal hingefahren bin. Mein Großer hat mich toll unterstützt und war total begeistert. So sind wir den Samstag hin und her gefahren und haben Steine geschleppt, den Rost abgeholt…. Toll, was es alles zu verschenken gibt!!

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Da ich nun Material habe, kann es bald losgehen (wenn das Wetter mitspielt). Meine Schwiegermutter hat sich sehr amüsiert über meine etwas verrückten Ideen, als ich sagte, „ein Stein kostet im Handel um 1 €!, wahrscheinlich wird mich nun der Sand fürs Fundament und der Zement am meisten kosten“, sagte Sie: „Wieso, wegen der Straßenbaustelle ist doch der Sandhaufen am Ende der Straße noch da!“…….. Und was meint Ihr, was wir abends in zwei Schubkarren noch geholt haben?? 🙂 Der wird wohl eh nicht mehr abgeholt, ist ja schon einige Zeit da und mittlerweile mit Blättern bedeckt.

Ich habe schon einige Ideen, und ein begeistertes Kind, was alles mitmacht! In der nächsten Zeit zeige ich Euch, wie es weitergeht, ich hoffe auf ein erfolgreiches Gelingen!!

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