Ein Abend mit Freunden (vegan)

Das Wochenende ist zum Feiern da!

Und deshalb haben wir unsere lieben Freunde eingeladen. Die Kinder (drei Jungs) sind richtig dicke Freunde und hatten bestimmt genauso viel Spaß wie wir!!

Ich hatte Lust, zu kochen und habe Kekse und Muffins gemacht, zum Abendessen gab es verschiedene Brote, Aufstriche, Dips und Cig Köfte (Bulgurbällchen). Ein Hoch auf den Thermomix, ohne diesen wäre ich nicht so schnell gewesen (leider war ich trotzdem nicht ganz rechtzeitig fertig :).

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Drei Rezepte gibt es dazu, wer von den anderen Gerichten ein Rezept haben möchte, meldet sich gerne bei mir:

Bratapfelmuffins:

  • 2-3 Äpfel geschält und in Stückchen geschnitten
  • ca. 75 g Mandeln gehackt
  • Zucker & Zimt
  • einen EL vegane Butter
  • 100 g geschmolzene, vegane Butter
  • 100 g Vollrohrzucker
  • 60 g Ahornsirup
  • 20 g Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 300 g Mehl gemischt (ich nehme gerne Vollkornmehl aus Dinkel, etwas Braunhirsemehl, etwas helles Mehl usw.)
  • 50 g Stärke (z.B. Kartoffel)
  • 1 EL Sojamehl
  • 2 TL Backpulver         
  • 1/2 TL Natron
  • 350 g Mineralwasser

Mandeln in der Pfanne leicht bräunen, aus der Pfanne nehmen und die Äpfel mit der Butter anbraten, mit Zimt & Zucker würzen, die Mandeln wieder dazu, etwas abkühlen lassen.

Währenddessen geschmolzene Butter mit Zucker Sirup & Vanillezucker schaumig rühren, die anderen Zutaten hinzufügen, zu einem geschmeidigen Teig rühren. Die Apfelmischung unterheben.

In Muffinförmchen etwa 15-20 Minuten (je nach Größe und Hitze) bei 175 Grad backen.

Haferkekse:

  • 200 g vegane Butter
  • 200 g Haferflocken (oder 100 g Haferflocken, 100g Frühstücksbreimischung trocken)
  • 150 g Vollrohrzucker
  • 6-8 EL Mehl
  • 2 EL Kartoffelmehl
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 EL Sojamehl
  • 70 g Mineralwasser
  • 20 g Ahornsirup
  • 1 EL Backpulver, 1/2 TL Natronpulver

die Butter mit den Haferflocken in der Pfanne anrösten, vorsichtig, nicht anbrennen lassen. Aus den übrigen Zutaten einen Teig rühren, die Haferflockenbuttermischung unterrühren.

Mit zwei Löffeln auf ein Backpapier walnußgroße Teigkleckse geben, diese etwas flachdrücken, das geht gut mit einer angefeuchteten Gabel (oder angefeuchteten Fingern).

Die Kekse bei ca. 180 Grad 12-15 min backen, am Anfang sind sie noch weich, deshalb auf dem Blech auskühlen lassen. Sie werden lecker und knusprig!!

 

Cig Köfte /Bulgurbällchen nach meiner Art

diese werden traditionell eigentlich ohne den Bulgur zu kochen hergestellt, ich habe mir aber eine vereinfachte Version erarbeitet:

  • 2-3 drei Kartoffeln gekocht (nicht zu kleine)
  • 300 g Bulgur/kochendes Wasser
  • 2 kleine Zwiebel fein geschnitten
  • 1-2 Knoblauchzehen nach Geschmack
  • 2 geriebene Tomaten (ohne Schale)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2-3 getrocknete Tomaten gehackt (softe oder mit Wasser einweichen)
  • 2 EL Paprikamark (o. Ajwar), wenn vorhanden, sonst mehr Tomatenmark
  • 2 TL Salz
  • 1 TL Paprikaflocken
  • 1 TL Paprikapulver Edelsüß
  • 1 TL Kreuzkümmel oder orientalische Gewürzmischung mit Kreuzkümmel
  • Chili
  • 4 EL ÖL  (Raps, Olive, Distel)
  • 2 Stangen Lauchzwiebel
  • 1 Bund aus Petersilie, Minze, Koriander fein geschnitten
  • 2 EL fruchtigen Sirup
  • Saft einer Zitrone

Bulgur mit kochendem Wasser in einer Schüssel bedecken, einmal verrühren, Deckel auf die Schüssel legen, ziehen lassen.

Währenddessen die Zutaten vorbereiten, gekochte Kartoffeln mit einer Gabel zermusen, alle Zutaten miteinander vermischen. Am besten mit einer Küchenmaschine arbeiten, denn nachdem der Bulgur hinzugefügt wurde, muss alles gut verknetet werden, das geht in einer Maschine sehr viel schneller. Wenn eine cremig-feste Konsistenz erreicht ist, mit feuchten Händen kleine Bällchen formen, diese z.B.. auf Salat und mit Zitrone garnieren. Wir essen sie mit Joghurtdip und frischem Zitronensaft betreufelt. Eigentlich werden diese in dünnem Fladenbrot mit knackigem Salat und Minze mit Dip gegessen (besonders lecker im Sommer).

Ein schöner Abend war´s, ich hoffe, unseren Nichtveganern hat es geschmeckt und haben den Abend so genossen, wie wir 😉

 

 

Bausatzsuppe oder fruchtige Gemüsesuppe mit Einlagen

Wir lieben Suppen, besonders im Herbst und im Winter: sie wärmen, sind schnell gemacht und es gibt zig Variationen.

Dazu reichen wir gerne verschiedene Dinge; mein Sohn liebt Backerbsen (Dinkelbackerbsen von Alnatura sind unsere Favoriten), oft essen wir geröstetes Brot mit Knoblauch, heute gab es auch Austernseitlinge dazu, lecker ist kleingeschnittener Räuchertofu (Mandel-Sesam). So kann sich jeder aussuchen, was er am liebsten mag:  oder einfach mal alles zusammen genießen 🙂

Nun zum Suppenrezept:

  • 1 Zwiebel
  • etwas Öl oder vegane Butter
  • ca. 600g verschiedene Gemüse (z.B. Pastinaken, Möhren, Zucchini, Kartoffel, Sellerie)
  • 2 mittelgroße Äpfel
  • etwas Petersilie, Pimpinelle, Schnittlauch z.B.
  • Gemüsebrühe- oder Paste (die habe ich mir selbst gemacht)
  • einen guten Schuss Sahne
  • Wasser zum Auffüllen

die Zwiebel klein schneiden und in etwas Öl anbraten. Nach und nach die gewürfelten Gemüse dazugeben und kurz mit anbraten. Dann die Äpfel hinzufügen, weiter braten und mit Wasser und Gemüsebrühe auffüllen. Ca. 20 Minuten bei mittlerer Hitze garen. Kräuter  dazu, pürieren, mit Sahne abschmecken, eventuell etwas Wasser hinzufügen, wenn es zu breiig ist.

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Währenddessen habe ich Austernseitlinge in Öl angebraten, mit Knoblauch und Lauchzwiebel, Salz & Pfeffer abgeschmeckt. Ähnlich mit gewürfeltem kräftigen Brot verfahren (ohne Zwiebel).

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Nebenbei bemerkt, habe ich die Suppe im Thermomix hergestellt, das war natürlich noch einfacher 😉

 

Mein dritter liebster Blogaward

blogaward3…vielen Dank für die Nominierung in 100 Tagen! Ich fühle mich sehr geehrt, dass ich nun schon zum dritten Mal in so kurzer Zeit nominiert wurde!

Hier beantworte ich gerne die Fragen, auch wenn ich niemanden nominieren werde. Ich mag es doch lieber, einen Kontakt über Kommentare aufzubauen, habe ich festgestellt.

Hier also zu den Fragen:

1. Beschreibe dich in ein paar kurzen Sätzen ich bin 41 Jahre alt, weiblich, lebe mit Frau und Kind (bald 7 Jahre) im Hamburger Norden und liebe es, Dinge selbst zu produzieren. Dabei versuche ich viele Dinge aus der Natur zu sammeln (z.B. Wildkräuter im Juni) und wäre am Liebsten Selbstversorger. Im Moment aber eher viel zu viel im Büro oder in Kundenterminen….

2. Was möchtest du mit deinem Blog zeigen? einfache und schnelle vegane Rezepte und Tipps für Restaurants und ein wenig Hamburger Regenbogenfamilienleben

3. Hund oder Katze? 2 Katzen

4. Wo kaufst du am liebsten ein (Lebensmittel)? Basic (Bioladen) und auf dem Wochenmarkt

5. Was ist dein Lieblingskochbuch? da habe ich kein bestimmtes, ich fühle mich oft inspiriert aber schaue immer wieder neu

6. Wenn du jetzt ein Flugticket bekämst, welches Ziel sollte darauf stehen? ich möchte momentan gar nicht weg, es beginnt die Erntezeit im Hochbeet 🙂

7. Wie beginnst du am liebsten deinen Tag? In der Woche: Aufstehen, Zähneputzen, die Terrassentür öffnen um das Wetter anzuschauen und zu fühlen sowie die Katzen raus zu lassen, eine halbe Stunde Sport, dann Frühstück machen….Samstag geht’s zum Markt, Gemüse und Obstnachschub holen…..Am Sonntag liegen bleiben, mit der Familie kuscheln, lesen, Kaffee trinken im Bett und erst gegen 9/10 Uhr frühstücken…

8. Welches Gericht kochst Du am häufigsten? das kommt ganz auf die Jahreszeit an

9. Frühaufsteher oder Nachteule? eher Frühaufsteher

10. Bist du eher der Sommer- oder der Wintertyp? Am meisten liebe ich den Frühling und den Herbst 🙂

11. Was ist Dein nächstes Ziel im Leben? unseren Brunnen gebohrt zu bekommen, ohne das wir Steine im Weg liegen haben (mehr dazu bald)

Frühstück zu Ostern

Gerne esse ich morgens zum Frühstück Rührei. Durch meinen Umstieg in die vegane Ernährung lasse ich mir jetzt wieder mehr Zeit zum Kochen und experimentiere gerne mit den Zutaten.

Herausgekommen ist ein leckeres Rührei, noch etwas mehlig im Geschmack, das werde ich noch verbessern müssen (also weniger Mehl). Aber lecker war es doch!!

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hier das Rezept:

  • Räuchertofu oder vegane Salami fein gewürfelt
  • ca. 100g Tofu zerkrümelt
  • ca. 70g Seidentofu
  • einen Schuss Sojamilch (o. jede andere Pflanzenmilch)
  • einen TL Kichererbsenmehl (bereits angepasst)
  • zum Würzen: Schwarzsalz (Kala Namak), Pfeffer, einen EL Kräuter nach Geschmack (Schnittlauch, Basilikum, Petersilie usw.), etwas Worcestersauce sowie eine MSP Kurkuma

Das Salz mit Namen Kala Namak schmeckt allen, die den typischen Eiergeschmack mögen, also etwas schwefelig; dadurch wird das vegane Rührei authentischer.

  • den Räuchertofu in veganer Butter oder Bratöl kurz anbraten.
  • restliche Zutaten kurz mit dem Handrührgerät verquirlen und in die Pfanne geben. Je nach Geschmack langsam stocken lassen oder anbraten, dabei immer wieder wenden. Auf Brot oder mit Salat genießen.

Guten Appetit!!