Apfelernte Teil 3: Apfelmus

ich habe ja immer noch Äpfel, einen weiteren Teil habe ich gestern eingekocht, als Mus. Die Gläser halten lange und es schmeckt mir viel besser als diese gekauften Gläser, weil ich das Apfelmus schön würze. Hier verwende ich die ganzen Gewürze und nehme sie später wieder aus dem Topf (dann ist die Farbe auch am schönsten):

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  • Äpfel, 2 Kilo
  • 5 Pimentkörner
  • 1-2 Zimtstangen
  • 1/2 Vanilleschote
  • 2 Sternanis
  • 1-2 Nelken
  • ein Stück Ingwer, geteilt
  • Etwas Orangenschale oder Zitronenabrieb
  • Zucker nach Geschmack

Die Äpfel werden geschält, klein geschnitten und mit einem Schuss Wasser aufgekocht. Die weiteren Zutaten, aber ohne Zucker, unterrühren und den Deckel auflegen. Nun die Hitze reduzieren, dass die Äpfel ganz langsam garen (etwa 30 Min). Zwischendurch mal umrühren. Wenn die Äpfel zerfallen, die Gewürze entnehmen und schön durch pürieren. Nun erst abschmecken und etwas zuckern (ich habe für meine süß-sauren Äpfel etwa 100 g verwendet).

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In sterile oder zumindest abgekochte Gläser füllen, diese min 15-20 auf den Kopf stellen.

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Marmelade, Mus & Brot von Äpfeln & Quitten

ich frage mich jedes Jahr im Herbst auf´s Neue: Was machen wir mit den Äpfeln?? Außerdem wollte ich immer schon mal Quitten zubereiten.

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Die Chance bekam ich, denn auf einer Grundstücksbegehung gab es einen Quittenbaum und mein Kind (Er liebt Quittengelee wie kein anderer!!) kam zwei Tage später mit Quitten von seiner Nachmittagsverabredung wieder. Die Quitten wuchsen in Nachbarsgarten und fielen auf den Rasen seines Spielkamerad´s, wie passend 🙂

Am Wochenende habe ich nun Zeit gefunden, die Früchte zuzubereiten.

Wir haben einen Apfelbaum im Garten, der sehr spät die Früchte reifen lässt. Meist gibt es um diese Zeit schon die ersten Fröste, dann werden die Früchte glasig. Dieses Jahr ist es noch so mild, dass wir ordentlich ernten können.

Also heißt es wieder: Apfelmus, Apfelkuchen……. Von den Quitten habe ich schon so einiges gelesen. Leider besitze ich noch keinen guten Entsafter und so habe ich beschlossen, eine feine Marmelade aus Äpfeln und Quitten zu kochen und das übrig gebliebene Mus zu Quittenbrot zu dörren:

  • Ca. 8 Quitten und etwa 5 Äpfel schälen & kleinschneiden, das Kerngehäuse entfernen (bei den Quitten mit dem Brotmesser)  P1080303
  • dies mit einem Glas Apfelsaft aufkochen und ca. 15 Min köcheln lassen
  • durch ein grobes Sieb streichen (Mus aufheben)
  • die Menge (das war bei mir ca. 630 g) habe ich mit ca. 350 g Rohzucker & 2 TL Agar Agar noch einmal aufgekocht,
  • 1/2 Vanilleschote, 1/2 TL Zimt und eine gute Prise Anis mit dazugeben, 5 Min köcheln und umrühren  P1080304
  • in abgekochte Gläser abfüllen

das „trockene Mus“ aus dem Sieb mit ca. 100g Zucker kurz heiß werden lassen, umrühren und auf Backpapier streichen, dörren, je nach Dörrgerät, Backofen….

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Wir haben einen Backofen mit Dörrfunktion, dies hat etwa 4 stunden gedauert. Hier lässt sich die Dicke variieren, man kann es mit Zucker bestreuen, in Rauten schneiden, aufrollen….. Habe es mit Puderzucker bestreut, dies ist aber schon wieder geschmolzen 🙂

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Lecker…

Mein Apfelmus wie immer:

  • viele, viele Äpfel, putzen, kleinschneiden, mit einem Glas Wasser oder Apfelsaft aufkochen und dann auf kleinster Flamme so lang garen, bis es zerfällt, je nach Apfelsorte kann das verschieden lang dauern.
  • Je nach Säure etwas zuckern, würzen mit Zimt, Vanille, Anis, wie man es mag!
  • wenn das Mus zu sauer ist, kann man mit etwas Natron neutralisieren!

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Das erinnert mich an meine Kindheit….

…kennt Ihr das? Ein Lieblingsessen aus der Kindheit lässt Euch nie los.

Bei mir ist es Kartoffelstampf mit Zwiebeln, Apfelmus und Leber; wie oft und gerne habe ich das gegessen. Leber esse ich ja nun schon seit über 30 Jahren nicht mehr aber das Gericht ansich muss deshalb noch lange nicht weichen.

Ich habe heute Vormittag Tofu mit Tomatenmark, Tomatenbrotaufstrich, Gemüsebrühe, weißem Mandelmus, Pfeffer, Salz, etwas Öl und Hefeflocken mariniert und  gut durchziehen lassen.

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Kartoffelstampf mache ich mit veganer Butter, frisch geriebenen Muskat, Salz & Pfeffer & Sojamilch.

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Zwiebeln in Öl angebraten, nur mit Pfeffer & Salz gewürzt.

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Apfelmus ist ja seit vor ein paar Tagen im Kühlschrank.

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Den Tofu noch einmal paniert und angebraten (Statt Ei nehme ich etwas Sojamehl, Salz, Sojamilch & Hefeflocken, die Panade ist aus Paniermehl & gepopptem Amaranth).

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Wir haben das Abendbrot nach dem ganzen Tag an frischer Luft sehr genossen, die Konsistenz vom Tofu hat bestens gepasst, ein gelungenes Essen, das gibt es wieder!!

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Apfelmus: aus dem Garten und selbstgemacht

Da wir am Wochenende geerntet haben, muss das Obst ja auch verarbeitet werden.

Gestern Abend habe ich spontan mit Saft (Weintrauben) und Apfelmus begonnen. Natürlich wird ein Teil der Äpfel am Sonntag zum Kuchenbacken genutzt 🙂

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Apfelmus:

  • z.B. 2 Kilo Äpfel     P1070649
  • etwas Zimt & Anis
  • einen guten Schuss Wasser oder alternativ Apfelsaft
  • je nach Süße oder Säure der Äpfel etwas Zucker oder Ahornsirup

die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. In einem Topf mit der Flüssigkeit aufkochen, mit 1 TL Zimt einer guten Prise Anis (alternativ 2-3 Sternanis) abschmecken. Sobald die Äpfel kochen, rühren und auf kleiner Flamme weiter garen. Das kann schon ein wenig dauern, zwischendurch umrühren. Die Äpfel zerfallen so nach und nach, wenn der Herd nicht so hoch eingestellt ist, setzt auch nichts an. Erst wenn das Apfelmus nicht mehr stückig ist, abschmecken, ob noch ein weinig Zucker hinzukommen sollte. In ausgekochte Gläser abfüllen und auf den Kopf stellen. Ich bewahre das Mus vorsorglich im Kühlschrank, bzw. kühl auf.

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spätes Frühstück; Erdbeersmoothie mit Wildkräutern & Pancakes

  • heute Morgen gab es ein spätes Frühstück: Erdbeersmoothie mit frisch gepflückten Wildkräutern und dazu Pancakes, natürlich vegan!!

Mein Sohn und ich sind heute Morgen über unser Grundstück gestreift und haben wieder viele Kräuter entdeckt: P1050297

Postelein aus dem Hochbeet, Giersch, Gänseblümchen, Gundermann, Goldnessel, Knoblauchrauke, Bärlauch, Löwenzahnblüte, Sauerklee, Wegerich. Es ist erstaunnlich, wie mutig der Sohn wird, wenn es darum geht, die Wildkräuter zu probieren, wo er doch nicht mal Salatblätter mag 🙂

Aber gerade deshalb freue ich mich über jeden morgendlichen Smoothie und er ja nun endlich auc. Heute morgen ist er schnurstracks zum Bach hinter unserem Grundstück gelaufen und hat die Blätter von der Knoblauchrauke gepflückt. Ein  Smoothie mit diesen P1050299Zutaten sowie Zitronensaft, Ingwer, Leinöl und etwas Traubensaft vom Winzer an der Nahe (http://georgforster.de/#!/) ist schnell zubereitet, für das Kind nehme ich immer wenig Ingwer und mehr Saft.

Dazu gab es die Pancakes:

  • 200 g Mehl (Dinkel, oder gemischt, auch aus Vollkorn)
  • 150 ml Pflanzenmilch
  • 150 ml Mineralwasser
  • 1 EL Öl
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 Natrontablette (zerstoßen)
  • 3 EL Apfelmus oder auch Birnen-Quitte-M von Alnatura

Alle Zutaten miteinander verrühren, ein wenig stehen lassen und mit Alsan (Pflanzenbutter) in der Pfanne von beiden Seiten kurz anbraten. Dazu gibt es Ahornsirup, Erdbeermarmelade, Schokocreme, Zimt/Zuckermischung…..

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Lecker!!

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