„Dönerteller“ mit Seitan

..gestern waren wir in der Alsterdorfer Sporthalle in Hamburg auf der Vegginale. Dies ist eine noch recht kleine Messe rund um das vegane Leben.

Interessant fand ich einen Vortrag über Kleidung; ich finde es immer noch sehr schwer, hochwertige Businesskleidung zu bekommen, wer also Tipps hat :)…..

Des Weiteren habe ich mir Hintergrundinfos von Vincent Vegan erzählen lassen. Ansonsten haben wir ein wenig probiert, eingekauft und einen veganen Döner gegessen. Kurz vor Schluss sind wir noch einmal an diesem Stand vorbeigekommen und haben den Döner und vor allem das Brot gelobt – und schwups hat er uns zwei Fladenbrote geschenkt!! Das war aber sehr nett und so passend, weil wir heute nicht mehr überlegen mussten, was es zu essen gibt!!

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Dönerteller mit Süßkartoffelpommes:

  • Seitan
  • Gyrosgewürz
  • 2 Süßkartoffeln
  • Paprikapulver, Curry, Salz
  • Öl zum Braten und marinieren
  • Gurke
  • Tomaten
  • Eisbergsalat
  • Petersilie
  • Sojajoghurt
  • Sojaquark
  • Apfelesig
  • 1 Knoblauchzehe
  • Fladenbrot

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Seitan in dünne Scheiben schneiden und mit Gyrosgewürz (Paprika, Zwiebeln, Knoblauch, Oregano, Pfeffer, Petersilie, Chili, Thymian, Rosmarin) und etwas Öl marinieren. In der Zwischenzeit die Süßkartoffeln zu Pommes schneiden, mit Curry, Paprika und Salz und Öl würzen und bei 180 Grad im Ofen ca. 30 Min backen. Aus Sojajoghurt, Sojaquark, Gurkenraspel, Knoblauch, Apfelessig und Salz ein Tzaziki herstellen. Das Gemüse klein schneiden. Nun den Seitan in der Pfanne anbraten. Für ca. 5 Minuten habe ich das Fladenbrot noch einmal aufgebacken. Entweder dieses befüllen oder auf einem Teller anrichten.

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türkische Pizza,vegan & homemade

Ich liebe Lahmacun (sprich Lachmatschun), diese türkische Pizza wird aber fast immer mit Hack zubereitet.

Zuhause habe ich jetzt mal selbst probiert, sie zu backen; mit ein paar Tricks funktioniert dies ganz gut und schmeckt auch in veganer Variante!

Teig:
  • 500 g Mehl p1040454-2
  • 1 Tl Salz
  • 1 Tl Zucker
  • 3/4 Hefewürfel (oder Trockenhefe)
  • ca. 250-270 ml Wasser warm

Den Teig erst zubereiten, entweder in der Küchenmaschine oder per Hand kneten. Nun den Teig zu einer Kugel formen und abgedeckt gehen lassen, z.B. in einem warmen Ofen (ca. 45 Grad). Insgesamt min. 1 Stunde gehen lassen o.länger.

auf den Teig kommt: p1040452-2
  • 1 Tasse Sojagranulat mit kochendem Wasser übergießen
  • 1 Zwiebel p1040455
  • 3 Tomaten
  • 3-6 Spitzpaprika (je nach Größe)
  • 3 EL Tomatenmark
  • 3 EL frische Kräuter (Minze, Petersilie)
  • Chili nach Geschmack
  • 1 TL Salz
  • etwas Thymian, Rosmarin
  •  8 EL Olivenöl

Das Sojagranulat nach dem Überbrühen ca 15 Min ziehen lassen, dann in einem Sieb auswaschen und das Wasser so gut es geht herausdrücken, es sollte schön körnig werden.Wenn möglich die weiteren Zutaten in einer Küchenmaschine kurz zu einer streichfähigen Masse häckseln, das „Hack“ unterheben, ca. 1 Stunde ziehen lassen.

eingerollt wird: p1040468
  • Tomaten, Gurke gewürfelt
  • Salat dünn geschnitten
  • Minze, Petersilie fein geschnitten
  • Zwiebel in dünne Ringe
Sauce:
  • 1/2 Becher Sojaghurt p1040460
  • 2 EL Tahini
  • 1/2 TL Curry
  • 1 TL Agavendicksaft
  • 1 EL Zitronensaft und etwas Abrieb

Das Gemüse, Kräuter, Salat in Schalen vorbereiten, die Sauce anrühren.

Nun aus dem Teig auf einer bemehlten Fläche 8-9 Fladen dünn ausrollen. Jeden Fladen mit ca. 2 gehäuften EL der Hackmasse einstreichen und ca. 10-12 Min bei 180 Grad auf Backpapier backen. Ich habe immer 3 zur Zeit vorbereitet und zusammen im Ofen gebacken. Diese noch leicht heiß übereinander legen und abdecken, am besten zusätzlich in eine Plastiktüte, damit die Fladen schön weich werden. Wenn alle Fladen fertig gebacken sind, direkt am Esstisch anrichten, nach Geschmack füllen, rollen, essen 🙂

 

 

 

ich steh auf vietnamesisch; Part one

im Moment könnte ich täglich die asiatische Küche genießen. So waren wir gestern auch in einem Restaurant essen, dass ich das letzte Mal bestimmt vor 12 Jahren besucht habe. Das An Khang Quan, ein schönes Restaurant, in dem wirklich gutes Essen serviert wird. Da beim Asiaten eigentlich immer Vegetarisches dabei ist, haben wir es gewagt und sind gestern nach Eimsbüttel/Eppendorf gefahren.

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Wie erwartet und in Erinnerung ist der Service zuvorkommend, das Essen lecker und aromatisch durch die Kräuter und Gewürze! Wir haben verschiedenes probiert, alles war sehr delikat. Tolle Aromen, gepaart mit frischen Produkten und verschiedenen Konsistenzen, mmhhh, da könnte ich regelmäßig essen gehen.

 

Leider gibt es noch keinen vegeatarischen/veganen Feuertopf (mit Reispapier zum Selberrollen), aber sie wollen dies zukünftig umsetzen. Es ist aber einiges auf der Karte zu finden, das wir essen konnten, also die Auswahl entsprechend groß. Eventuell bei den Suppen nach Fischsauce fragen, die ist ja recht häufig im Einsatz…, hier die Speisekarte

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FAZIT: wir gehen wieder hin 🙂