1. Upcycling/Zero-Waste: Gemüsebeutel

ZeroWaste ist leider nicht meine Königsdisziplin; zuviel Gewohnheiten und der alltägliche Verpackungswahn machen mir immer wieder einen Strich durch die Rechnung.

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Aber ich bleibe bei manchen Dingen hart und weiß, dass ich dadurch viel Müll eben nicht produziere! So kaufe ich feste Seifen und Haarseifen statt Shampoo oder Duschgel, konsumiere im Allgemeinen weniger und kaufe auf dem Markt plastikfrei ein. Die Papiertüten verwende ich seit langem mehrfach, die Erdbeerschälchen nimmt der Obstbauer von allen Kunden wieder zurück (das ist wirklich super!) und wir nehmen Gläser mit, wenn wir z.B. Artischocken, Oliven usw. einkaufen.

Für das Obst und Gemüse habe ich nun Beutel genäht, ein dünner Baumwollstoff, der als Rest übrig blieb, ist ganz leicht und wiegt dann genauso viel wie eine Papiertüte. Auf dem Markt und im Bioladen haben sie sich schon gut bewährt, selbst der Salat hält sich darin ein paar Tage….

Einfach Stoff zusammen nähen, ein Band/Faden zum Zuziehen einziehen, fertig in 2-3 Minuten! Ich habe verschiedene Größen für z.B. Ingwer, Pilze, Möhren usw. genäht.

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Nachhaltigkeit im Alltag… und was macht Ihr so?

Nun glaube ich, dass es sich mittlerweile lohnt, diesen Beitrag zu verfassen, da ich ja schon ein paar Leser gewinnen konnte. Seit geraumer Zeit habe ich die Idee, diese Umfrage zu starten und freue mich über Eure Mithilfe, den kleinen Stein der Nachhaltigkeit weiter ins Rollen zu bringen…. Ich bin durch das Buch: „Nacktschlafen ist Bio“ (http://www.literaturschock.de/literatur/belletristik/gegenwartsliteratur/nackt-schlafen-ist-bio-eine-oeko-zynikerin-findet-ihr-gruenes-gewissen-und-die-grosse-liebe) auf die Idee gekommen, ebenfalls ein Thema daraus zu machen, auch wenn ich nicht vorhabe, im Dunkeln zu duschen oder mich täglich neu mit „verrückten Ideen“ zur Nachhaltigkeit zu zwingen. Aber ein paar Dinge gibt es schon, die ich geändert habe, und das auch schon vor dem Buch. Auch heute kam wieder ein guter Beitrag zu diesem Thema von irgendwieso. Eine Maßnahme möchte ich heute gerne vorstellen: CSC_1440…kennt Ihr das? Wir als trinken bereits seit 1,5 Jahren täglich morgens unseren Smoothie und können auch gar nicht mehr ohne diesen auskommen. Ich trinke ihn gerne in Schlucken aus dem großen Glas, sowohl unser Sohn (dieser ist auch seit ca. 3 Monaten mit dabei) als auch meine Frau lieben aber Strohhalme…. „Diese blöden Plastikdinger“,  dachte ich jedes Mal, wenn ich sie wieder in den Müll geworfen habe. Und das jeden Morgen. In der Spülmaschine fliegen sie durch die Gegend und werden auch nicht sauber. Also habe ich mich im Netz auf die Suche gemacht und das ist nicht so einfach. Da gibt es natürlich Papierstrohhalme oder welche aus Bambus. Die Zweiten sind aber ganz schön teuer, besonders die, mit einer Bürste anbei (6 Stück). Denn was passiert, wenn 7 Kinder plötzlich einen Strohhalm wollen und ich habe nur 6 ? Die Varianten aus Edelstahl gefallen mir leider wegen der gebogenen Form nicht (wegen des Saubermachens) …….Bei meinem nächsten Budni-Einkauf (wie DM, Müller usw.) bin ich zu den Haushaltshelfern geschlendert und siehe da: eine kleine Flaschenbürste  und das zu einem unschlagbaren Preis unter einem Euro!! Perfekt. Nun machen wir jeden Morgen nach der Benutzung die Strohalme sauber und statt einmal werden sie schnell 10-15x verwendet…. Wenn also irgendwann die „blöden Plastikdinger“ aufgebraucht sind, werde ich mal schauen, wie die aus Papier oder Bambus sind. Denn wegwerfen macht auch keinen Sinn!! ……weitere Beiträge möchte ich gerne schreiben, vielleicht über: wo kaufe ich mein Gemüse, wie lange halten Papiertüten, lässt noch jemand beim Einschäumen in der Dusche das Wasser laufen?….

Gerne möchte ich Euch hiermit aufrufen, über das Thema Nachhaltigkeit zu sprechen, ich freue mich über Ideen, Anregungen, Vorschläge und natürlich auch witzige Anekdoten 🙂

….. Also, was macht Ihr so??

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