regenbogenfamilie
Gestern mal wieder im DEL ein veganes Menü gegessen
wir waren mal wieder im DEL essen, leider war eine große Veranstaltung im Hauptrestaurant; 80 hungrige Menschen wollten verköstigt werden. Entsprechend überfordert war Küche und Service. Der Service hat aber wirklich versucht, alles hinzubekommen.
Leider war der Hauptgang überwürzt, sonst war alles lecker, besonders mal wieder die Weine (sehr zu empfehlen der Dessertwein)!
Traubensaft bringt Traubenkraft; auch aus dem Garten
wie schon heute Morgen beim Apfelmus erwähnt, war ich gestern Abend fleißig.
Meine Frau hat Dienstags Hausputztag, da darf ich eigentlich nicht in die Küche….ups, vergessen 😦 Sie kam um 22 Uhr dazu und sagte: “ ich will ja eigentlich nicht erwähnen, dass heute Dienstag ist, ….nein ich sage auch gar nichts dazu…!“ Na, da habe ich dann Glück gehabt und gleich schuldbewusst besonders darauf geachtet, das ich keine Spuren hinterlasse.
Wir hatten ja so viele Trauben, die wir gar nicht alle essen werden, deshalb habe ich an Saft gedacht, meine Lieben essen nämlich alle roten Marmeladen, mit hellem Gelee hätte ich nicht kommen müssen.
Den Saft aus den Weintrauben habe ich ganz klassisch hergestellt, da ich immer noch keinen Entsafter habe, gebe ich die Weintrauben mit etwas Wasser in den Topf, lasse sie köcheln und wenn sie ordentlich entsaftet sind, werden sie durch ein Sieb gegeben. dann noch einmal kurz aufkochen und durch ein feines Sieb gegossen. Filtern muss ich den Saft nicht, er wird in abgekochte Flaschen gefüllt und nach dem Abkühlen in den Kühlschrank gestellt.
Der Saft kommt schon morgens zum Einsatz als Wasser-Traubensaftmischung für die Schule. Erfrischend und gesund 🙂
Apfelmus: aus dem Garten und selbstgemacht
Da wir am Wochenende geerntet haben, muss das Obst ja auch verarbeitet werden.
Gestern Abend habe ich spontan mit Saft (Weintrauben) und Apfelmus begonnen. Natürlich wird ein Teil der Äpfel am Sonntag zum Kuchenbacken genutzt 🙂
Apfelmus:
- z.B. 2 Kilo Äpfel

- etwas Zimt & Anis
- einen guten Schuss Wasser oder alternativ Apfelsaft
- je nach Süße oder Säure der Äpfel etwas Zucker oder Ahornsirup
die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. In einem Topf mit der Flüssigkeit aufkochen, mit 1 TL Zimt einer guten Prise Anis (alternativ 2-3 Sternanis) abschmecken. Sobald die Äpfel kochen, rühren und auf kleiner Flamme weiter garen. Das kann schon ein wenig dauern, zwischendurch umrühren. Die Äpfel zerfallen so nach und nach, wenn der Herd nicht so hoch eingestellt ist, setzt auch nichts an. Erst wenn das Apfelmus nicht mehr stückig ist, abschmecken, ob noch ein weinig Zucker hinzukommen sollte. In ausgekochte Gläser abfüllen und auf den Kopf stellen. Ich bewahre das Mus vorsorglich im Kühlschrank, bzw. kühl auf.
vegane Schoko-Cookies, die Besten und auch für Nichtveganer :)
Gerne möchte ich Euch mein absolutes Lieblingsrezept zur Verfügung stellen, die Cookies sind so schokoladig, knusprig und saftig zugleich, ich kenne keine Besseren:
- 250 g Zartbitterschokolade
- 220 g (vegane) Butter
- 220 g Zucker (gerne Rohzucker für den besseren Geschmack)
- 1 EL Vanillezucker (o. 1 Paket)
- 1 Prise Salz
- 250 g Mehl; hier mische ich verschiedenen Mehle, z.B. Dinkelmehl mit Dinkelvollkornmehl und etwas Sojamehl
- 4 EL Kakaopulver
- 1 TL Backpulver, 1/2 TL Natronpulver, bzw. eine Tablette zerstoßen
150 g der Schokolade im Wasserbad schmelzen, während dessen den Rest hacken u. beiseite stellen. Dabei die Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Die trockenen Zutaten vermischen und nach und nach zur Buttermischung geben. Nun die flüssige Schokolade unterrühren. Zum Schluss kommt die gehackte Schokolade.
Der Teig ist nun formbar. Walnussgroße Kugeln formen und auf dem Backblech (Backpapier) flachdrücken. Mit einer Gabel kann man sie noch etwas verzieren. Nicht zu dünn, sie gehen noch auseinander! Ich mache daraus immer zwei Bleche, etwa 35-40 Kekse. Sie werden bei 185 – 200 Grad (je nach Ofen) 10-12 Minuten gebacken.
Sie sollten ganz leicht dunkel werden, abkühlen lassen, sonst fallen sie auseinander und nach dem Abkühlen vorsichtig in ein Glas schichten.
Einmachsonntag 2.0
heute Vormittag im Garten habe ich schon einiges für den Herbst vorbereitet, Beete gejätet und gesäubert und Kräuter geerntet. Wie schön, dass die Zucchinis so gut reifen, immer wieder versteckt sich die ein oder andere unter den Blättern und wächst so vor sich hin. Die letzten Bohnen gezogen, ein paar Rote Beete Knollen, das sah nach Suppe aus,,,,,
Die ersten Sellerieknollen habe ich auch gezogen, dazu ein paar Lauchstangen für das Suppengrün, welches man ja immer erst im Winter braucht.
Nachmittags dann, nach einem schönen Waldspaziergang ging es ans Gemüseputzen und Kräuterzupfen.
Die Suppe gab´s zum Abendbrot (Gemüsesuppe mit Reis), die Kräuter zum Trocknen in den Keller und als z.B. Suppengrün ins Glas zum Einfrieren….
Ab in die Pilze!!
Das kommende Wochenende ist wie gemacht, wieder in die Pilze zu gehen, anbei die Fotos vom letzten Wochenende als Motivationsschub für alle, die sich trauen und vor allem etwas Kenntnis haben 🙂
Es ist hochmotivierend und spannend, auch für unseren Kleinen gewesen, da wir alle paar Minuten auf Steinpilze, Maronen, Birkenpilze und Ziegenbart getroffen sind. Ziegenbart sammle ich nicht mehr unbedingt, auch wenn er witzig im Essen aussieht. Da wir aber schon in der ersten Minute auf zwei große Maronen stießen, haben wir diese farbenprächtigen aber geschmacklich wenig intensiven Pilz den Schnecken gelassen
Ein paar haben wir natürlich stehen lassen 🙂
Vielleicht schaffen wir es Sonntag wieder in den Wald, ich liebe besonders den Waldgeruch im Herbst und die Spannung, wer entdeckt wo den nächsten Pilz
letztendlich haben wir so viele Pilze gefunden, dass wir beschlossen, diese ganz pur zu essen. Alle standen wir 3 in der Küche und haben die Pilze geputzt, in der Pfanne angebraten und kurz im Ofen gegart; nur mit Öl, zum Schluss mit Salz & Pfeffer
bald sende ich wieder!!
Sellerie als Salat, oder was macht ihr, wenn es keine Suppe werden soll? VEGAN
Mittagessen vegan auf dem Weg zur Ostsee: Gutshaus Stellshagen
wie schon im letzten Beitrag erwähnt, haben wir ein verlängertes Wochenende an der Ostsee (Boltenhagen) verbracht. Hier gefällt uns der Strand sehr gut, das Hotel ist familienfreundlich, hat eine gute Bioküche und liegt mit einem Park und tollem Kräutergarten direkt am Strand.
Da wir schon vormittags losfuhren, planten wir unser Mittagessen im Gutshaus Stellshagen ein:
Hier gibt es vegetarische Küche, das meiste davon !vegan! in Buffetform: Erwachsene bezahlen 18,50 €, Kinder pro Lebensalter 1 €. Nicht grad günstig als Mittagstisch, aber so reichhaltig und gut, dass das Abendessen entsprechend spärlicher ausfiel.
Der Gutshof liegt in einem kleinen Ort, einer Handvoll Häuser, eine Lindenallee säumt die Straße zum Hof. Hier kann man übernachten, Seminare besuchen und essen gehen, ein kleiner Hofladen bietet einiges an (leider kein Obst oder Gemüse).
Der Gastraum besteht aus mehreren Räumen, der Service ist aufmerksam und freundlich, das Essen wird im großen Raum serviert. Es lohnt sich wirklich, hier einmal essen zu gehen, wir waren begeistert von der Vielfalt, (uns) neuen Kompositionen der Nahrungsmittel und geschmeckt hat jedes Gericht!
So gibt es vielfältige Rohkost (z.B. Blumenkohlrolle mit Datteln und Haselnüssen), verschiedene Salate sowie mehrere warme Gerichte. Da das Dessert vegetarisch war, haben wir auf Nachfrage einen veganen Nachtisch bekommen, das fand ich super. Auch eine große Kuchenauswahl steht im Café bereit, viele vegane Kuchen sind dabei.
Nach dem Essen sind wir noch durch den großen Küchengarten geschlendert und einmal um den Teich gelaufen, haben Weinbergschnecken entdeckt und den Feldblick genossen.
Ich denke, wir fahren wieder nach Boltenhagen und wissen schon jetzt, wo wir unsere Mittagspause einlagen 🙂
Leider habe ich keine Fotos gemacht (also nur Infos aus dem Netz) und hoffe, Ihr könnt etwas erkennen….
Übrigens gibt es auch in Boltenhagen Möglichkeiten vegan zu essen, das beim Nächsten Mal….







































