Gemüsepaste selbst gemacht

….kannst Du besonders gut mit dem TM. Viele haben keinen, ich denke aber, Du solltest dieses Rezept trotzdem einmal probieren. Denn diese Paste ist so viel besser als Gemüsebrühe, hält sich lange im Kühlschrank und gibt vielen Gerichten die nötigen Kick!

Hier das Rezept:

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  • 1 Stück Parmesan (vegan)
  • 1 Stück Sellerie
  • 1-2 Möhren
  • 1 Stange Lauch
  • 1 Zwiebel/Lauchzwiebel
  • 1 Zucchini
  • 3-4 Tomaten
  • 4-5 Champignons (1 Shiitake)
  • 2 Knoblauchehen
  • Petersilie
  • Thymian, Salbei, Rosmarin, 1-2 Lorbeerblätter
  • 100g Salz
  • 30 ml Weißwein
  • 30 ml Öl

Parmesan reiben, bzw. im Mixer zerkleinern, beiseite stellen. Gemüse waschen, putzen, kleinschneiden, Kräuter von harten Stielen befreien, bis auf den Parmesan alles zusammen im Mixer zerkleinern. In einem Topf wird nun alles ca. 40-45  Min gedünstet, dabei darauf achten, dass nichts anbrennt, also immer rühren, oder die Masse im Ofen garen, das Wasser muss raus, es soll eine pastöse, weiche Masse werden. Zum Schluss noch einmal alles mit dem Parmesan pürieren. In abgekochte Gläser abfüllen. Hält sich Kühlschrank mehrere Monate. Durch das Salz bedenken, dass es ähnlich würzt wie Brühwürfel! Ergibt 2-3 Gläser, auch zum Einfrieren oder Verschenken 🙂

heute mal wieder im Alohacherie

zum lecker Burger Essen… mit Kind und Mutter (Schwiegermutter)

Das Alohacherie ist ein Restaurant in Hamburg-Eimsbüttel, Näheres findet Ihr auch hier 

Wir haben, wie letztes Mal, Antipasti & Suppe gewählt. Dazu drei Burger und einmal das Kindergericht.

Die Burger sind sehr schnmackhaft, das Kindergericht ist nicht so ganz passend für´s Kind, wie ich finde, denn das Kartoffel-Süßkartoffelpürree ist getrüffelt. Sellerieschnitzel & Erbsen gab es dazu. Die Schnitzel waren lecker, Erbsen sowieso :).

Ich fand die Antipasti letztes Mal minimal besser, besonders den Linsensalat, aber geschmeckt hat alles sehr gut!!

Bausatzsuppe oder fruchtige Gemüsesuppe mit Einlagen

Wir lieben Suppen, besonders im Herbst und im Winter: sie wärmen, sind schnell gemacht und es gibt zig Variationen.

Dazu reichen wir gerne verschiedene Dinge; mein Sohn liebt Backerbsen (Dinkelbackerbsen von Alnatura sind unsere Favoriten), oft essen wir geröstetes Brot mit Knoblauch, heute gab es auch Austernseitlinge dazu, lecker ist kleingeschnittener Räuchertofu (Mandel-Sesam). So kann sich jeder aussuchen, was er am liebsten mag:  oder einfach mal alles zusammen genießen 🙂

Nun zum Suppenrezept:

  • 1 Zwiebel
  • etwas Öl oder vegane Butter
  • ca. 600g verschiedene Gemüse (z.B. Pastinaken, Möhren, Zucchini, Kartoffel, Sellerie)
  • 2 mittelgroße Äpfel
  • etwas Petersilie, Pimpinelle, Schnittlauch z.B.
  • Gemüsebrühe- oder Paste (die habe ich mir selbst gemacht)
  • einen guten Schuss Sahne
  • Wasser zum Auffüllen

die Zwiebel klein schneiden und in etwas Öl anbraten. Nach und nach die gewürfelten Gemüse dazugeben und kurz mit anbraten. Dann die Äpfel hinzufügen, weiter braten und mit Wasser und Gemüsebrühe auffüllen. Ca. 20 Minuten bei mittlerer Hitze garen. Kräuter  dazu, pürieren, mit Sahne abschmecken, eventuell etwas Wasser hinzufügen, wenn es zu breiig ist.

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Währenddessen habe ich Austernseitlinge in Öl angebraten, mit Knoblauch und Lauchzwiebel, Salz & Pfeffer abgeschmeckt. Ähnlich mit gewürfeltem kräftigen Brot verfahren (ohne Zwiebel).

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Nebenbei bemerkt, habe ich die Suppe im Thermomix hergestellt, das war natürlich noch einfacher 😉

 

Champignoncarpaccio und was für den Grill

So, nun berichte ich noch kurz von meinen gestrigen Versuchen, meine Champignonernte zu verarbeiten. Wenn man den ganzen Tag im Garten ist (Balkon kärchern, Wege säubern, Unkraut jäten) und dabei das schöne Wetter genießen kann, möchte man gar nicht mehr ins Haus. Also haben wir abschließend gegrillt. Natürlich auch Champignons!!

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Ich stand vorbereitend in der Küche, da kam noch ein Zuruf: „Schatz, wir können doch auch Carpaccio machen!“

Mmhhh, WIR, heißt eigentlich immer ich, also schnell den Hobel aus der Schublade genommen, die kleineren Köpfe fein gehobelt und Lauchzwiebeln fein geschnitten. Folgendes Dressing kam dazu:

  • Senf
  • Balsamessig Zitrone (o. ä)
  • 1-2 EL z.B. Walnussöl
  • Agavendicksaft
  • Thymian
  • etwas Kräutersalz
  • Pfeffer

Das Dressing einfach über die Champignons geben und vorsichtig mit den Fingern unterheben. Die Pilze saften übrigens aus, also macht es auch Sinn, dies in einer flachen Schale anzurichten. Bei mir musste es schnell gehen, alle hatten Hunger.

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Des Weiteren habe ich aus gekochtem Grünkern eine Füllung für die großen Köpfe vorbereitet, diese kamen dann auf den Grill:

  • 1 kleine Tasse Grünkern
  • 1,5 Tassen Wasser
  • Gemüsebrühe
  • Senf
  • getrocknete und/oder eingelegte Tomaten gewürfelt
  • eine kleine Zwiebel o. Lauchzwiebel gewürfelt
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1 EL (Tofu)-Frischkäse oder Tofu zerkrümelt
  • 1 EL Mandelmus
  • 2 EL Eiersatzpulver (oder Sojamehl, Seitanpulver, Guarkernmehl)
  • Salz, Pfeffer, Pilzgewürz, Thymian

Grünkern mit 1,5-facher Menge Wasser u. Gemüsebrühe aufkochen, und dann auf kleiner Flamme 20 Minuten garen. Wer einen Plattenherd hat, kann auch die Hitzenach 10 Minuten ganz ausschalten. Die Masse abkühlen lassen und mit den übrigen Zutaten würzen und vermengen. Champignons putzen, Stiel herausdrehen. Köpfe von der Außenseite mit etwas Öl einpinseln.Bei zu füllendem Gemüse kann man auch die Reste verwenden (z.B. Pilzstiele fein hacken, Zucchinifleisch usw. ebenso). Also ist die Fülle für Gemüse wie auch Paprika, Schmorgurke usw, geeignet.

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Der Teig sollte nicht zu weich oder zu fest sein, eventuell mit Wasser o. Paniermehl o.ä. ändern. Die Füllung auf die Champignons geben und ab auf den Grill. Von den Resten Buletten formen, hierbei ist darauf zu achten, diese vorsichtig zu wenden, damit sie nicht auseinanderfallen (oder in der Pfanne vorbraten).

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