es wird…… endlich steht das Gewächshaus

….seit langer Zeit wünsche ich mir ein Gewächshaus.

Nach dem erfolgreichen Hochbeetjahr habe ich schon im Sommer beschlossen, endlich meinen Traum zu realisieren. Die Frage war nur, wie soll es aussehen, wo wird es stehen und aus welchem Material wird es gebaut. Nach langem Hin und Her und Recherchieren, fiel die „Alte-Fenster-Variante“ raus – es ist einfach zu schwer, schade, wo wir doch vor ein paar Wochen passende Fenster gehabt hätten (einige wurden gerade ausgetauscht).

Ein Haus aus Kunststoffscheiben wollte ich auch nicht, somit aus Metall mit Glasscheiben und groß genug, sonst lohnt es sich nicht. Tada, hier steht das gute Stück nach zwei Tagen aber noch ohne Scheiben:

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Den Rasen hatte ich bereits abgestochen (fast mehr Arbeit als der Aufbau, weil wir ihn gleich wieder neu verlegt haben), beim Fundament habe ich Hilfe bekommen, weil ich momentan arbeitstechnisch kaum Zeit freischaufeln kann.

Drückt mir die Daumen, dass das Wetter gut bleibt, dann werde ich die Scheiben am Wochenende einsetzen. Dann natürlich noch der Aushub usw….Mal sehen, was dann kommt, vielleicht ein Kartoffelacker nebenan? 🙂 …..Ich werde berichten!

Einmachsonntag 2.0

heute Vormittag im Garten habe ich schon einiges für den Herbst vorbereitet, Beete gejätet und gesäubert und Kräuter geerntet. Wie schön, dass die Zucchinis so gut reifen, immer wieder versteckt sich die ein oder andere unter den Blättern und wächst so vor sich hin. Die letzten Bohnen gezogen, ein paar Rote Beete Knollen, das sah nach Suppe aus,,,,,

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Die ersten Sellerieknollen habe ich auch gezogen, dazu ein paar Lauchstangen für das Suppengrün, welches man ja immer erst im Winter braucht.

Nachmittags dann, nach einem schönen Waldspaziergang ging es ans Gemüseputzen und Kräuterzupfen.

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Die Suppe gab´s zum Abendbrot (Gemüsesuppe mit Reis), die Kräuter zum Trocknen in den Keller und als z.B. Suppengrün ins Glas zum Einfrieren….

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Mittagessen vegan auf dem Weg zur Ostsee: Gutshaus Stellshagen

wie schon im letzten Beitrag erwähnt, haben wir ein verlängertes Wochenende an der Ostsee (Boltenhagen) verbracht. Hier gefällt uns der Strand sehr gut, das Hotel ist familienfreundlich, hat eine gute Bioküche und liegt mit einem Park und tollem Kräutergarten direkt am Strand.

Da wir schon vormittags losfuhren, planten wir unser Mittagessen im Gutshaus Stellshagen ein:

Home

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Hier gibt es vegetarische Küche, das meiste davon !vegan! in Buffetform: Erwachsene bezahlen 18,50 €, Kinder pro Lebensalter 1 €. Nicht grad günstig als Mittagstisch, aber so reichhaltig und gut, dass das Abendessen entsprechend spärlicher ausfiel.

Der Gutshof liegt in einem kleinen Ort, einer Handvoll Häuser, eine Lindenallee säumt die Straße zum Hof. Hier kann man übernachten, Seminare besuchen und essen gehen, ein kleiner Hofladen bietet einiges an (leider kein Obst oder Gemüse).

Der Gastraum besteht aus mehreren Räumen, der Service ist aufmerksam und freundlich, das Essen wird im großen Raum serviert. Es lohnt sich wirklich, hier einmal essen zu gehen, wir waren begeistert von der Vielfalt, (uns) neuen Kompositionen der Nahrungsmittel und geschmeckt hat jedes Gericht!

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So gibt es vielfältige Rohkost (z.B. Blumenkohlrolle mit Datteln und Haselnüssen), verschiedene Salate sowie mehrere warme Gerichte. Da das Dessert vegetarisch war, haben wir auf Nachfrage einen veganen Nachtisch bekommen, das fand ich super. Auch eine große Kuchenauswahl steht im Café bereit, viele vegane Kuchen sind dabei.

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Nach dem Essen sind wir noch durch den großen Küchengarten geschlendert und einmal um den Teich gelaufen, haben Weinbergschnecken entdeckt und den Feldblick genossen.

Ich denke, wir fahren wieder nach Boltenhagen und wissen schon jetzt, wo wir unsere Mittagspause einlagen 🙂

Leider habe ich keine Fotos gemacht (also nur Infos aus dem Netz) und hoffe, Ihr könnt etwas erkennen….

Übrigens gibt es auch in Boltenhagen Möglichkeiten vegan zu essen, das beim Nächsten Mal….

Abendessen aus dem Garten – Impressionen außerhalb des Hochbeets

es gibt nichts Schöneres, als seine eigene Ernte zu essen:

  • Salzkartoffeln (mit Schale)
  • Zuckerschoten mit Minze
  • Bohnen & Möhren mit Bohnenkraut
  • Zucchini mit Salbei, Oregano & Rosmarin, dazu eingelegte Zwiebeln

nicht im Hochbeet geerntet habe ich:

  • Seitan & Currywurst (vegan) angebraten
  • Champignons mit Landjäger (vegan) & roten Zwiebeln

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WER BRAUCHT EIGENTLICH FLEISCH???

Gartentag

zusätzlich zu  unserer Kartoffelernte haben wir heute noch das Zuckerschotenkraut aus dem Beet genommen, neue Kohlrabipflänzchen gesetzt, Möhren gesät (mal schauen, ob das noch etwas wird), gejätet, die letzten Möhren geerntet und den Früchten beim Wachsen zugeschaut:

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Ich habe aufgrund eines Tipps einer Bloggerin versucht, meine Salatköpfe dieses Jahr mehrfach zu ernten, das klappt super! Kopfsalat also immer nur abschneiden und abwarten, nach ein paar Tagen sprießen an der Seite neue Triebe; heute nochmal geerntet, Kopfsalat 3.0 folgt in Kürze, siehe zweites Bild.

Alle drei bis 4 Wochen kann man so feinsten Kopfsalat ernten 🙂

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vegane Vielfalt – „oder eine Antwort auf die Frage: was esst Ihr denn eigentlich noch?“

nur mal kurz und zwischendrin: wir genießen die Vielfalt, haben nie so bunt und abwechslungsreich gekocht und fühlen uns super!!

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Cig Köfte nach meiner Art

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Sommertime – vegane Antipasti & Salat

ein paar Tage hatte ich nun so viel um die Ohren, dass ich erst heute wieder Zeit gehabt habe, in der Küche zu werkeln. Das Wetter ist gemacht für Antipasti und Salat. Ich habe gleich für das Wochenende Tofu und Tomaten eingelegt und geschnippelt und geraspelt:

gebratener Blumenkohl mit Kapern &  getrockneten Tomaten

gebratener Blumenkohl mit Kapern & getrockneten Tomaten

Coleslaw aus Fenchel, Spitzkohl, Apfel & Kohlrabi mi Kerbel & Sojaghurt

Coleslaw aus Fenchel, Spitzkohl, Apfel & Kohlrabi mi Kerbel & Sojaghurt

getrocknete Tomaten mit Kapern, Kräutern, Knoblauch in Öl,  Tofu mit Kräutern, Knoblauch, Zitrone in Öl

getrocknete Tomaten mit Kapern, Kräutern, Knoblauch in Öl,
Tofu mit Kräutern, Knoblauch, Zitrone in Öl

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in die Töpfe geschaut: Reis mit Sch…. vegan

Nun habe ich endlich das Sojahack aus dem Kühlregal probiert. Ich wollte dies schon seit längerem versuchen, es passte immer nicht so ganz.

Aber heute!!

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Reis mit Kurkuma und Gemüsebrühe kochen, Sojahack mit Zwiebeln scharf anbraten & würzen

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Das Hack beiseite stellen, dann weicht es nicht so auf. Ich mag das Gemüse feiner geschnitten, ebenfalls in der Pfanne etwas anrösten, zum Schluss den Kohl hinzufügen und dann mit dem Hack und Reis anrichten.

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Auch wenn es kindgerecht angerichtet ist: „…ich mag keine Zwiebeln, ich mag keine Zucchini (seit wann denn das??)……“ das musste ich dann doch aussortieren. Na, gut dass er nicht wusste, dass auch Fenchel drin ist 🙂

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Ganz ehrlich? Es war wirklich sehr lecker. Ohne viel ChiChi; gewürzt mit Pfeffer & Gemüsebrühe, Knoblauch und getrockneten Tomaten (die salzigen). Und ein besonders leckeres Gewürz: selbstgemachtes Gomasio von einer Saatenmischung statt nur mit Sesam….

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Das Hack hat eine tolle Konsistenz. Wichtig ist, es in mehr Öl anzubraten mit Zwiebeln, Knoblauch und Gemüsebrühe für den Geschmack. Das ist dann eine tolle Basis für allerlei Gerichte (Teigtaschen, Kohl mit Hack, Bolognese, gefülltes Gemüse, Aufläufe….) Das kaufe ich wieder 🙂

Rezept für Rhabarbersirup & Fruchtleder

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….wie gewünscht, möchte ich noch einmal kurz aufführen, wie praktisch es ist, aus einem eigentlichen Abfallprodukt leckeren Naschkram herzustellen. Doch dazu möchte man erst einmal Sirup herstellen wollen 🙂
  • 500 g Rharbarber geschält
  • 500 ml Wasser
  • Schale von einer Zitrone
  • Saft von 2 Zitronen
  • 300 g Zucker

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Den Rharbarber in Stücke schneiden, mit der Schale & Saft von Zitrone und einem Schuss Wasser im Mixer pürieren. Nun kommen alle Zutaten in einen Topf und werden  für ca. 4-5 Minuten aufgekocht. Bitte dabei stehen bleiben und rühren 🙂
Den Saft durch ein feines Sieb geben und in abgekochte Flaschen abfüllen (Noch feiner wird es, wenn man dies mit einem Nussbeutel noch einmal wiederholt, aber ich habe nichts gegen ein paar Schwebstoffe).
Der Fruchtrest im Sieb sollte gut ausgedrückt sein, dieser wird auf ein Backpapier gestrichen und im Ofen oder Dörrgerät getrocknet (mehrere Stunden).
Das Fruchtleder ist noch etwas klebrig und lässt sich gut rollen und dann in Scheiben schneiden. Man könnte auch z.B. Kokosflocken oder Zucker darüber streuen und dann einrollen….

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schnell mal etwas in die Pfanne gehauen….

Der Pac Choi im Garten ist reif, man kann z.B. eine Gemüsepfanne mit Seitan braten, mit:

  • Kritharaki (griechische Reisnudeln)
  • Möhren
  • Zucchini
  • Pilzen
  • Sprossen
  • Petersilie

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